Pfannkuchen mit Zimtäpfeln, Aprikosenmarmelade, griechischem Joghurt und Granatapfelkernen
Montag, 21. November 2011
Für alle, die sich nicht mehr erinnern - zuletzt ging es um die Frucht der Versuchung, das Sinnbild der Weiblichkeit und Fruchtbarkeit, aber auch der Sünde. Dieser rotbackigen Köstlichkeit bleibe ich auch heute treu, mit einer verführerischen Mehlspeise...

Eine nicht minder symbolträchtige Frucht ist der Granatapfel. Vielleicht passen die beiden auch deshalb so gut zusammen? Wer weiss :)
Als erstes brauchen wir ein paar Pfannkuchen:
Rezepte gibt es unzählige. Diesmal habe ich folgende Mengen genommen, da ich nur noch zwei Eier hatte, und fand die Pfannkuchen sehr gelungen. Wenn man den Teig zusammengerührt hat, lässt sich die Konsistenz auch super mit noch mehr Milch oder Mehl justieren.
200 g Mehl
ca. 200 ml Milch
2 Eier
1 Messerspitze Salz
etwas Butter zum Anbraten
Eier, Mehl und Milch gut mit einem Schneebesen ohne Klümpchen verquirlen.Der Teig sollte schön cremig, aber nicht zu fest sein. Man muss ihn mit einer Schöpfkelle bequem in die Pfanne gießen können.
Die Pfanne erhitzen und ein wenig Butter darin schmelzen. Etwas mehr als einen Schöpfer (ich habe eine kleine Schöpfkelle - eher für Sauce gedacht) in die Mitte der Pfanne geben. Die Pfanne sofort in alle Richtungen schwenken, dass sich der Teig gleichmäßig dünn verteilt. Wenn der Teig beginnt, fest zu werden, den Pfannkuchen umdrehen und von der anderen Seite anbraten.
Den fertigen Pfannkuchen auf einen Teller geben und mit dem restlichen Teig weiter machen. Ich habe aus dem Teig 5 Pfannkuchen heraus bekommen.
In den Kochsendungen wird ja immer gepredigt, ein Pfannkuchen muss hell und zart sein wie ein Babypopo mit ein paar leicht goldbraunen Stellen. Oookay... *check*
Zimtäpfel für zwei Pfannkuchen:
1 Prise Zimt
nach Wunsch ein paar Mandelscheiben
1 geschälter Apfel, in kleine Würfel geschnitten
Eine beschichtete Pfanne oder einen Topf anheizen. Die Apfelwürfel darin auf mittlerer Hitze für ein paar Minuten anwärmen und mit etwas Zimt bestäuben. Sie dürfen ruhig weicher werden, sollten aber im Kern noch immer Biss haben.

Füllung und Deko:
griechischer Joghurt oder Quark
Marmelade (ich hatte Aprikosenmarmelade von Muttern)
Granatapfelkerne, wer möchte
etwas Zimt
Die Pfannkuchen mit Marmelade und griechischem Joghurt oder Quark bestreichen. Die Zimtäpfel und die Granatapfelkerne darüber geben und den Pfannkuchen einrollen. Mit einer Prise Zimt und ein paar Granatapfelkernen garnieren.

Ich habe für mich zum Mittagessen zwei von diesen köstlichen Pfannkuchenröllchen gerollt, deshalb ist die angegebene Menge Zimtäpfel auch nur für zwei Portionen. Man kann sie natürlich nach Lust und Laune verdoppeln!
Die Rollen schmecken sowohl lauwarm als auch kalt. Mit den restlichen Pfannkuchen habe ich am Abend eine Flädlesuppe gekocht!

Eine nicht minder symbolträchtige Frucht ist der Granatapfel. Vielleicht passen die beiden auch deshalb so gut zusammen? Wer weiss :)
Als erstes brauchen wir ein paar Pfannkuchen:
Rezepte gibt es unzählige. Diesmal habe ich folgende Mengen genommen, da ich nur noch zwei Eier hatte, und fand die Pfannkuchen sehr gelungen. Wenn man den Teig zusammengerührt hat, lässt sich die Konsistenz auch super mit noch mehr Milch oder Mehl justieren.
200 g Mehl
ca. 200 ml Milch
2 Eier
1 Messerspitze Salz
etwas Butter zum Anbraten
Eier, Mehl und Milch gut mit einem Schneebesen ohne Klümpchen verquirlen.Der Teig sollte schön cremig, aber nicht zu fest sein. Man muss ihn mit einer Schöpfkelle bequem in die Pfanne gießen können.
Die Pfanne erhitzen und ein wenig Butter darin schmelzen. Etwas mehr als einen Schöpfer (ich habe eine kleine Schöpfkelle - eher für Sauce gedacht) in die Mitte der Pfanne geben. Die Pfanne sofort in alle Richtungen schwenken, dass sich der Teig gleichmäßig dünn verteilt. Wenn der Teig beginnt, fest zu werden, den Pfannkuchen umdrehen und von der anderen Seite anbraten.
Den fertigen Pfannkuchen auf einen Teller geben und mit dem restlichen Teig weiter machen. Ich habe aus dem Teig 5 Pfannkuchen heraus bekommen.
In den Kochsendungen wird ja immer gepredigt, ein Pfannkuchen muss hell und zart sein wie ein Babypopo mit ein paar leicht goldbraunen Stellen. Oookay... *check*
Zimtäpfel für zwei Pfannkuchen:
1 Prise Zimt
nach Wunsch ein paar Mandelscheiben
1 geschälter Apfel, in kleine Würfel geschnitten
Eine beschichtete Pfanne oder einen Topf anheizen. Die Apfelwürfel darin auf mittlerer Hitze für ein paar Minuten anwärmen und mit etwas Zimt bestäuben. Sie dürfen ruhig weicher werden, sollten aber im Kern noch immer Biss haben.
Füllung und Deko:
griechischer Joghurt oder Quark
Marmelade (ich hatte Aprikosenmarmelade von Muttern)
Granatapfelkerne, wer möchte
etwas Zimt
Die Pfannkuchen mit Marmelade und griechischem Joghurt oder Quark bestreichen. Die Zimtäpfel und die Granatapfelkerne darüber geben und den Pfannkuchen einrollen. Mit einer Prise Zimt und ein paar Granatapfelkernen garnieren.
Ich habe für mich zum Mittagessen zwei von diesen köstlichen Pfannkuchenröllchen gerollt, deshalb ist die angegebene Menge Zimtäpfel auch nur für zwei Portionen. Man kann sie natürlich nach Lust und Laune verdoppeln!
Die Rollen schmecken sowohl lauwarm als auch kalt. Mit den restlichen Pfannkuchen habe ich am Abend eine Flädlesuppe gekocht!
Ein leichtes Dessert für einen warmen Sommertag oder nach einem sättigenden Menü. Vom Geschmack her hat es mich ein wenig an selbst gemachten "Obstgarten" erinnert. Luftige Creme, leicht säuerlich-erfrischender Geschmack und dazu frische Früchte.
Das Rezept stammt ursprünglich aus dem Buch "Meine besten Rezepte" von Johann Lafer (ZS Verlag, ISBN: 978-3-89883-232-8). Ich habe die Mengen ein wenig abgewandelt und die fertige Creme mit Mango serviert, da ich gerade keine Erdbeeren zur Verfügung hatte (nicht mit auf dem Foto zu sehen). Schade in der Erdbeerzeit, aber es hat draussen einfach viel zu erbärmlich gegossen, da wollte ich nicht einkaufen gehen ;-)

Für 4-5 kleine Soufflé-Förmchen:
200 g kalte Buttermilch
4-5 EL Puderzucker
2,5 Blatt Gelatine
1 unbehandelte Limette oder kleine Zitrone
1 Becher kalte Sahne (200 ml)
Kaltes Wasser in ein Schälchen geben und die Blattgelatine darin für ca. 10 Minuten einweichen.
Die gekühlte Buttermilch in eine Schale geben und mit dem Puderzucker verrühren, so dass er sich auflöst.
Die Limette oder Zitrone gründlich heiß abwaschen und vorsichtig abschrubben, dann mit einem Küchentuch trocknen. Die Schale mit einer feinen Reibe abreiben und den Saft in einen kleinen Topf pressen. Den Zitronensaft vorsichtig auf der Herdplatte anwärmen. Die Gelatine ausdrücken und im warmen Zitronensaft auflösen.
Gelatine-Zitronen-Mischung und die Zitronenschale langam in die Buttermilch gießen, dabei mit einem Schneebesen gleichmäßig vermengen.
Die gekühlte Sahne steif aufschlagen. Wenn die Buttermilch anfängt zu gelieren, die Sahne mit dem Schneebesen unterheben.
Die Creme in Soufflé-Förmchen gießen, mit Alu- oder Frischhaltefolie abdecken und im Kühlschrank mindestens 30 Minuten fertig gelieren lassen.
Fruchtige Beilage
Dazu passt zum Beispiel in kleine Würfel geschnittene frische Mango, mit ein wenig Limettensaft abgeschmeckt und mit dünnen Streifen von frischer Minze verfeinert. Die kann man schön oben drauf häufen oder rund herum anrichten.
Oder man bereitet in dünne Scheiben geschnittene Erdbeeren mit Minzstreifen als "Bett" für die Creme vor.
Deko
Der Cracker stammt aus meinem ersten Versuch, Kakor Dubbla Chokladflarn nachzbacken - diese suchtbringenden, knusprigen, schokoladigen, absolut leckeren Hafer-Doppeldecker-Kekse vom schwedischen Möbelhaus. Sie sehen noch nicht so ganz aus, wie sie sollen (wahrscheinlich muss ich die Haferflocken ein wenig mehr zerkleinern), aber schmecken schon mal nicht schlecht!
Rezepte dafür findet man tatsächlich bei chefkoch - ich liebe das Internet! Probiert habe ich das von maysun vom 11.03.2005, 18:13 Uhr - werde es jedoch beim nächsten Anlauf wohl noch ein wenig abändern und Euch dann berichten. Aber eine wunderbare Dessert-Deko sind die Kekse schon mal geworden!
Das Rezept stammt ursprünglich aus dem Buch "Meine besten Rezepte" von Johann Lafer (ZS Verlag, ISBN: 978-3-89883-232-8). Ich habe die Mengen ein wenig abgewandelt und die fertige Creme mit Mango serviert, da ich gerade keine Erdbeeren zur Verfügung hatte (nicht mit auf dem Foto zu sehen). Schade in der Erdbeerzeit, aber es hat draussen einfach viel zu erbärmlich gegossen, da wollte ich nicht einkaufen gehen ;-)
Für 4-5 kleine Soufflé-Förmchen:
200 g kalte Buttermilch
4-5 EL Puderzucker
2,5 Blatt Gelatine
1 unbehandelte Limette oder kleine Zitrone
1 Becher kalte Sahne (200 ml)
Kaltes Wasser in ein Schälchen geben und die Blattgelatine darin für ca. 10 Minuten einweichen.
Die gekühlte Buttermilch in eine Schale geben und mit dem Puderzucker verrühren, so dass er sich auflöst.
Die Limette oder Zitrone gründlich heiß abwaschen und vorsichtig abschrubben, dann mit einem Küchentuch trocknen. Die Schale mit einer feinen Reibe abreiben und den Saft in einen kleinen Topf pressen. Den Zitronensaft vorsichtig auf der Herdplatte anwärmen. Die Gelatine ausdrücken und im warmen Zitronensaft auflösen.
Gelatine-Zitronen-Mischung und die Zitronenschale langam in die Buttermilch gießen, dabei mit einem Schneebesen gleichmäßig vermengen.
Die gekühlte Sahne steif aufschlagen. Wenn die Buttermilch anfängt zu gelieren, die Sahne mit dem Schneebesen unterheben.
Die Creme in Soufflé-Förmchen gießen, mit Alu- oder Frischhaltefolie abdecken und im Kühlschrank mindestens 30 Minuten fertig gelieren lassen.
Fruchtige Beilage
Dazu passt zum Beispiel in kleine Würfel geschnittene frische Mango, mit ein wenig Limettensaft abgeschmeckt und mit dünnen Streifen von frischer Minze verfeinert. Die kann man schön oben drauf häufen oder rund herum anrichten.
Oder man bereitet in dünne Scheiben geschnittene Erdbeeren mit Minzstreifen als "Bett" für die Creme vor.
Deko
Der Cracker stammt aus meinem ersten Versuch, Kakor Dubbla Chokladflarn nachzbacken - diese suchtbringenden, knusprigen, schokoladigen, absolut leckeren Hafer-Doppeldecker-Kekse vom schwedischen Möbelhaus. Sie sehen noch nicht so ganz aus, wie sie sollen (wahrscheinlich muss ich die Haferflocken ein wenig mehr zerkleinern), aber schmecken schon mal nicht schlecht!
Rezepte dafür findet man tatsächlich bei chefkoch - ich liebe das Internet! Probiert habe ich das von maysun vom 11.03.2005, 18:13 Uhr - werde es jedoch beim nächsten Anlauf wohl noch ein wenig abändern und Euch dann berichten. Aber eine wunderbare Dessert-Deko sind die Kekse schon mal geworden!
Auf der Suche nach tierversuchsfreier Kosmetik bin ich letztens durch Zufall auf die PeTA-Website geraten. Dort findet man neben ausführlichen Berichten und Videos, die einem das Blut förmlich in den Adern gefrieren lassen, auch appetitanregende vegane Kochrezepte - für Genuß ohne Tierleid.
Moderatorin und Yoga-Lehrerin Kerstin Linnartz zeigt zusammen mit dem bekannten veganen Koch Björn Moschinski, wie man eine traumhafte Creme aus Cashewnüssen zaubert.
Die musste ich gleich ausprobieren und kann sie nur wärmstens weiter empfehlen! Für den ersten Versuch habe ich statt dem frischen Himbeermark Bio-Fruchtmus aus dem Glas verwendet (Apfel-Mango).
Selbst gemachtes Mus oder Kompott macht sich sicher noch viel besser. Hier ein paar weitere Ideen. Für Mus, die Gewürze aus dem Kompott entfernen und einfach fein durchpürieren.
Rhabarberkompott mit Ingwer und Erdbeeren
Apfelkompott nach Hausmütterchen orange
Apfelkompott mit Mango und getrockneten Aprikosen
Außerdem kommt ja bald wieder die warme Jahreszeit mit einer großen Auswahl an frischen Früchten. Da fallen einem bestimmt viele schöne Variationen ein.

Hoch die Löffel!
Moderatorin und Yoga-Lehrerin Kerstin Linnartz zeigt zusammen mit dem bekannten veganen Koch Björn Moschinski, wie man eine traumhafte Creme aus Cashewnüssen zaubert.
Die musste ich gleich ausprobieren und kann sie nur wärmstens weiter empfehlen! Für den ersten Versuch habe ich statt dem frischen Himbeermark Bio-Fruchtmus aus dem Glas verwendet (Apfel-Mango).
Selbst gemachtes Mus oder Kompott macht sich sicher noch viel besser. Hier ein paar weitere Ideen. Für Mus, die Gewürze aus dem Kompott entfernen und einfach fein durchpürieren.
Rhabarberkompott mit Ingwer und Erdbeeren
Apfelkompott nach Hausmütterchen orange
Apfelkompott mit Mango und getrockneten Aprikosen
Außerdem kommt ja bald wieder die warme Jahreszeit mit einer großen Auswahl an frischen Früchten. Da fallen einem bestimmt viele schöne Variationen ein.
Hoch die Löffel!
Mein lieber Schwager hat uns ganz spontan ein paar Tage im kalten Deutschland beehrt. Das ist natürlich ein Grund, richtig deftig aufzukochen und bis tief in die Nacht zu feiern. Und hier ist das › › Menü.
Die Nachspeise sollte eine Bayrisch Creme werden. Die kann man sehr gut schon einen Tag früher machen, denn wenn sie über Nacht im Kühlschrank ist, hat sie genug Zeit, fest zu werden. Den Fruchtspiegel trägt man dann einfach ein Stündchen bevor die Gäste kommen auf. Sehr stressfrei also... und sehr lecker!

Für 4 Portionen:
2 Blatt Gelatine
3 Eigelb
50 g Puderzucker
Mark von 2 Vanilleschoten (als Ersatz geht zur Not auch Vanillezucker)
300 g Sahne
1 EL Kirschwasser
Gelatine in einem Schüsselchen kaltem Wasser einweichen.
Die Eigelbe mit dem Puderzucker und dem herausgekratzen Vanillemark in einer Rührschüssel zu einer hellen, dickschaumigen Masse schlagen. Sahne steif schlagen.
Das Kirschwasser (oder Himbeergeist) in einem kleinen Topf erwärmen und vom Herd nehmen. Die Gelatineblätter gut ausdrücken, im Alkohol auflösen und langsam unter die Eigelbmasse rühren.
Ein Drittel der Sahne mit dem Schneebesen unterrühren, die restliche Sahne mit dem Teigschaber unterheben. Die Creme in Portionsschälchen, -formen oder eine große Glasschale füllen und im Kühlschrank mindestens 1-2 Stunden fest werden lassen.

Variante 1: Frische Früchte
Zum Anrichten die Förmchen kurz in heißes Wasser tauchen und die Bayerische Creme auf einen Dessertteller stürzen und mit Früchten garnieren.
Variante 2: Der Himbeerspiegel
Dazu 1 bis 1,5 Schälchen Himbeeren mit 2 EL Himbeergeist in einem Topf erhitzen und mit einer Gabel zu einem Mus zerdrücken. Wenn sich die Kerne vom Fruchtfleisch lösen, die Masse mit einem Schöpflöffel durch ein Sieb passieren, um die Kerne zu entfernen. Das Himbeermark nach Bedarf mit Puderzucker süßen.
Um die Sauce ein wenig anzudicken, 3 EL Himbeermark und 1 TL Speisestärke in einer Schale klümpchenfrei verrühren. Diese Masse dann zurück in den Topf geben und mit der restlichen Sauce gut vermischen.
Je etwas abekühlte Himbeersauce in die Mitte der Schälchen geben und durch Schwenken gleichmäßig verteilen. Mit frischen Himbeeren garnieren.
Variante 3: Marmeladen-Spiegel
Hagebutten-Marmelade oder Himbeer-Gelee mit einem kleinen Schuss Likör oder Schnaps glattrühren und über die Creme geben.
Tipp:
Wenn man frische Früchte oder TK-Beeren unter die Creme mischen möchte, sollte man 3 Blatt Gelatine nehmen, daß sie auch fest wird.
Die Nachspeise sollte eine Bayrisch Creme werden. Die kann man sehr gut schon einen Tag früher machen, denn wenn sie über Nacht im Kühlschrank ist, hat sie genug Zeit, fest zu werden. Den Fruchtspiegel trägt man dann einfach ein Stündchen bevor die Gäste kommen auf. Sehr stressfrei also... und sehr lecker!

Für 4 Portionen:
2 Blatt Gelatine
3 Eigelb
50 g Puderzucker
Mark von 2 Vanilleschoten (als Ersatz geht zur Not auch Vanillezucker)
300 g Sahne
1 EL Kirschwasser
Gelatine in einem Schüsselchen kaltem Wasser einweichen.
Die Eigelbe mit dem Puderzucker und dem herausgekratzen Vanillemark in einer Rührschüssel zu einer hellen, dickschaumigen Masse schlagen. Sahne steif schlagen.
Das Kirschwasser (oder Himbeergeist) in einem kleinen Topf erwärmen und vom Herd nehmen. Die Gelatineblätter gut ausdrücken, im Alkohol auflösen und langsam unter die Eigelbmasse rühren.
Ein Drittel der Sahne mit dem Schneebesen unterrühren, die restliche Sahne mit dem Teigschaber unterheben. Die Creme in Portionsschälchen, -formen oder eine große Glasschale füllen und im Kühlschrank mindestens 1-2 Stunden fest werden lassen.

Variante 1: Frische Früchte
Zum Anrichten die Förmchen kurz in heißes Wasser tauchen und die Bayerische Creme auf einen Dessertteller stürzen und mit Früchten garnieren.
Variante 2: Der Himbeerspiegel
Dazu 1 bis 1,5 Schälchen Himbeeren mit 2 EL Himbeergeist in einem Topf erhitzen und mit einer Gabel zu einem Mus zerdrücken. Wenn sich die Kerne vom Fruchtfleisch lösen, die Masse mit einem Schöpflöffel durch ein Sieb passieren, um die Kerne zu entfernen. Das Himbeermark nach Bedarf mit Puderzucker süßen.
Um die Sauce ein wenig anzudicken, 3 EL Himbeermark und 1 TL Speisestärke in einer Schale klümpchenfrei verrühren. Diese Masse dann zurück in den Topf geben und mit der restlichen Sauce gut vermischen.
Je etwas abekühlte Himbeersauce in die Mitte der Schälchen geben und durch Schwenken gleichmäßig verteilen. Mit frischen Himbeeren garnieren.
Variante 3: Marmeladen-Spiegel
Hagebutten-Marmelade oder Himbeer-Gelee mit einem kleinen Schuss Likör oder Schnaps glattrühren und über die Creme geben.
Tipp:
Wenn man frische Früchte oder TK-Beeren unter die Creme mischen möchte, sollte man 3 Blatt Gelatine nehmen, daß sie auch fest wird.
Aromenspiel vom feinsten - Vietnamesischer Kaffee und frisches Schoko-Shortbread
Samstag, 19. Juni 2010
An so einem grauen Samstag Nachmittag braucht man dringend ein "Hallo wach", wenn man in irgend einer Form noch auf die Beine kommen möchte. Eigentlich würde ich eher Couch, Buch und nicht bewegen bevorzugen. Aber einen Versuch ist es wert, den Kreislauf ein wenig anzukurbeln.
Auf der Suche nach Tamarinde für leckeres Pad Thai haben wir heute unsere halben Küchenoberschränke ausgeräumt und vor allem wieder aufgeräumt. Dabei ist mir ein fast noch volles Päckchen vietnamesisches Kaffepulver in die Hände gefallen. Wir hatten vor einiger Zeit mal vietnamesische Kaffeefilter gekauft und dazu besagten Kaffee. Den haben wir damals in Kambodscha kennen und mögen gelernt. Er hat ein ganz tolles, tiefes Aroma, wie dunkle Schokolade und geröstete Nüsse. Und er ist stark.
Filter und Kaffee kann man bei verschiedenen Internet-Shops bestellen. Den, wo wir sie her haben, gibt es leider nicht mehr, sonst würde ich Euch den Link verraten.

Der erste Versuch, mit den exotischen Filtern selbst einen Kaffee aufzubrühen hat darin geendet, daß wir und unser Besuch fast einen Koffeinkoller bekommen hätten. Das war wohl etwas zu viel Pulver. Wie so vieles sind dann alle Utensilien in den Tiefen unserer Schränke verschwunden, da wir sowieso eher Schwarztee- als Kaffeetrinker sind.
Aber heute hatte ich so richtig Lust drauf. Vor allem nachdem ich den Blogeintrag auf "epicurean escapism" mit einem Rezept für Schoko-Shortbread gelesen habe. Ich dachte, das ist sicher eine super Kombination.
Der Vorteil an Shortbread ist, daß man den Teig wirklich schnell zusammenmixen kann. Bis die Kekse gebacken sind, hat man Zeit, unter die Dusche zu gehen und sich ein wenig zu erfrischen und besagten starken Kaffee zu brauen.

Für das Shortbread:
250 g Mehl
60 g Kakaopulver (dunkler Backkakao, nicht Kaba)
110 g Zucker
225 g Butter (1 Packung)
1 Prise Salz
Im gelesenen Rezept wird noch 1 TL Vanille-Essenz angegeben, ich hab stattdessen 4 EL Amaretto mit hinein getan.
Ofen auf 150°C vorheizen.
Die Butter mit dem Zucker cremig schlagen. Ich hab das in der Küchenmaschine gemacht, Handrührgerät geht auch. Das Mehl, Salz und das Kakaopulver unterrühren, bis sich alles zu einem Teig verbindet. Mit den Händen noch etwas zusammenkneten und zu einer Kugel formen.
Auf eine gut bemehlten Unterlage legen und oben auch etwas Mehl drauf streuen. Mit einem (ebenfalls bemehlten) Nudelholz auf ca. 1 cm Dicke ausrollen. Der Teig ist recht klebrig, deshalb darauf achten, daß er oben und unten gut mit Mehl beschichtet ist.
Mit einem Messer in gleichmäßige Stücke schneiden und jedes ein paar Mal mit einer Gabel einstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, in den vorgeheizten Ofen schieben und für 25-30 Minuten knusprig backen.
Wirklich hart und knusprig werden die Kekse erst, wenn sie etwas abgekühlt sind.

Vietnamesischer Kaffee:
pro Tasse 1 vietnamesischen Kaffeefilter
jeweils 3 TL vietnamesischen Kaffee
heißes Wasser
gesüßte Kondensmilch (z.B. Milchmädchen)
Ca. 2-3 TL Kondensmilch in die Tasse geben.
Das Siebchen (Teil 1 auf dem Bild unten) auf die Tasse legen, den Filter (Teil 2) darauf stellen, Kaffee einfüllen, mit dem Innenteil vom Filter (Teil 3) ein wenig plattdrücken und dort drauf dann das Wasser bis zum Rand einfüllen. Mit dem Deckel (Teil 4) abdecken, bis der Kaffee durchgetröpfelt ist.

Ich habe hier eine sehr gut beschriebene und sogar bebilderte Anleitung gefunden. Unser Filter ist einfacher konstruiert, dort muß man nichts schrauben, nur stecken. Aber trotzdem interessant, auf was man beim Aufbrühen achten muß, um ein perfektes Ergebnis zu kriegen.
P.S. An heißen Sommertagen schmeckt der vietnamesische Kaffee auch eisgekühlt! Dazu einfach die fertige Mixtur in ein mit Eiswürfel gefülltes Glas gießen.
Auf der Suche nach Tamarinde für leckeres Pad Thai haben wir heute unsere halben Küchenoberschränke ausgeräumt und vor allem wieder aufgeräumt. Dabei ist mir ein fast noch volles Päckchen vietnamesisches Kaffepulver in die Hände gefallen. Wir hatten vor einiger Zeit mal vietnamesische Kaffeefilter gekauft und dazu besagten Kaffee. Den haben wir damals in Kambodscha kennen und mögen gelernt. Er hat ein ganz tolles, tiefes Aroma, wie dunkle Schokolade und geröstete Nüsse. Und er ist stark.
Filter und Kaffee kann man bei verschiedenen Internet-Shops bestellen. Den, wo wir sie her haben, gibt es leider nicht mehr, sonst würde ich Euch den Link verraten.

Der erste Versuch, mit den exotischen Filtern selbst einen Kaffee aufzubrühen hat darin geendet, daß wir und unser Besuch fast einen Koffeinkoller bekommen hätten. Das war wohl etwas zu viel Pulver. Wie so vieles sind dann alle Utensilien in den Tiefen unserer Schränke verschwunden, da wir sowieso eher Schwarztee- als Kaffeetrinker sind.
Aber heute hatte ich so richtig Lust drauf. Vor allem nachdem ich den Blogeintrag auf "epicurean escapism" mit einem Rezept für Schoko-Shortbread gelesen habe. Ich dachte, das ist sicher eine super Kombination.
Der Vorteil an Shortbread ist, daß man den Teig wirklich schnell zusammenmixen kann. Bis die Kekse gebacken sind, hat man Zeit, unter die Dusche zu gehen und sich ein wenig zu erfrischen und besagten starken Kaffee zu brauen.

Für das Shortbread:
250 g Mehl
60 g Kakaopulver (dunkler Backkakao, nicht Kaba)
110 g Zucker
225 g Butter (1 Packung)
1 Prise Salz
Im gelesenen Rezept wird noch 1 TL Vanille-Essenz angegeben, ich hab stattdessen 4 EL Amaretto mit hinein getan.
Ofen auf 150°C vorheizen.
Die Butter mit dem Zucker cremig schlagen. Ich hab das in der Küchenmaschine gemacht, Handrührgerät geht auch. Das Mehl, Salz und das Kakaopulver unterrühren, bis sich alles zu einem Teig verbindet. Mit den Händen noch etwas zusammenkneten und zu einer Kugel formen.
Auf eine gut bemehlten Unterlage legen und oben auch etwas Mehl drauf streuen. Mit einem (ebenfalls bemehlten) Nudelholz auf ca. 1 cm Dicke ausrollen. Der Teig ist recht klebrig, deshalb darauf achten, daß er oben und unten gut mit Mehl beschichtet ist.
Mit einem Messer in gleichmäßige Stücke schneiden und jedes ein paar Mal mit einer Gabel einstechen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, in den vorgeheizten Ofen schieben und für 25-30 Minuten knusprig backen.
Wirklich hart und knusprig werden die Kekse erst, wenn sie etwas abgekühlt sind.

Vietnamesischer Kaffee:
pro Tasse 1 vietnamesischen Kaffeefilter
jeweils 3 TL vietnamesischen Kaffee
heißes Wasser
gesüßte Kondensmilch (z.B. Milchmädchen)
Ca. 2-3 TL Kondensmilch in die Tasse geben.
Das Siebchen (Teil 1 auf dem Bild unten) auf die Tasse legen, den Filter (Teil 2) darauf stellen, Kaffee einfüllen, mit dem Innenteil vom Filter (Teil 3) ein wenig plattdrücken und dort drauf dann das Wasser bis zum Rand einfüllen. Mit dem Deckel (Teil 4) abdecken, bis der Kaffee durchgetröpfelt ist.

Ich habe hier eine sehr gut beschriebene und sogar bebilderte Anleitung gefunden. Unser Filter ist einfacher konstruiert, dort muß man nichts schrauben, nur stecken. Aber trotzdem interessant, auf was man beim Aufbrühen achten muß, um ein perfektes Ergebnis zu kriegen.
P.S. An heißen Sommertagen schmeckt der vietnamesische Kaffee auch eisgekühlt! Dazu einfach die fertige Mixtur in ein mit Eiswürfel gefülltes Glas gießen.




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