Auf dem Japanfest hatte ich ja - wie geschrieben - eine Tasse Genmaicha verkostet:
"Beim Stand von Midori Tee habe ich ein Stamperl Grünen Tee verkostet. Der Tee namens Genmaicha (genmai = brauner Reis, cha = Tee) war mit geröstetem Reis und Matcha-Pulver (Grünteepulver) veredelt und wirklich lecker. Beim letzten Besuch im Nomiya habe ich mich in diese röstaromenreiche Teevariante verliebt. Gut für mich, daß es auf dem Fest einen Gutschein für kostenlosen Versand bei Midori Tee gab. Ich hab am Abend natürlich gleich bestellt..."
Ein paar Tage später kam dann ein Päckchen bei mir an...

...mit 2 Packungen Genmaicha Kojiro (je 5,90 EUR) und zwei wunderschönene Teebechern - an denen bin ich nicht vorbei gekommen. Bei Midori Tee gibt es eine recht große Auswahl an Teeutensilien.

Ich war sehr gespannt, wie der Tee aussieht und im trockenen Zustand riecht - dort ist tatsächlich eine gute Menge Puffreis drin:

Natürlich habe ich mir sofort eine Tasse aufgebrüht und mit einem Stückchen Schokolade genossen! (Das ist mir nach dem Abdrücken des Auslösers postwendend vom Tassenrand weggeschmolzen und in den Tee gefallen - hat gut geschmeckt zusammen! :> )
"Beim Stand von Midori Tee habe ich ein Stamperl Grünen Tee verkostet. Der Tee namens Genmaicha (genmai = brauner Reis, cha = Tee) war mit geröstetem Reis und Matcha-Pulver (Grünteepulver) veredelt und wirklich lecker. Beim letzten Besuch im Nomiya habe ich mich in diese röstaromenreiche Teevariante verliebt. Gut für mich, daß es auf dem Fest einen Gutschein für kostenlosen Versand bei Midori Tee gab. Ich hab am Abend natürlich gleich bestellt..."
Ein paar Tage später kam dann ein Päckchen bei mir an...

...mit 2 Packungen Genmaicha Kojiro (je 5,90 EUR) und zwei wunderschönene Teebechern - an denen bin ich nicht vorbei gekommen. Bei Midori Tee gibt es eine recht große Auswahl an Teeutensilien.

Ich war sehr gespannt, wie der Tee aussieht und im trockenen Zustand riecht - dort ist tatsächlich eine gute Menge Puffreis drin:

Natürlich habe ich mir sofort eine Tasse aufgebrüht und mit einem Stückchen Schokolade genossen! (Das ist mir nach dem Abdrücken des Auslösers postwendend vom Tassenrand weggeschmolzen und in den Tee gefallen - hat gut geschmeckt zusammen! :> )
Über 30°C Grad, die Sonne brennt, man kann nach der Arbeit noch ins Freibad springen, bis nachts kurzärmelig im Biergarten sitzen, die Kräuter auf dem Balkon gedeihen, der ganze Körper taut entlich auf - da fühl ich mich wie ein Fisch im Wasser.
So könnte es von mir aus immer sein.
Und Luna mag es auch, trotz Massen von Fell:

Dazu muß ich glatt einen Absatz aus dem Buch zitieren, das ich gerade lese... Eigensinn macht Spaß von Hermann Hesse:
"Meine Geburt geschah in früher Abendstunde an einem warmen Tag im Juli, und die Temperatur in jener Stunde ist es, welche ich unbewußt mein Leben lang geliebt und gesucht und, wenn sie fehlte, schmerzlich entbehrt habe. Nie konnte ich in kalten Ländern leben, und alle freiwilligen Reisen meines Lebens waren nach Süden gerichtet."
Ich bin zwar in den frühen Morgenstunden geboren und meine Reisen sind eher nach Osten gerichet (jedoch ebenfalls in die Wärme), aber am Tag meiner Geburt müßte es demnach mit Sicherheit richtig, richtig heiss gewesen sein! :-)
Auch wenn man nicht vor hat, seine Geburtsstunde zu analysieren, ist das Büchlein wirklich zu empfehlen. Ich glaube, ich hatte selten Lust, mir so viele Absätze in Neonfarben anzustreichen, wie bei meinen letzten zwei Hesse-Büchern. Das erste war "Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne". ... Faszinierender Kerl.
Zu einem gemütlichen Lese-Vormittag auf dem sonnig-heißen Balkon paßt einwandfrei ein vietnamesischer Kaffee - diesmal dem Wetter angepasst und eisgekühlt (Rezept hier).
Diese Belohnung habe ich mir auch redlich verdient, denn ich habe heute endlich mal Fenster geputzt! Alle! Wahnsinn! :-)
Prost!

Neben ständigem Public Viewing und gesundheitlich hochwertigen Snacks im Freibad (griechischer Salat ohne Dressing, Pommes mit Mayo und Wurst in der Semmel) blieb leider weder Zeit einzukaufen, noch zu kochen. Deshalb gab es nur Nudelsalat mit allem wenigem, was der Kühlschrank noch her gab.
Aber der Sommer bietet hoffentlich noch genügend Zeit für das Ausprobieren frischer und leichter Rezepte. Und natürlich das obligatorische scharfe Wassermelonencurry mit Paneer Kulcha (mit indischem Käse gefülltes Hefeteig-Fladenbrot) als Beilage. Das Curry wird jedes Jahr wunderbar, nur das Brot wurde bisher immer Knäcke (siehe hier ganz unten). Dieses Jahr kommt Anlauf Nummer 3 und dieses Mal werde ich mich ausnahmsweise wirklich an das Rezept halten. Vielleicht. ;-)
So könnte es von mir aus immer sein.
Und Luna mag es auch, trotz Massen von Fell:

Dazu muß ich glatt einen Absatz aus dem Buch zitieren, das ich gerade lese... Eigensinn macht Spaß von Hermann Hesse:
"Meine Geburt geschah in früher Abendstunde an einem warmen Tag im Juli, und die Temperatur in jener Stunde ist es, welche ich unbewußt mein Leben lang geliebt und gesucht und, wenn sie fehlte, schmerzlich entbehrt habe. Nie konnte ich in kalten Ländern leben, und alle freiwilligen Reisen meines Lebens waren nach Süden gerichtet."
Ich bin zwar in den frühen Morgenstunden geboren und meine Reisen sind eher nach Osten gerichet (jedoch ebenfalls in die Wärme), aber am Tag meiner Geburt müßte es demnach mit Sicherheit richtig, richtig heiss gewesen sein! :-)
Auch wenn man nicht vor hat, seine Geburtsstunde zu analysieren, ist das Büchlein wirklich zu empfehlen. Ich glaube, ich hatte selten Lust, mir so viele Absätze in Neonfarben anzustreichen, wie bei meinen letzten zwei Hesse-Büchern. Das erste war "Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne". ... Faszinierender Kerl.
Zu einem gemütlichen Lese-Vormittag auf dem sonnig-heißen Balkon paßt einwandfrei ein vietnamesischer Kaffee - diesmal dem Wetter angepasst und eisgekühlt (Rezept hier).
Diese Belohnung habe ich mir auch redlich verdient, denn ich habe heute endlich mal Fenster geputzt! Alle! Wahnsinn! :-)
Prost!

Neben ständigem Public Viewing und gesundheitlich hochwertigen Snacks im Freibad (griechischer Salat ohne Dressing, Pommes mit Mayo und Wurst in der Semmel) blieb leider weder Zeit einzukaufen, noch zu kochen. Deshalb gab es nur Nudelsalat mit allem wenigem, was der Kühlschrank noch her gab.
Aber der Sommer bietet hoffentlich noch genügend Zeit für das Ausprobieren frischer und leichter Rezepte. Und natürlich das obligatorische scharfe Wassermelonencurry mit Paneer Kulcha (mit indischem Käse gefülltes Hefeteig-Fladenbrot) als Beilage. Das Curry wird jedes Jahr wunderbar, nur das Brot wurde bisher immer Knäcke (siehe hier ganz unten). Dieses Jahr kommt Anlauf Nummer 3 und dieses Mal werde ich mich ausnahmsweise wirklich an das Rezept halten. Vielleicht. ;-)
Aromenspiel vom feinsten - Vietnamesischer Kaffee und frisches Schoko-Shortbread
Samstag, 19. Juni 2010
An so einem grauen Samstag Nachmittag braucht man dringend ein "Hallo wach", wenn man in irgend einer Form noch auf die Beine kommen möchte. Eigentlich würde ich eher Couch, Buch und nicht bewegen bevorzugen. Aber einen Versuch ist es wert, den Kreislauf ein wenig anzukurbeln.
Auf der Suche nach Tamarinde für leckeres Pad Thai haben wir heute unsere halben Küchenoberschränke ausgeräumt und vor allem wieder aufgeräumt. Dabei ist mir ein fast noch volles Päckchen vietnamesisches Kaffepulver in die Hände gefallen. Wir hatten vor einiger Zeit mal vietnamesische Kaffeefilter gekauft und dazu besagten Kaffee. Den haben wir damals in Kambodscha kennen und mögen gelernt. Er hat ein ganz tolles, tiefes Aroma, wie dunkle Schokolade und geröstete Nüsse. Und er ist stark.
Filter und Kaffee kann man bei verschiedenen Internet-Shops bestellen. Den, wo wir sie her haben, gibt es leider nicht mehr, sonst würde ich Euch den Link verraten.

Der erste Versuch, mit den exotischen Filtern selbst einen Kaffee aufzubrühen hat darin geendet, daß wir und unser Besuch fast einen Koffeinkoller bekommen hätten. Das war wohl etwas zu viel Pulver. Wie so vieles sind dann alle Utensilien in den Tiefen unserer Schränke verschwunden, da wir sowieso eher Schwarztee- als Kaffeetrinker sind.
Aber heute hatte ich so richtig Lust drauf. Vor allem nachdem ich den Blogeintrag auf "epicurean escapism" mit einem Rezept für Schoko-Shortbread gelesen habe. Ich dachte, das ist sicher eine super Kombination.
Der Vorteil an Shortbread ist, daß man den Teig wirklich schnell zusammenmixen kann. Bis die Kekse gebacken sind, hat man Zeit, unter die Dusche zu gehen und sich ein wenig zu erfrischen und besagten starken Kaffee zu brauen.

Für das Shortbread:
250 g Mehl
60 g Kakaopulver (dunkler Backkakao, nicht Kaba)
110 g Zucker
225 g Butter (1 Packung)
1 Prise Salz
Im gelesenen Rezept wird noch 1 TL Vanille-Essenz angegeben, ich hab stattdessen 4 EL Amaretto mit hinein getan.
Ofen auf 150°C vorheizen.
Die Butter mit dem Zucker cremig schlagen. Ich hab das in der Küchenmaschine gemacht, Handrührgerät geht auch. Das Mehl, Salz und das Kakaopulver unterrühren, bis sich alles zu einem Teig verbindet. Mit den Händen noch etwas zusammenkneten und zu einer Kugel formen.
Auf eine gut bemehlten Unterlage legen und oben auch etwas Mehl drauf streuen. Mit einem (ebenfalls bemehlten) Nudelholz auf ca. 1 cm Dicke ausrollen. Der Teig ist recht klebrig, deshalb darauf achten, daß er oben und unten gut mit Mehl beschichtet ist.
Mit einem Messer in gleichmäßige Stücke schneiden und jedes ein paar Mal mit einer Gabel einstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, in den vorgeheizten Ofen schieben und für 25-30 Minuten knusprig backen.
Wirklich hart und knusprig werden die Kekse erst, wenn sie etwas abgekühlt sind.

Vietnamesischer Kaffee:
pro Tasse 1 vietnamesischen Kaffeefilter
jeweils 3 TL vietnamesischen Kaffee
heißes Wasser
gesüßte Kondensmilch (z.B. Milchmädchen)
Ca. 2-3 TL Kondensmilch in die Tasse geben.
Das Siebchen (Teil 1 auf dem Bild unten) auf die Tasse legen, den Filter (Teil 2) darauf stellen, Kaffee einfüllen, mit dem Innenteil vom Filter (Teil 3) ein wenig plattdrücken und dort drauf dann das Wasser bis zum Rand einfüllen. Mit dem Deckel (Teil 4) abdecken, bis der Kaffee durchgetröpfelt ist.

Ich habe hier eine sehr gut beschriebene und sogar bebilderte Anleitung gefunden. Unser Filter ist einfacher konstruiert, dort muß man nichts schrauben, nur stecken. Aber trotzdem interessant, auf was man beim Aufbrühen achten muß, um ein perfektes Ergebnis zu kriegen.
P.S. An heißen Sommertagen schmeckt der vietnamesische Kaffee auch eisgekühlt! Dazu einfach die fertige Mixtur in ein mit Eiswürfel gefülltes Glas gießen.
Auf der Suche nach Tamarinde für leckeres Pad Thai haben wir heute unsere halben Küchenoberschränke ausgeräumt und vor allem wieder aufgeräumt. Dabei ist mir ein fast noch volles Päckchen vietnamesisches Kaffepulver in die Hände gefallen. Wir hatten vor einiger Zeit mal vietnamesische Kaffeefilter gekauft und dazu besagten Kaffee. Den haben wir damals in Kambodscha kennen und mögen gelernt. Er hat ein ganz tolles, tiefes Aroma, wie dunkle Schokolade und geröstete Nüsse. Und er ist stark.
Filter und Kaffee kann man bei verschiedenen Internet-Shops bestellen. Den, wo wir sie her haben, gibt es leider nicht mehr, sonst würde ich Euch den Link verraten.

Der erste Versuch, mit den exotischen Filtern selbst einen Kaffee aufzubrühen hat darin geendet, daß wir und unser Besuch fast einen Koffeinkoller bekommen hätten. Das war wohl etwas zu viel Pulver. Wie so vieles sind dann alle Utensilien in den Tiefen unserer Schränke verschwunden, da wir sowieso eher Schwarztee- als Kaffeetrinker sind.
Aber heute hatte ich so richtig Lust drauf. Vor allem nachdem ich den Blogeintrag auf "epicurean escapism" mit einem Rezept für Schoko-Shortbread gelesen habe. Ich dachte, das ist sicher eine super Kombination.
Der Vorteil an Shortbread ist, daß man den Teig wirklich schnell zusammenmixen kann. Bis die Kekse gebacken sind, hat man Zeit, unter die Dusche zu gehen und sich ein wenig zu erfrischen und besagten starken Kaffee zu brauen.

Für das Shortbread:
250 g Mehl
60 g Kakaopulver (dunkler Backkakao, nicht Kaba)
110 g Zucker
225 g Butter (1 Packung)
1 Prise Salz
Im gelesenen Rezept wird noch 1 TL Vanille-Essenz angegeben, ich hab stattdessen 4 EL Amaretto mit hinein getan.
Ofen auf 150°C vorheizen.
Die Butter mit dem Zucker cremig schlagen. Ich hab das in der Küchenmaschine gemacht, Handrührgerät geht auch. Das Mehl, Salz und das Kakaopulver unterrühren, bis sich alles zu einem Teig verbindet. Mit den Händen noch etwas zusammenkneten und zu einer Kugel formen.
Auf eine gut bemehlten Unterlage legen und oben auch etwas Mehl drauf streuen. Mit einem (ebenfalls bemehlten) Nudelholz auf ca. 1 cm Dicke ausrollen. Der Teig ist recht klebrig, deshalb darauf achten, daß er oben und unten gut mit Mehl beschichtet ist.
Mit einem Messer in gleichmäßige Stücke schneiden und jedes ein paar Mal mit einer Gabel einstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, in den vorgeheizten Ofen schieben und für 25-30 Minuten knusprig backen.
Wirklich hart und knusprig werden die Kekse erst, wenn sie etwas abgekühlt sind.

Vietnamesischer Kaffee:
pro Tasse 1 vietnamesischen Kaffeefilter
jeweils 3 TL vietnamesischen Kaffee
heißes Wasser
gesüßte Kondensmilch (z.B. Milchmädchen)
Ca. 2-3 TL Kondensmilch in die Tasse geben.
Das Siebchen (Teil 1 auf dem Bild unten) auf die Tasse legen, den Filter (Teil 2) darauf stellen, Kaffee einfüllen, mit dem Innenteil vom Filter (Teil 3) ein wenig plattdrücken und dort drauf dann das Wasser bis zum Rand einfüllen. Mit dem Deckel (Teil 4) abdecken, bis der Kaffee durchgetröpfelt ist.

Ich habe hier eine sehr gut beschriebene und sogar bebilderte Anleitung gefunden. Unser Filter ist einfacher konstruiert, dort muß man nichts schrauben, nur stecken. Aber trotzdem interessant, auf was man beim Aufbrühen achten muß, um ein perfektes Ergebnis zu kriegen.
P.S. An heißen Sommertagen schmeckt der vietnamesische Kaffee auch eisgekühlt! Dazu einfach die fertige Mixtur in ein mit Eiswürfel gefülltes Glas gießen.
Dieses tolle Rezept habe ich bei chefkoch gefunden und mußte schon Likör nachproduzieren, weil er sooo lecker ist. Den Alkohol gibt es in der Apotheke für ca. 40 EUR pro Liter in Deutschland. In Österreich oder Italien ist er angeblich günstiger, aber ich weiß nicht, ob das stimmt. Wenn man selbst ein Gefäß zum Abfüllen mitbringt spart man sich die Kosten für die Flasche in der Apotheke. Wie Ihr seht wird das kein Low-Budget-Likör, aber man bekommt mit einem Liter Alkohol ca. 2,5 Liter Likör heraus. Und geschmacklich lohnt es sich auch! :-)

10 unbehandelte Zitronen
1 Liter 94 %igen Alkohol
800 g Zucker
1 Liter Wasser
Die Zitrone dünn abschälen - das geht am besten mit einem Sparschäler oder einem kleinen scharfen Messer. Die Schale sollte innen kaum weiße Haut haben, man braucht für den Likör nur den gelben Teil. Den Alkohol dann in ein großes, sauberes und trockenes, verschließbares Gefäß geben (z.B. großes Einmachglas) und die Zitronenschalen hinein werfen. Die Schale sollte komplett mit Alkohol bedeckt sein - ein wenig herumschwenken, bis das der Fall ist.
Nach 12 Tagen die inzwischen gelblich gewordene Flüssigkeit durch ein Tuch oder sehr enges Siebchen filtern und die Restflüssigkeit aus den Schalen drücken. Die Schalen werden durch den Alkohol richtig trocken und brüchig.
Aus 800 g Zucker und 1 l Wasser einen Sirup kochen (ca. 5 Minuten) und erkalten lassen. Den Saft einer Zitrone ebenfalls durch ein Tuch oder Siebchen filtern. Alkohol, Sirup und Zitronensaft miteinander mischen und in Flaschen abfüllen.
Mir ist der Likör mit dieser Mischung noch zu stark, deshalb verdünne ich ihn meist noch mit ca. 300 ml abgekochtem Wasser. Die zusätzliche Wassermenge kann ja jeder für sich selbst abschmecken. Die Menge im Einmachglas auf dem Foto ist die Mischung von Alkohol und Sirup vor dem eben erwähnten Verdünnen - nur daß man sich einigermaßen vorstellen kann, wieviel Likör raus kommt.
Wenn man die Limoncelloflasche vor dem Verzehr mindestens 1 Stunde in den Gefrierschrank legt, wird der Likör richtig eiskalt und cremig.
So schmeckt er uns am besten!

10 unbehandelte Zitronen
1 Liter 94 %igen Alkohol
800 g Zucker
1 Liter Wasser
Die Zitrone dünn abschälen - das geht am besten mit einem Sparschäler oder einem kleinen scharfen Messer. Die Schale sollte innen kaum weiße Haut haben, man braucht für den Likör nur den gelben Teil. Den Alkohol dann in ein großes, sauberes und trockenes, verschließbares Gefäß geben (z.B. großes Einmachglas) und die Zitronenschalen hinein werfen. Die Schale sollte komplett mit Alkohol bedeckt sein - ein wenig herumschwenken, bis das der Fall ist.
Nach 12 Tagen die inzwischen gelblich gewordene Flüssigkeit durch ein Tuch oder sehr enges Siebchen filtern und die Restflüssigkeit aus den Schalen drücken. Die Schalen werden durch den Alkohol richtig trocken und brüchig.
Aus 800 g Zucker und 1 l Wasser einen Sirup kochen (ca. 5 Minuten) und erkalten lassen. Den Saft einer Zitrone ebenfalls durch ein Tuch oder Siebchen filtern. Alkohol, Sirup und Zitronensaft miteinander mischen und in Flaschen abfüllen.
Mir ist der Likör mit dieser Mischung noch zu stark, deshalb verdünne ich ihn meist noch mit ca. 300 ml abgekochtem Wasser. Die zusätzliche Wassermenge kann ja jeder für sich selbst abschmecken. Die Menge im Einmachglas auf dem Foto ist die Mischung von Alkohol und Sirup vor dem eben erwähnten Verdünnen - nur daß man sich einigermaßen vorstellen kann, wieviel Likör raus kommt.
Wenn man die Limoncelloflasche vor dem Verzehr mindestens 1 Stunde in den Gefrierschrank legt, wird der Likör richtig eiskalt und cremig.
So schmeckt er uns am besten!
Kaum wird es etwas kühler, krame ich wieder meine überdimenstionalen Einmachgläser raus.
Im Supermarkt mache ich dann erstmal einen tollen Eindruck, wenn ich mit mehreren Flaschen Hochprozentigem die Kasse stürme. Und auch in der Apotheke erntet man erstmal ein paar komische Blicke, wenn man den Wunsch nach einem Liter reinem Ethanol äußert. Da bewährt es sich, immer gleich dazu zu sagen, was man damit vor hat. Sonst kann es sein, daß sie das Teufelszeug nicht heraus geben. Was auch ein guter Tip ist - wenn man ein Gefäß zum Abfüllen gleich selbst mitbringt spart man sich die Kosten für die Flasche! Ethanol ist schließlich selbst schon teuer genug... ca. 40 EUR / Liter in Deutschland! Aber es lohnt sich. Selbstgemachter Likör ist einfach köstlich und zudem ein super Geschenk für Freunde, Verwandte, Kollegen... und sich selbst ;-)
Der Ingwerlikör (Rezept hier) zieht schon seit ein paar Wochen vor sich hin. Da sich meine Schwester Limoncello (Rezept hier) gewünscht hat, wird auch dieser bald seinen Weg ins Einmachglas finden (Braucht ja nur 12 Tage, da hab ich noch ein wenig Zeit). Bis da hin belegt nämlich ein neuer Likör den Platz - dunkelroter, starker, süßer, aromatischer Rotweinlikör.
Irgendwo habe ich gelesen, daß Rotweinlikör super schmeckt, wenn er vorsichtig warm gemacht wird und dann mit einem Sahnehäubchen und einer Prise Zimt serviert wird. Wenn da keine Weihnachtsstimmung aufkommt, weiß ich auch nicht! :-)
Ich hab ein wenig rumgesucht und mir verschiedenste Rezepte angeschaut. Dann habe ich mir aus allem das rausgepickt, was mir am besten gefallen hat.
Mit dem Wein steht und fällt natürlich der Geschmack des Likörs, deshalb habe ich meinen Lieblingswein dafür verwendet - Peter Lehmann, Shiraz, Australien, 2006. Den gibt es bei uns in den meisten großen Supermärkten, wie Edekda, HIT etc. Man muß jedoch fast 10 EUR pro Flasche dafür hinblättern.
Beim Rum habe ich dafür etwas gespart und einen recht günstigen genommen. Das hat dem Geschmack Gott sei Dank keine Abbruch getan. Vielleicht sollte man erstmal etwas weniger Rum mit rein geben und dann probieren. Wahrscheinlich verträgt nicht jeder Wein die selbe Menge Rum, ohne geschmacklich unter zu gehen, und das wäre ja schade. Nachschütten kann man ja immer noch.
Rezept:
1 Flasche Rotwein (0,7l)
ca. 500 ml brauner Rum (vielleicht auch etwas weniger)
200 g brauner Kandis
10 Mandeln
1 kleine handvoll Sultaninen
1/2 Vanilleschote - eingeschnitten
Alles zusammen in ein sauberes, großes Gefäß geben und mindestens einen Monat ziehen lassen. Hin und wieder vorsichtig "schwenken" um die verschiedenen Komponenten zu vermischen.
Wer nicht schon vorher alles weg"probiert" hat, schüttet ihn durch ein Sieb und füllt ihn in Flaschen ab.
Die Rosinen machen sich sicher super über Eis oder in einem Kuchen.
In vielen Rezepten wird beschrieben, daß der Likör mit der Zeit immer besser wird. Also Geduld lohnt sich wohl :-)
Hier findet Ihr noch mehr Likörrezepte!
Im Supermarkt mache ich dann erstmal einen tollen Eindruck, wenn ich mit mehreren Flaschen Hochprozentigem die Kasse stürme. Und auch in der Apotheke erntet man erstmal ein paar komische Blicke, wenn man den Wunsch nach einem Liter reinem Ethanol äußert. Da bewährt es sich, immer gleich dazu zu sagen, was man damit vor hat. Sonst kann es sein, daß sie das Teufelszeug nicht heraus geben. Was auch ein guter Tip ist - wenn man ein Gefäß zum Abfüllen gleich selbst mitbringt spart man sich die Kosten für die Flasche! Ethanol ist schließlich selbst schon teuer genug... ca. 40 EUR / Liter in Deutschland! Aber es lohnt sich. Selbstgemachter Likör ist einfach köstlich und zudem ein super Geschenk für Freunde, Verwandte, Kollegen... und sich selbst ;-)
Der Ingwerlikör (Rezept hier) zieht schon seit ein paar Wochen vor sich hin. Da sich meine Schwester Limoncello (Rezept hier) gewünscht hat, wird auch dieser bald seinen Weg ins Einmachglas finden (Braucht ja nur 12 Tage, da hab ich noch ein wenig Zeit). Bis da hin belegt nämlich ein neuer Likör den Platz - dunkelroter, starker, süßer, aromatischer Rotweinlikör.
Irgendwo habe ich gelesen, daß Rotweinlikör super schmeckt, wenn er vorsichtig warm gemacht wird und dann mit einem Sahnehäubchen und einer Prise Zimt serviert wird. Wenn da keine Weihnachtsstimmung aufkommt, weiß ich auch nicht! :-)
Ich hab ein wenig rumgesucht und mir verschiedenste Rezepte angeschaut. Dann habe ich mir aus allem das rausgepickt, was mir am besten gefallen hat.
Mit dem Wein steht und fällt natürlich der Geschmack des Likörs, deshalb habe ich meinen Lieblingswein dafür verwendet - Peter Lehmann, Shiraz, Australien, 2006. Den gibt es bei uns in den meisten großen Supermärkten, wie Edekda, HIT etc. Man muß jedoch fast 10 EUR pro Flasche dafür hinblättern.
Beim Rum habe ich dafür etwas gespart und einen recht günstigen genommen. Das hat dem Geschmack Gott sei Dank keine Abbruch getan. Vielleicht sollte man erstmal etwas weniger Rum mit rein geben und dann probieren. Wahrscheinlich verträgt nicht jeder Wein die selbe Menge Rum, ohne geschmacklich unter zu gehen, und das wäre ja schade. Nachschütten kann man ja immer noch.
Rezept:
1 Flasche Rotwein (0,7l)
ca. 500 ml brauner Rum (vielleicht auch etwas weniger)
200 g brauner Kandis
10 Mandeln
1 kleine handvoll Sultaninen
1/2 Vanilleschote - eingeschnitten
Alles zusammen in ein sauberes, großes Gefäß geben und mindestens einen Monat ziehen lassen. Hin und wieder vorsichtig "schwenken" um die verschiedenen Komponenten zu vermischen.
Wer nicht schon vorher alles weg"probiert" hat, schüttet ihn durch ein Sieb und füllt ihn in Flaschen ab.
Die Rosinen machen sich sicher super über Eis oder in einem Kuchen.
In vielen Rezepten wird beschrieben, daß der Likör mit der Zeit immer besser wird. Also Geduld lohnt sich wohl :-)
Hier findet Ihr noch mehr Likörrezepte!




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