Tuesday, November 17. 2009
Weihnachtliche Kürbis - Apfel - Marmelade mit Marzipan
400-500 g Hokkaido-Kürbis (ohne Kerne, dünn geschält)
500 g Äpfel (geschält, in Spalten geschnitten, entkernt)
1/2 Vanilleschote
2 dünne Scheiben Ingwer (geschält und fein gewürfelt)
60 g Rohmarzipan
Abrieb von 1 Orange
Saft von 1 Orange
500 g Gelierzucker 1:2
200 ml Apfelsaft
3 cm Zimtrinde

Kürbis grob raspeln. Das geht am besten mit der Küchenmaschine - schont die Daumen. Aber mit der Hand funktioniert's natürlich auch.
Kürbisraspel mit dem Apfelsaft, der Zimtrinde und den Ingwerwürfeln in einem großen Topf erhitzen. Vanilleschote auskratzen und das Mark untermischen. Die Schote ebenfalls mit rein geben. Bei mittlerer Hitze leicht köcheln lassen.
In der Zwischenzeit den Apfel raspeln. Die Apfelraspel dann ebenfalls in den Topf geben und noch ein wenig weiter köcheln. Wenn der Kürbis weich ist, die harten Gewürze heraus nehmen und mit dem Pürrierstab zu einem Mus verarbeiten. Wie fein man es pürriert, ist da Geschmackssache.
Orangenschale abreiben und die Orange dann auspressen. Beides unter das Mus rühren.
Marzipan abwiegen, klein würfeln (soweit das bei dem klebrigen Zeug geht
) und ebenfalls unter das Mus mengen.
Jetzt dürfen Zimtrinde und Vanilleschote wieder mit in den Topf - zusammen mit dem Päckchen Gelierzucker. Die Marmeladenmasse nach den Angaben auf der Gelierzuckerpackung kochen - bei mir hieß es dort, mindestens 3 Minuten sprudelnd aufkochen, wenn nötig entschäumen (war aber nicht nötig).
Gelierprobe + Abfüllen
Wenn die Marmelade schön aufgekocht ist, eine Gelierprobe machen. Das geht am besten, wenn man ein kleines Tellerchen vor dem Kochen in den Gefrierschrank legt, es dann rausholt und ein wenig von der Marmeladenmasse darauf zerlaufen läßt. Durch die Kälte geliert die Marmelade schneller und man weiß somit auch schneller, ob sie schon fertig ist. Wenn sie fest wird, kann man sie in Gläser abfüllen. Dabei immer ein feuchtes Küchentuch um das Glas legen, daß es nicht von der Hitze platzt. Die Gläser bis oben hin füllen, verschließen (der Glasrand sollte sauber sein!) und dann auf den Kopf stellen. So hat man die beste Chance, daß sich die Marmelade lange hält.
Gläser vorbereiten
Ich bereite die Gläser immer schon vor dem Kochen vor. Zuerst mal testen, ob sie nicht noch nach ihrem vorherigen Inhalt riechen, das kann einem nämlich die Marmelade ganz schön verhageln. Bei sauer Eingelegtem ist das öfter mal so. Die Gläser und Deckel werden erstmal gut gewaschen und von alten Etiketten befreit. Das geht am besten wenn man das Waschbecken mit Wasser voll macht und sie eine Zeit lang reinlegt und dann schrubbt. Wenn alles sauber ist, koche ich Wasser im Wasserkocher auf und fülle die Gläser (die immernoch im lauwarmen Wasserbad stehen) und Deckel (die auf der Waschbeckenablage liegen) damit. Dann kippe ich vorsichtig das Wasser aus, passe auf, daß ich mich nicht verbrenne und lasse die Gläser auf einem Küchenhandtuch abtropfen und trocknen.
Variationen
Bei der Würzung sind der Phantasie fast keine Grenzen gesetzt... wer kein Marzipan oder keinen Ingwer mag, läßt diese Zutat einfach weg. Wer keine Zimtrinde hat, tut eine Prise Zimtpulver mit hinein. Auch die Orange kann ersatzlos gestrichen werden, wenn man gerade keine da hat, wobei sich dann ein Spritzer Zitronensaft sicher gut machen würde. Ich könnte mir auch Kardamom gut drin vorstellen (aber vorsicht mit der Dosierung - ist sehr intensiv!). Ich bin gespannt auf Eure Variationen!
Viel Spaß mit dieser oberleckeren, cremigen Marmelade, die sich mit einem schönen Etikett versehen sicher auch super unterm Weihnachtsbaum macht!
500 g Äpfel (geschält, in Spalten geschnitten, entkernt)
1/2 Vanilleschote
2 dünne Scheiben Ingwer (geschält und fein gewürfelt)
60 g Rohmarzipan
Abrieb von 1 Orange
Saft von 1 Orange
500 g Gelierzucker 1:2
200 ml Apfelsaft
3 cm Zimtrinde

Kürbis grob raspeln. Das geht am besten mit der Küchenmaschine - schont die Daumen. Aber mit der Hand funktioniert's natürlich auch.
Kürbisraspel mit dem Apfelsaft, der Zimtrinde und den Ingwerwürfeln in einem großen Topf erhitzen. Vanilleschote auskratzen und das Mark untermischen. Die Schote ebenfalls mit rein geben. Bei mittlerer Hitze leicht köcheln lassen.
In der Zwischenzeit den Apfel raspeln. Die Apfelraspel dann ebenfalls in den Topf geben und noch ein wenig weiter köcheln. Wenn der Kürbis weich ist, die harten Gewürze heraus nehmen und mit dem Pürrierstab zu einem Mus verarbeiten. Wie fein man es pürriert, ist da Geschmackssache.
Orangenschale abreiben und die Orange dann auspressen. Beides unter das Mus rühren.
Marzipan abwiegen, klein würfeln (soweit das bei dem klebrigen Zeug geht
Jetzt dürfen Zimtrinde und Vanilleschote wieder mit in den Topf - zusammen mit dem Päckchen Gelierzucker. Die Marmeladenmasse nach den Angaben auf der Gelierzuckerpackung kochen - bei mir hieß es dort, mindestens 3 Minuten sprudelnd aufkochen, wenn nötig entschäumen (war aber nicht nötig).
Gelierprobe + Abfüllen
Wenn die Marmelade schön aufgekocht ist, eine Gelierprobe machen. Das geht am besten, wenn man ein kleines Tellerchen vor dem Kochen in den Gefrierschrank legt, es dann rausholt und ein wenig von der Marmeladenmasse darauf zerlaufen läßt. Durch die Kälte geliert die Marmelade schneller und man weiß somit auch schneller, ob sie schon fertig ist. Wenn sie fest wird, kann man sie in Gläser abfüllen. Dabei immer ein feuchtes Küchentuch um das Glas legen, daß es nicht von der Hitze platzt. Die Gläser bis oben hin füllen, verschließen (der Glasrand sollte sauber sein!) und dann auf den Kopf stellen. So hat man die beste Chance, daß sich die Marmelade lange hält.
Gläser vorbereiten
Ich bereite die Gläser immer schon vor dem Kochen vor. Zuerst mal testen, ob sie nicht noch nach ihrem vorherigen Inhalt riechen, das kann einem nämlich die Marmelade ganz schön verhageln. Bei sauer Eingelegtem ist das öfter mal so. Die Gläser und Deckel werden erstmal gut gewaschen und von alten Etiketten befreit. Das geht am besten wenn man das Waschbecken mit Wasser voll macht und sie eine Zeit lang reinlegt und dann schrubbt. Wenn alles sauber ist, koche ich Wasser im Wasserkocher auf und fülle die Gläser (die immernoch im lauwarmen Wasserbad stehen) und Deckel (die auf der Waschbeckenablage liegen) damit. Dann kippe ich vorsichtig das Wasser aus, passe auf, daß ich mich nicht verbrenne und lasse die Gläser auf einem Küchenhandtuch abtropfen und trocknen.
Variationen
Bei der Würzung sind der Phantasie fast keine Grenzen gesetzt... wer kein Marzipan oder keinen Ingwer mag, läßt diese Zutat einfach weg. Wer keine Zimtrinde hat, tut eine Prise Zimtpulver mit hinein. Auch die Orange kann ersatzlos gestrichen werden, wenn man gerade keine da hat, wobei sich dann ein Spritzer Zitronensaft sicher gut machen würde. Ich könnte mir auch Kardamom gut drin vorstellen (aber vorsicht mit der Dosierung - ist sehr intensiv!). Ich bin gespannt auf Eure Variationen!
Viel Spaß mit dieser oberleckeren, cremigen Marmelade, die sich mit einem schönen Etikett versehen sicher auch super unterm Weihnachtsbaum macht!
Sunday, July 13. 2008
Selbst gemachte Kräuterbutter
reichlich frische Kräuter nach Wahl (z.B. Basilikum, Schnittlauch, Petersilie, Rosmarin, Thai-Basilikum, Oregano, Thymian... was grad da ist - klein gehackt)
zur Not geht auch eine TK-Kräutermischung
etwas gepressten Knoblauch oder
getrockneten Knoblauch aus der Mühle
Paprika, Salz, Pfeffer
wer mag etwas Chilipulver
wer mag etwas abgeriebene Zitronenschale
Die Butter bei Zimmertemperatur etwas weicher werden lassen und dann mit allen Zutaten in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken und vermengen. Mit den Gewürzen abschmecken.
Gab es bei uns zu würzigen, gebratenen Garnelen, Pellkartoffeln und einem großen gemischten Salat!
Sunday, March 23. 2008
Masala Pappad (indisches 'Bruschetta')
frische Tomaten in kleine Wuerfel geschnitten
rote Zwiebel in kleine Wuerfel oder feine Streifen geschnitten
gruene Chilis in feine Ringe geschnitten
frischer Koriander, fein gehackt
Zitronensaft
evtl. Salz und Pfeffer
Pappadams zum selbst frittieren (getrocknete dünne Teigscheiben - gibt's im Asiamarkt)

Ca. 1 cm hoch Öl in eine Pfanne geben und sehr heiß werden lassen. Jede Pappad-Scheibe ein paar Sekunden frittieren.
Alle Zutaten fuer den Belag zusammen in eine Schale geben und abschmecken (mengenmaessig - da hat ja jeder so seine Zutatenfavoriten).
Den Tomatenbelag auf die Pappads geben und sofort essen, sonst weichen die Pappads durch!
~~~
Fazit: Unser 'Snackideen-Import' aus Goa... sooo lecker, erfrischend, wuerzig und feurig gleichzeitig!
~~~
rote Zwiebel in kleine Wuerfel oder feine Streifen geschnitten
gruene Chilis in feine Ringe geschnitten
frischer Koriander, fein gehackt
Zitronensaft
evtl. Salz und Pfeffer
Pappadams zum selbst frittieren (getrocknete dünne Teigscheiben - gibt's im Asiamarkt)

Ca. 1 cm hoch Öl in eine Pfanne geben und sehr heiß werden lassen. Jede Pappad-Scheibe ein paar Sekunden frittieren.
Alle Zutaten fuer den Belag zusammen in eine Schale geben und abschmecken (mengenmaessig - da hat ja jeder so seine Zutatenfavoriten).
Den Tomatenbelag auf die Pappads geben und sofort essen, sonst weichen die Pappads durch!
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Fazit: Unser 'Snackideen-Import' aus Goa... sooo lecker, erfrischend, wuerzig und feurig gleichzeitig!
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Tomatenpesto
2 Basilikumzweige
60 g Grana Padano
40 g Sonnenblumenkerne
40 g Tomatenmark
1 EL Aceto Balsamico
1 kleine rote Chili
1/2 TL schwarzer Pfeffer
0,1 l Olivenoel
Salz
Petersilie und Basilikum kalt abbrausen, gut abtropfen lassen.
Den Käse fein reiben.
Sonnenblumenkerne, Kräuter, Käse, Tomatenmark, Aceto Balsamico, Chili, Pfeffer und Rapskernöl im Mixer oder mit dem Rührstab fein pürieren.
Mit Salz und Pfeffer pikant abschmecken.
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Fazit: Mal eine totale Geschmacksabwechslung zum 'normalen' Tomatenpesto aus dem Glas, das man so kennt. Schmeckt super, vor allem durch die frischen Kraeuter und den vielen Parmesan. Sehr zu empfehlen mal ein wenig die Muskeln (oder den Puerierstab) einzusetzen, statt nur ein Glas aufzumachen
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Auberginenpueree (Baba ganoush), Version II
1 kg Auberginen
1 kleine Zwiebel
3-4 Knoblauchzehen
2 TL fein gehackte Petersilie
4-5 EL Olivenoel
203 EL Zitronensaft
Salz, weisser Pfeffer

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die Auberginen waschen, trockentupfen und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Im Backofen so lange roesten, bis die Haut Blasen wirft und das Fruchtfleisch weich ist.
Die Auberginen etwas abkuehlen lassen, haeuten, Stielansatz entfernen und das Fruchtfleisch klein schneiden. Das Fruchtfleisch im Mixer puerieren oder mit einer Gabel fein zerdruecken.
Zwiebel und Knoblauch schaelen. Zwiebel sehr fein schneiden. Den Knoblauch durch die Presse zum Auberginenpueree druecken. Zwiebel und Petersilie dazugeben und alles vermischen. So viel Olivenoel unterruehren, dass eine cremige Paste entsteht. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Zugedeckt kalt stellen.
Vor dem Servieren noch einmal gruendlich vermischen. Nach Belieben mit Petersilienblaettern garniert servieren.
~~~
Fazit: Ich habe noch 1/4 Pckg Feta mit untergemixt und staerker abgeschmeckt, u.a. noch mit Kreuzkuemmel und einem TL Tahin (Sesampaste).
Baba Ganoush - Version I [ Rezept ]
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1 kleine Zwiebel
3-4 Knoblauchzehen
2 TL fein gehackte Petersilie
4-5 EL Olivenoel
203 EL Zitronensaft
Salz, weisser Pfeffer

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die Auberginen waschen, trockentupfen und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Im Backofen so lange roesten, bis die Haut Blasen wirft und das Fruchtfleisch weich ist.
Die Auberginen etwas abkuehlen lassen, haeuten, Stielansatz entfernen und das Fruchtfleisch klein schneiden. Das Fruchtfleisch im Mixer puerieren oder mit einer Gabel fein zerdruecken.
Zwiebel und Knoblauch schaelen. Zwiebel sehr fein schneiden. Den Knoblauch durch die Presse zum Auberginenpueree druecken. Zwiebel und Petersilie dazugeben und alles vermischen. So viel Olivenoel unterruehren, dass eine cremige Paste entsteht. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Zugedeckt kalt stellen.
Vor dem Servieren noch einmal gruendlich vermischen. Nach Belieben mit Petersilienblaettern garniert servieren.
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Fazit: Ich habe noch 1/4 Pckg Feta mit untergemixt und staerker abgeschmeckt, u.a. noch mit Kreuzkuemmel und einem TL Tahin (Sesampaste).
Baba Ganoush - Version I [ Rezept ]
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