Sunday, January 31. 2010
Wildlachs - Korma mit Zucchiniwürfeln
Wildlachs- und Zucchiniwürfel in einer cremigen, duftenden Mandelsauce - dazu Weizen mit Erbsen, Cashew-Nüssen und frischem Koriander

Für das Korma:
Gewürzpulver:
4 Kardamom-Kapseln (die Samen daraus)
4 Nelken
1 TL Kreuzkümmel
1 kleine rote getrocknete Chili
-> in einem Mörser zu einem Pulver zerreiben
Sauce:
1 Zucchini, in mundgerechte Stücke geschnitten
2 TK-Wildlachsfilets, in mundgerechte Stücke geschnitten
1 Dose Kokosmilch
100 g gemahlene Mandeln
1 große Zwiebel, klein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 EL geriebener, frischer Ingwer
1 gestrichener TL brauner Zucker
1 EL Tomatenpüree
Korianderpulver
1/4 TL Kurkuma
1 Lorbeerblatt
1 handvoll Rosinen
Salz, Pfeffer
Garam Masala
frischer Koriander
Ghee (Butterschmalz / Für Vegetarier: Im Asiamarkt gibt es auch pflanzliches Ghee in einer großen Dose!
) oder Öl
1 TL Zitronensaft
Etwas Ghee im Topf oder Wok erhitzen und die Zucchiniwürfel mit ein wenig Knoblauch anbraten. Heraus nehmen und zur Seite stellen.
Im restlichen Ghee die Zwiebeln, den Knoblauch und den Ingwer mit etwas braunem Zucker anschwitzen und karamellisieren. Nach ca. 3 Minuten das Gewürzpulver und die Mandeln dazu geben. Unter ständigem Rühren eine Minute anrösten, dann mit einem kräftigen Schluck Kokosmilch ablöschen.
(Wenn man möchte, noch eine ganze Kardamomkapsel und eine Nelke,) Tomatenpüree, Rosinen, Kurkuma und das Lorbeerblatt dazu geben und die Sauce unter Rühren einreduzieren lassen. Wieder ein wenig Kokosmilch angießen und einreduzieren lassen. So verfahren, bis die Sauce schön cremig und aromatisch geworden ist. Sie sollte nicht zu dickflüssig sein, da nun noch der Lachs darin gegart wird. Mit Garam Masala, Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Lachsstücke in die Sauce legen und ca. 5 Minuten auf niedriger Hitze köcheln lassen, bis er durch ist. Die Zucchini dazu geben ebenfalls kurz durchwärmen lassen.
Mit reichlich frischem Koriander und dem Weizen servieren.
Weizen mit Erbsen und Cashews:

Weizen für 2 Personen
ein Stückchen Butter
1 handvoll TK-Erbsen
3 EL Cashew-Kerne
Salz, Pfeffer, ggf. Korianderpulver
Die Cashews in einer Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten und grob hacken.
Weizen für 2 Personen (Menge steht auf der Packung) in kochendem Salzwasser bißfest garen. Wasser abgießen, eine handvoll TK-Erbsen, ein Stückchen Butter und die Cashews untermengen und nochmal ein wenig erhitzen, bis die Erbsen aufgetaut sind. Mit Salz, Pfeffer und - wer mag - etwas Korianderpulver würzen. Kurz vor dem Servieren, frisch gehackte Korianderblätter untermengen.

Für das Korma:
Gewürzpulver:
4 Kardamom-Kapseln (die Samen daraus)
4 Nelken
1 TL Kreuzkümmel
1 kleine rote getrocknete Chili
-> in einem Mörser zu einem Pulver zerreiben
Sauce:
1 Zucchini, in mundgerechte Stücke geschnitten
2 TK-Wildlachsfilets, in mundgerechte Stücke geschnitten
1 Dose Kokosmilch
100 g gemahlene Mandeln
1 große Zwiebel, klein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 EL geriebener, frischer Ingwer
1 gestrichener TL brauner Zucker
1 EL Tomatenpüree
Korianderpulver
1/4 TL Kurkuma
1 Lorbeerblatt
1 handvoll Rosinen
Salz, Pfeffer
Garam Masala
frischer Koriander
Ghee (Butterschmalz / Für Vegetarier: Im Asiamarkt gibt es auch pflanzliches Ghee in einer großen Dose!
1 TL Zitronensaft
Etwas Ghee im Topf oder Wok erhitzen und die Zucchiniwürfel mit ein wenig Knoblauch anbraten. Heraus nehmen und zur Seite stellen.
Im restlichen Ghee die Zwiebeln, den Knoblauch und den Ingwer mit etwas braunem Zucker anschwitzen und karamellisieren. Nach ca. 3 Minuten das Gewürzpulver und die Mandeln dazu geben. Unter ständigem Rühren eine Minute anrösten, dann mit einem kräftigen Schluck Kokosmilch ablöschen.
(Wenn man möchte, noch eine ganze Kardamomkapsel und eine Nelke,) Tomatenpüree, Rosinen, Kurkuma und das Lorbeerblatt dazu geben und die Sauce unter Rühren einreduzieren lassen. Wieder ein wenig Kokosmilch angießen und einreduzieren lassen. So verfahren, bis die Sauce schön cremig und aromatisch geworden ist. Sie sollte nicht zu dickflüssig sein, da nun noch der Lachs darin gegart wird. Mit Garam Masala, Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Lachsstücke in die Sauce legen und ca. 5 Minuten auf niedriger Hitze köcheln lassen, bis er durch ist. Die Zucchini dazu geben ebenfalls kurz durchwärmen lassen.
Mit reichlich frischem Koriander und dem Weizen servieren.
Weizen mit Erbsen und Cashews:

Weizen für 2 Personen
ein Stückchen Butter
1 handvoll TK-Erbsen
3 EL Cashew-Kerne
Salz, Pfeffer, ggf. Korianderpulver
Die Cashews in einer Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten und grob hacken.
Weizen für 2 Personen (Menge steht auf der Packung) in kochendem Salzwasser bißfest garen. Wasser abgießen, eine handvoll TK-Erbsen, ein Stückchen Butter und die Cashews untermengen und nochmal ein wenig erhitzen, bis die Erbsen aufgetaut sind. Mit Salz, Pfeffer und - wer mag - etwas Korianderpulver würzen. Kurz vor dem Servieren, frisch gehackte Korianderblätter untermengen.
Monday, December 14. 2009
Gebratener Gemüsereis mit Garnelen und Fischsaucen-Dip
Mal wieder ein Stir-fry Versuch - Strandfeeling bei -7 Grad! Da konnte ich mal den tollen, gußeisenen Wok einweihen, den uns mein lieber Schwager vermacht hat, bevor er sich in die Heimat des Fried Rice verdrückt hat! Wichtig ist bei dieser Garmethode, daß man immer mit sehr hoher Hitze kocht, um die Zutaten nur kurz anzubraten, nicht zu verkochen. Auf einem Elektroherd ist das meist nicht so einfach, da er nicht so heiß wird und dafür auch noch relativ lang braucht. Aber auch wenn es mal etwas länger dauert... es schmeckt trotzdem nach Urlaub! 

Für 4 Personen:
Reis für 4 Personen (2 Reiskocher-Meßbecherchen habe ich gekocht)
200 g frische Tiger Prawns
2 Eier
2 Karotten, in Streifen geschnitten
1 handvoll TK-Erbsen
2 große Knoblauchzehen
1 frische Thaichili
Austernsauce oder Sojasauce
Fischsauce
4 EL geschnittener Schnittlauch oder Asia-Frühlingszwiebeln (die sind kleiner und milder als unsere)
2 EL frische Thaibasilikumblätter
Öl
Knoblauch und Chilischote in einem Mörser zu einer groben Paste stampfen. Eier in einer Schale mit einer Gabel verquirlen. Öl im Wok erhitzen bis es gerade so anfängt zu rauchen, dann die Knoblauch-Chili-Mischung mit den Garnelen hinein geben und durchschwenken. Als nächstes Reis und Gemüse mit dazu geben, durchmischen und mit richtig hoher Hitze braten. Mit Fischsauce und Austernsauce würzen (vorsicht, sehr salzig, deshalb zwischendurch probieren!). Gemüse und Reis auf eine Wok-Hälfte schieben und in die andere das Ei geben. Während dem Braten rühren, wie bei einem Rührei und wenn es fast durch ist, mit dem Reis vermengen. Nochmal mit Fisch- und Austernsauce abschmecken, die Kräuter untermischen und sofort...
...servieren mit:
1 Limette, in Spalten geschnitten
1/2 Gurke, in mundgerechte Würfel geschnitten
4 Radieschen, in mundgerechte Stücke geschnitten
frische Korianderblätter
und einem Schälchen scharfem Fischsaucen-Dip "Prik Nam Pla":
10 EL Fischsauce
4 grüne Chilis, in dünne Ringe geschnitten
-> Miteinander vermengen und bei Bedarf über den Reis träufeln.

Für 4 Personen:
Reis für 4 Personen (2 Reiskocher-Meßbecherchen habe ich gekocht)
200 g frische Tiger Prawns
2 Eier
2 Karotten, in Streifen geschnitten
1 handvoll TK-Erbsen
2 große Knoblauchzehen
1 frische Thaichili
Austernsauce oder Sojasauce
Fischsauce
4 EL geschnittener Schnittlauch oder Asia-Frühlingszwiebeln (die sind kleiner und milder als unsere)
2 EL frische Thaibasilikumblätter
Öl
Knoblauch und Chilischote in einem Mörser zu einer groben Paste stampfen. Eier in einer Schale mit einer Gabel verquirlen. Öl im Wok erhitzen bis es gerade so anfängt zu rauchen, dann die Knoblauch-Chili-Mischung mit den Garnelen hinein geben und durchschwenken. Als nächstes Reis und Gemüse mit dazu geben, durchmischen und mit richtig hoher Hitze braten. Mit Fischsauce und Austernsauce würzen (vorsicht, sehr salzig, deshalb zwischendurch probieren!). Gemüse und Reis auf eine Wok-Hälfte schieben und in die andere das Ei geben. Während dem Braten rühren, wie bei einem Rührei und wenn es fast durch ist, mit dem Reis vermengen. Nochmal mit Fisch- und Austernsauce abschmecken, die Kräuter untermischen und sofort...
...servieren mit:
1 Limette, in Spalten geschnitten
1/2 Gurke, in mundgerechte Würfel geschnitten
4 Radieschen, in mundgerechte Stücke geschnitten
frische Korianderblätter
und einem Schälchen scharfem Fischsaucen-Dip "Prik Nam Pla":
10 EL Fischsauce
4 grüne Chilis, in dünne Ringe geschnitten
-> Miteinander vermengen und bei Bedarf über den Reis träufeln.
Sunday, December 6. 2009
Pomelo - Apfel - Salat mit mariniertem Garnelenspieß als Vorspeise für mein Thai - Menü
Jeder der schon einmal in Thailand war und ein Freund der Fischsauce ist (ich glaube da gibt es nur 2 verschiedene Menschen - die, die sie lieben und die, die sie nicht runterkriegen) wird sich an den erfrischend herb-scharfen Pomelosalat erinnern.
Für mein Thaimenü heute habe ich für bajuwarisch-thailändische Völkerverständigung gesorgt und neben der exotischen Pomelo Äpfel aus dem Garten meiner Eltern mit ins Spiel gebracht. Ich muß zugeben, diese tolle Idee ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern ich habe mich an dem Rezept von seasaltwithfood und ihrem fantastischen Foto inspirieren lassen.
Leider sind wir Langschläfer am Samstag zu spät losgegangen und haben deshalb keine Jakobsmuscheln mehr bekommen. Aber der marinierte Garnelenspieß hat auch ganz toll dazu gepaßt. Ich habe das Rezept auch sonst ein kleines bißchen abgewandelt. Fazit: Dieser Salat schmeckt absolut nach mehr (... Meer auch - Sonne, Strand und Meer um genau zu sein).
Ganz stolz bin ich, daß er sogar meine Mama geschmeckt hat, wo ich anfangs etwas Bedenken hatte, wegen Chili und Fischsauce. Also vielleicht auch etwas für die bevorstehenden Festtage um bei der Verwandtschaft mal richtig die Lebensgeister zu wecken!
Als Aperitif habe ich ein Gläschen Sekt mit einem Schuß selbstgemachtem Limoncello (Rezept hier) serviert. Die Glasränder habe ich zuvor in Minzzucker getaucht. Dazu einfach ein paar Minzblättchen mit Zucker im Mörser zerstoßen, bis der Zucker grün und krümelig ist. Wenn der Zucker an den Rändern nicht haften bleiben will, vor dem Eintauchen kurz mit einer Limetten- oder Zitronenscheibe drüber reiben.
Das war eine gute Einstimmung auf die zitrus-frische Vorspeise:

Hier das Rezept für den Salat für 4 Personen:
Filets von 1 Pomelo - in mundgerechte, kleine Stücke geschnitten
1 säuerlicher, großer Apfel - geschält und in dünne Spalten geschnitten
1/2 kleine, rote Zwiebel, in ganz dünne Scheiben geschnitten
1 handvoll frische Korianderblätter - klein gehackt
1 handvoll frische Minzblätter - klein gehackt
2 EL Kocherdnüsse aus dem Asiamarkt - in einer Pfanne ohne Fett angeröstet und grob gehackt (nicht die gesalzene Version aus der Dose!)
Um der Zwiebel die Schärfe zu nehmen, habe ich sie ca. 10 Minuten in etwas Limettensaft eingelegt, bevor ich sie in den Salat gegeben habe.
Das Filetieren geht am einfachsten, wenn man zuerst oben und unten eine Scheibe von der Schale abschneidet, bis man anfängt, das Fruchtfleisch zu sehen. Dann stellt man die Pomelo auf eine dieser abgeschnittenen Enden und schneidet von oben nach unten die seitliche Schale Stück für Stück ab. Jetzt kann man die Segmente gut erkennen und sie mit jeweils nur zwei Schnitten aus den Häuten auslösen.
Dressing:
6 EL Fischsauce
Saft von 1,5 Limetten
1 kleine grüne Chili - fein gehackt - wer es schärfer mag nimmt mehr
2-3 EL Palmzucker oder brauner Zucker
neutrales Öl nach Geschmack
Alles verrühren. Bei den Mengen muß man nach eigenem Gusto abschmecken, die sind schwer zu pauschalisieren.
Die Früchte und Kräuter mit dem Dressing vermengen und nochmal abschmecken. In Schälchen verteilen und ein paar gehackte Erdnüsse darüber streuen.
Für den Garnelenspieß:
24 Garnelen (6 pro Person)
2 Stängel Zitronengras
1 Knoblauchzehe
etwas Erdnußöl oder neutrales Öl
Holzspieße
TK-Garnelen auftauen oder frische Garnelen putzen, wenn nötig. Bei TK-Garnelen möglichst rohe statt gekochte verwenden - aber gekochte gehen zur Not auch.
Vom Zitronengras die holzigen äußeren Schichten entfernen, bis man an den weichen inneren Kern kommt. Diesen fein hacken. Die Knoblauchzehe auch hacken.
Garnelen mit dem Zitronengras, dem Knoblauch und etwas Öl in einer Schale vermischen und mindestens 1 Stunde marinieren. Vor dem Braten auf Holzspieße stecken und in einer Pfanne mit etwas Öl kurz scharf anbraten. Auf dem Pomelo-Apfel-Salat servieren.
Als Hauptgang hatten wir cremig-mildes Massaman Curry (Rezept hier) mit Basmatireis:

Und beim Dessert konnte man die Löffel in diese himmlische
weiße Schokomousse mit Mangospiegel (Rezept hier) tauchen:

Der Absacker war ein Gläschen Rotweinlikör, aber ohne Sahnehäubchen, da wir alle nach diesen 3 feinen Gängen sowieso schon fast aus allen Nähten geplatzt wären.
Ich hoffe, Ihr hattet auch ein schönes Wochenende!
Für mein Thaimenü heute habe ich für bajuwarisch-thailändische Völkerverständigung gesorgt und neben der exotischen Pomelo Äpfel aus dem Garten meiner Eltern mit ins Spiel gebracht. Ich muß zugeben, diese tolle Idee ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern ich habe mich an dem Rezept von seasaltwithfood und ihrem fantastischen Foto inspirieren lassen.
Leider sind wir Langschläfer am Samstag zu spät losgegangen und haben deshalb keine Jakobsmuscheln mehr bekommen. Aber der marinierte Garnelenspieß hat auch ganz toll dazu gepaßt. Ich habe das Rezept auch sonst ein kleines bißchen abgewandelt. Fazit: Dieser Salat schmeckt absolut nach mehr (... Meer auch - Sonne, Strand und Meer um genau zu sein).
Ganz stolz bin ich, daß er sogar meine Mama geschmeckt hat, wo ich anfangs etwas Bedenken hatte, wegen Chili und Fischsauce. Also vielleicht auch etwas für die bevorstehenden Festtage um bei der Verwandtschaft mal richtig die Lebensgeister zu wecken!
Als Aperitif habe ich ein Gläschen Sekt mit einem Schuß selbstgemachtem Limoncello (Rezept hier) serviert. Die Glasränder habe ich zuvor in Minzzucker getaucht. Dazu einfach ein paar Minzblättchen mit Zucker im Mörser zerstoßen, bis der Zucker grün und krümelig ist. Wenn der Zucker an den Rändern nicht haften bleiben will, vor dem Eintauchen kurz mit einer Limetten- oder Zitronenscheibe drüber reiben.
Das war eine gute Einstimmung auf die zitrus-frische Vorspeise:

Hier das Rezept für den Salat für 4 Personen:
Filets von 1 Pomelo - in mundgerechte, kleine Stücke geschnitten
1 säuerlicher, großer Apfel - geschält und in dünne Spalten geschnitten
1/2 kleine, rote Zwiebel, in ganz dünne Scheiben geschnitten
1 handvoll frische Korianderblätter - klein gehackt
1 handvoll frische Minzblätter - klein gehackt
2 EL Kocherdnüsse aus dem Asiamarkt - in einer Pfanne ohne Fett angeröstet und grob gehackt (nicht die gesalzene Version aus der Dose!)
Um der Zwiebel die Schärfe zu nehmen, habe ich sie ca. 10 Minuten in etwas Limettensaft eingelegt, bevor ich sie in den Salat gegeben habe.
Das Filetieren geht am einfachsten, wenn man zuerst oben und unten eine Scheibe von der Schale abschneidet, bis man anfängt, das Fruchtfleisch zu sehen. Dann stellt man die Pomelo auf eine dieser abgeschnittenen Enden und schneidet von oben nach unten die seitliche Schale Stück für Stück ab. Jetzt kann man die Segmente gut erkennen und sie mit jeweils nur zwei Schnitten aus den Häuten auslösen.
Dressing:
6 EL Fischsauce
Saft von 1,5 Limetten
1 kleine grüne Chili - fein gehackt - wer es schärfer mag nimmt mehr
2-3 EL Palmzucker oder brauner Zucker
neutrales Öl nach Geschmack
Alles verrühren. Bei den Mengen muß man nach eigenem Gusto abschmecken, die sind schwer zu pauschalisieren.
Die Früchte und Kräuter mit dem Dressing vermengen und nochmal abschmecken. In Schälchen verteilen und ein paar gehackte Erdnüsse darüber streuen.
Für den Garnelenspieß:
24 Garnelen (6 pro Person)
2 Stängel Zitronengras
1 Knoblauchzehe
etwas Erdnußöl oder neutrales Öl
Holzspieße
TK-Garnelen auftauen oder frische Garnelen putzen, wenn nötig. Bei TK-Garnelen möglichst rohe statt gekochte verwenden - aber gekochte gehen zur Not auch.
Vom Zitronengras die holzigen äußeren Schichten entfernen, bis man an den weichen inneren Kern kommt. Diesen fein hacken. Die Knoblauchzehe auch hacken.
Garnelen mit dem Zitronengras, dem Knoblauch und etwas Öl in einer Schale vermischen und mindestens 1 Stunde marinieren. Vor dem Braten auf Holzspieße stecken und in einer Pfanne mit etwas Öl kurz scharf anbraten. Auf dem Pomelo-Apfel-Salat servieren.
Als Hauptgang hatten wir cremig-mildes Massaman Curry (Rezept hier) mit Basmatireis:

Und beim Dessert konnte man die Löffel in diese himmlische
weiße Schokomousse mit Mangospiegel (Rezept hier) tauchen:

Der Absacker war ein Gläschen Rotweinlikör, aber ohne Sahnehäubchen, da wir alle nach diesen 3 feinen Gängen sowieso schon fast aus allen Nähten geplatzt wären.
Ich hoffe, Ihr hattet auch ein schönes Wochenende!
Sunday, November 22. 2009
Hühnchen in scharf-fruchtiger Orangensauce
Zartes Hühnchenfleisch in einer leichten Sauce, die mit fruchtiger Orangennote, einer guten Portion Schärfe und einem Tick Süße besticht...
Dieses Wochenende habe ich von meinem Süßen irgendwie mehrmals Sätze wie "xxx hat heute zu ausführlich von Filetsteaks erzählt, jetzt habe ich da auch total Hunger drauf" oder "Mein Kollege kocht heute Orangenhühnchen, will aber dreisterweise nichts vorbei bringen. Das hört sich so gut an, könntest Du nicht vielleicht...?" gehört.
Liebe Kollegen, Eure Essensgespräche in allen Ehren, aber wenn das so weiter geht, wird da ja bald ein Fulltimejob für mich draus!
Andererseits... wenn dabei solche ausgefallenen, schmackhaften Rezeptideen ins Haus flattern, kann man sich ja eigentlich schon wieder gar nicht beschweren :>
3 Hühnchenbrustfilets in mundgerechte Stücke geschnitten
600 ml trockener Weißwein
fein abgeriebene Schale von 1 kleinen Orange
3 TL Sesamsamen, in einer Pfanne kurz angeröster
2 TL klein gehackter frischer Ingwer
2 große Knoblauchzehen, fein gehackt
1/4 Cayenne Chili, fein gehackt
3 EL Tomatenmark
1 EL dunkle Sojasauce
1/4 TL Zimtpulver
1/4 TL Chilipulver
1 TL Korianderpulver
1/4 TL Paprikapulver edelsüß
2 EL brauner Zucker
Salz und Pfeffer
Für die Deko: frische Petersilie

Alle Zutaten in einen großen Topf geben und gut vermengen. Zum Kochen bringen und dann die Hitze runterschalten. Bei niedriger Hitze 1,5 Stunden langsam mit Deckel simmern lassen.
Nach Ende der Garzeit das Fleisch aus der Sauce nehmen (es sollte nun wunderbar weich sein und schon fast auf der Gabel zerfallen), in eine Schale geben und beiseite stellen. 1 TL Speisestärke mit 4 EL Sauce in einem Schälchen klumpenfrei verrühren und diese Mischung zur Sauce geben. Sauce noch einmal kurz aufkochen und das Fleisch wieder mit in den Topf geben. Die Sauce sollte jetzt ganz leicht gebunden sein.
Ca. 30 Minuten, bevor das Fleisch fertig ist, den Reis aufsetzen.
Reis mit frischen Gurkenstreifen und Fleisch mit reichlich Sauce und frischen Petersilienblättern servieren.
Dieses Wochenende habe ich von meinem Süßen irgendwie mehrmals Sätze wie "xxx hat heute zu ausführlich von Filetsteaks erzählt, jetzt habe ich da auch total Hunger drauf" oder "Mein Kollege kocht heute Orangenhühnchen, will aber dreisterweise nichts vorbei bringen. Das hört sich so gut an, könntest Du nicht vielleicht...?" gehört.
Liebe Kollegen, Eure Essensgespräche in allen Ehren, aber wenn das so weiter geht, wird da ja bald ein Fulltimejob für mich draus!
3 Hühnchenbrustfilets in mundgerechte Stücke geschnitten
600 ml trockener Weißwein
fein abgeriebene Schale von 1 kleinen Orange
3 TL Sesamsamen, in einer Pfanne kurz angeröster
2 TL klein gehackter frischer Ingwer
2 große Knoblauchzehen, fein gehackt
1/4 Cayenne Chili, fein gehackt
3 EL Tomatenmark
1 EL dunkle Sojasauce
1/4 TL Zimtpulver
1/4 TL Chilipulver
1 TL Korianderpulver
1/4 TL Paprikapulver edelsüß
2 EL brauner Zucker
Salz und Pfeffer
Für die Deko: frische Petersilie

Alle Zutaten in einen großen Topf geben und gut vermengen. Zum Kochen bringen und dann die Hitze runterschalten. Bei niedriger Hitze 1,5 Stunden langsam mit Deckel simmern lassen.
Nach Ende der Garzeit das Fleisch aus der Sauce nehmen (es sollte nun wunderbar weich sein und schon fast auf der Gabel zerfallen), in eine Schale geben und beiseite stellen. 1 TL Speisestärke mit 4 EL Sauce in einem Schälchen klumpenfrei verrühren und diese Mischung zur Sauce geben. Sauce noch einmal kurz aufkochen und das Fleisch wieder mit in den Topf geben. Die Sauce sollte jetzt ganz leicht gebunden sein.
Ca. 30 Minuten, bevor das Fleisch fertig ist, den Reis aufsetzen.
Reis mit frischen Gurkenstreifen und Fleisch mit reichlich Sauce und frischen Petersilienblättern servieren.
Wednesday, November 18. 2009
Cheat Chaat (indisch inspirierter Snack)
Chaat ist ein Teller voll verschiedener herzhafter, frittierter Teigsnacks mit frischem Gemüse, Chutneys, Joghurt, Kräutern und Gewürzen verfeinert. Man findet es in Indien oft an den Straßenmärkten und rollenden Garküchen. Manche Orte haben sogar durch ihr gutes Chaat wahren Ruhm erlangt. Über die Chaatstände am bekannten Chowpatty Beach in Mumbai liest man immer wieder, sowohl in Reiseberichten als auch in dem einen oder anderen Buch, bei dem die Geschichte in Mumbai spielt.
Es gibt eine Vielzahl an Variationen, z.B. mit
verschiedenen Arten von Puris (frittierte, knusprige Teigfladen, die durch die Hitze ballonartig aufgehen),
Sev (frittierte Knusperfäden aus Kichererbsenmehl),
Papdi (Cracker aus Kichererbsenmehl, Grießmehl oder normalem Mehl),
Aloo Tikkis (knusprige Küchlein aus Kartoffelteig - an denen hab ich mich auch schon mal versucht - Rezept hier),
Vadas (südindische würzige, frittierte Kringel aus Kichererbsenmehl, Linsen und/oder Kartoffeln)
oder einfach scharf gewürzte gebratene Kartoffelstücke.
Den frischen Part übernehmen z.B. Zwiebelringe, Gurken- und Tomatenstücke, frischer Koriander.
Den typischen Geschmack gibt eine Gewürzmischung namens Chaat Masala, die eine säuerlich würzige Note hat. Meist beinhaltet es Gewürze wie Mangopulver (amchur), Kreuzkümmel (jīrā), schwarzes Salz (kālā namak), gemahlene Koriandersamen (dhaniyā), Ingwerpulver (adrak), Salz (namak), schwarzen Pfeffer (kālī mirc), Asafoetida (hīng, bei uns als "Asant" oder Teufelsdreck" mehr oder weniger bekannt) und Chili (lāl mirc).
Oben drüber werden dann verschiedene Chutneys geträufelt, wie z.B. grünes Chutney mit Kräutern und grüner Chili oder süß-säuerliches Tamarindenchutney und Joghurt.
Ich habe zum Ausprobieren eine Fertigmischung im Asiamarkt gekauft von der Firma MDH namens "Chunky Chaat Masala". Das war schon im Sommer, da Chaat sich super als Sommersnack eignet, wie ich finde. Der überfüllte Küchenschrank hat nur leider die Packung verschluckt und erst vor kurzem wieder ausgespuckt
Dann wird es halt ein Herbstchaat... auch gut!
Wir hatten vom Wochenende noch eine halbe Keksdose Pappad (knusprige, frittierte Linsenfladen) und Koriander übrig (es gab Masala Pappad *yum*), da kam mir die Idee, daraus einen Chaat-ähnlichen Salat zu machen. Ähnlich... nicht vollständig, nicht nach Rezept, nicht traditionell, deshalb "Cheat Chaat" - gemogelter Chaat

Sauce:
3 gehäufte EL saure Sahne oder Joghurt
1 TL Sesampaste aus dem Glas (Tahin)
Salz, Pfeffer
Saure Sahne und Tahin in einem Schälchen verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
Gemüse:
1 mittelgroße rote Zwiebel
1/2 Gurke
2-3 Tomaten
Zwiebel in dünne Ringe und Gurke und Tomaten in mundgerechte Stücke schneiden
Würzige Kichererbsen:
1 Dose Kichererbsen
1 TL schwarze Senfsamen
1 TL Kreuzkümmelsamen
Chilipulver
1 kleine Knoblauchzehe, gepresst
3 EL Öl
Kichererbsen in einem Sieb abgießen, mit kaltem Wasser abspülen und gut abtropfen lassen. Öl in einer Pfanne erhitzen und Kichererbsen mit dem Kreuzkümmel und den Senfsamen knusprig anrösten. In der letzten Minute den Knoblauch und die gewünschte Menge Chilipulver dazugeben und mitbraten.
mehrere Scheiben Pappad
Salz, Pfeffer, Chilipulver
frische Korianderblätter
Chaat Masala
Chutneys nach Wahl (z.B. grünes Chutney oder Tamarindenchutney) - ich hatte nur süßliche Zwiebel-Feigen-Sauce da und die hat auch super gepaßt
Sesamsauce, Gemüse und Kichererbsen in einer Schale vermengen. Großzügig mit Chaat Masala würzen und abschmecken.
Pappad in große Stücke brechen und mit dem Salat auf einem Teller anrichten. Reichlich frische Korianderblätter drüberstreuen und Chutney drüberträufeln.
So lang das Rezept auch aussieht, es war super einfach und die Zubereitung hat maximal 10 Minuten in Anspruch genommen.
Es gibt eine Vielzahl an Variationen, z.B. mit
verschiedenen Arten von Puris (frittierte, knusprige Teigfladen, die durch die Hitze ballonartig aufgehen),
Sev (frittierte Knusperfäden aus Kichererbsenmehl),
Papdi (Cracker aus Kichererbsenmehl, Grießmehl oder normalem Mehl),
Aloo Tikkis (knusprige Küchlein aus Kartoffelteig - an denen hab ich mich auch schon mal versucht - Rezept hier),
Vadas (südindische würzige, frittierte Kringel aus Kichererbsenmehl, Linsen und/oder Kartoffeln)
oder einfach scharf gewürzte gebratene Kartoffelstücke.
Den frischen Part übernehmen z.B. Zwiebelringe, Gurken- und Tomatenstücke, frischer Koriander.
Den typischen Geschmack gibt eine Gewürzmischung namens Chaat Masala, die eine säuerlich würzige Note hat. Meist beinhaltet es Gewürze wie Mangopulver (amchur), Kreuzkümmel (jīrā), schwarzes Salz (kālā namak), gemahlene Koriandersamen (dhaniyā), Ingwerpulver (adrak), Salz (namak), schwarzen Pfeffer (kālī mirc), Asafoetida (hīng, bei uns als "Asant" oder Teufelsdreck" mehr oder weniger bekannt) und Chili (lāl mirc).
Oben drüber werden dann verschiedene Chutneys geträufelt, wie z.B. grünes Chutney mit Kräutern und grüner Chili oder süß-säuerliches Tamarindenchutney und Joghurt.
Ich habe zum Ausprobieren eine Fertigmischung im Asiamarkt gekauft von der Firma MDH namens "Chunky Chaat Masala". Das war schon im Sommer, da Chaat sich super als Sommersnack eignet, wie ich finde. Der überfüllte Küchenschrank hat nur leider die Packung verschluckt und erst vor kurzem wieder ausgespuckt
Wir hatten vom Wochenende noch eine halbe Keksdose Pappad (knusprige, frittierte Linsenfladen) und Koriander übrig (es gab Masala Pappad *yum*), da kam mir die Idee, daraus einen Chaat-ähnlichen Salat zu machen. Ähnlich... nicht vollständig, nicht nach Rezept, nicht traditionell, deshalb "Cheat Chaat" - gemogelter Chaat

Sauce:
3 gehäufte EL saure Sahne oder Joghurt
1 TL Sesampaste aus dem Glas (Tahin)
Salz, Pfeffer
Saure Sahne und Tahin in einem Schälchen verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
Gemüse:
1 mittelgroße rote Zwiebel
1/2 Gurke
2-3 Tomaten
Zwiebel in dünne Ringe und Gurke und Tomaten in mundgerechte Stücke schneiden
Würzige Kichererbsen:
1 Dose Kichererbsen
1 TL schwarze Senfsamen
1 TL Kreuzkümmelsamen
Chilipulver
1 kleine Knoblauchzehe, gepresst
3 EL Öl
Kichererbsen in einem Sieb abgießen, mit kaltem Wasser abspülen und gut abtropfen lassen. Öl in einer Pfanne erhitzen und Kichererbsen mit dem Kreuzkümmel und den Senfsamen knusprig anrösten. In der letzten Minute den Knoblauch und die gewünschte Menge Chilipulver dazugeben und mitbraten.
mehrere Scheiben Pappad
Salz, Pfeffer, Chilipulver
frische Korianderblätter
Chaat Masala
Chutneys nach Wahl (z.B. grünes Chutney oder Tamarindenchutney) - ich hatte nur süßliche Zwiebel-Feigen-Sauce da und die hat auch super gepaßt
Sesamsauce, Gemüse und Kichererbsen in einer Schale vermengen. Großzügig mit Chaat Masala würzen und abschmecken.
Pappad in große Stücke brechen und mit dem Salat auf einem Teller anrichten. Reichlich frische Korianderblätter drüberstreuen und Chutney drüberträufeln.
So lang das Rezept auch aussieht, es war super einfach und die Zubereitung hat maximal 10 Minuten in Anspruch genommen.
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