Weiße Schokomousse mit Fruchtspiegel


Sonntag, 6. Dezember 2009

Mein Tip: MACHT DIE DOPPELTE MENGE!!!! So lecker. Und das Rezept ist relativ knapp bemessen, wie ich finde. Für den gaaanz kleinen Desserthunger. Also lieber eine ganze Schale vorbereiten. Es wird nichts übrig bleiben ;-) Und da man die Creme super vorbereiten kann und sie wirklich einfach zu machen ist, bleibt auch dem Koch oder der Köchin genug Zeit zum Genießen.
Dank an berrysimple für diesen cremigen Genuß!



3 kleine Portionen Mousse:
200 ml Schlagsahne
100 g weisse Schokolade
1 Ei

Die Sahne schlagen. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen.
Das Ei schaumig schlagen und am Ende, mit dem Rührgerät weiterhin auf höchster Stufe, die Schokolade untermengen.
Die Sahne in die Schüssel mit der Schokocreme geben und mit einem Schneebesen vorsichtig unterheben.
Die Mousse in Gläser füllen und mindestens 1 Stunde kalt stellen.


Beerenspiegel:
400 g Erdbeeren
oder
1/2 Tüte gemischte rote Beeren (TK)
2 TL Honig
1 Limette - Zesten und Saft

Die frischen Früchte in einen Mixer geben. Falls Ihr TK-Früchte verwendet, erst auftauen, sonst wirds schwieriger mit dem Mixen.
Honig und Limettenzesten und -saft hinein geben und zu einem schönen Püree verarbeiten.

oder

Mangospiegel (Menge für 6 Portionen):
250 g Mangomus (gibt's im Asiamarkt)
2 EL Apricot Brandy
1 EL Limettensaft

Alles miteinander verrühren und kalt stellen.

Vor dem Servieren ein paar Löffel Fruchtmus auf die Creme geben.

Deko: Knuspermandeln (paßt gut zum Beerenspiegel)
Als Deko habe ich noch Mandelscheiben mit reichlich braunem Zucker in der Pfanne karamelisiert (vorsicht, daß der Zucker nicht zu dunkel wird - sonst wird er bitter) und dann auf Alufolie abkühlen lassen. Heraus kommen leckere Mandelknusperstücke, die man auf dem Fruchtspiegel schön anrichten kann.

oder

Deko: Knusperkokos (paßt gut zum Mangospiegel)
Kokosflocken mit der selben Menge braunem Zucker und den Kernen aus 1 Kardamomkapsel (zermörsert) in einer Pfanne karamellisieren. Auf einer Alufolie erkalten lassen und vor dem Servieren über die Creme streuen.
400-500 g Hokkaido-Kürbis (ohne Kerne, dünn geschält)
500 g Äpfel (geschält, in Spalten geschnitten, entkernt)
1/2 Vanilleschote
2 dünne Scheiben Ingwer (geschält und fein gewürfelt)
60 g Rohmarzipan
Abrieb von 1 Orange
Saft von 1 Orange
500 g Gelierzucker 1:2
200 ml Apfelsaft
3 cm Zimtrinde



Kürbis grob raspeln. Das geht am besten mit der Küchenmaschine - schont die Daumen. Aber mit der Hand funktioniert's natürlich auch.

Kürbisraspel mit dem Apfelsaft, der Zimtrinde und den Ingwerwürfeln in einem großen Topf erhitzen. Vanilleschote auskratzen und das Mark untermischen. Die Schote ebenfalls mit rein geben. Bei mittlerer Hitze leicht köcheln lassen.

In der Zwischenzeit den Apfel raspeln. Die Apfelraspel dann ebenfalls in den Topf geben und noch ein wenig weiter köcheln. Wenn der Kürbis weich ist, die harten Gewürze heraus nehmen und mit dem Pürrierstab zu einem Mus verarbeiten. Wie fein man es pürriert, ist da Geschmackssache.

Orangenschale abreiben und die Orange dann auspressen. Beides unter das Mus rühren.
Marzipan abwiegen, klein würfeln (soweit das bei dem klebrigen Zeug geht ;-) ) und ebenfalls unter das Mus mengen.

Jetzt dürfen Zimtrinde und Vanilleschote wieder mit in den Topf - zusammen mit dem Päckchen Gelierzucker. Die Marmeladenmasse nach den Angaben auf der Gelierzuckerpackung kochen - bei mir hieß es dort, mindestens 3 Minuten sprudelnd aufkochen, wenn nötig entschäumen (war aber nicht nötig).

Gelierprobe + Abfüllen
Wenn die Marmelade schön aufgekocht ist, eine Gelierprobe machen. Das geht am besten, wenn man ein kleines Tellerchen vor dem Kochen in den Gefrierschrank legt, es dann rausholt und ein wenig von der Marmeladenmasse darauf zerlaufen läßt. Durch die Kälte geliert die Marmelade schneller und man weiß somit auch schneller, ob sie schon fertig ist. Wenn sie fest wird, kann man sie in Gläser abfüllen. Dabei immer ein feuchtes Küchentuch um das Glas legen, daß es nicht von der Hitze platzt. Die Gläser bis oben hin füllen, verschließen (der Glasrand sollte sauber sein!) und dann auf den Kopf stellen. So hat man die beste Chance, daß sich die Marmelade lange hält.

Gläser vorbereiten
Ich bereite die Gläser immer schon vor dem Kochen vor. Zuerst mal testen, ob sie nicht noch nach ihrem vorherigen Inhalt riechen, das kann einem nämlich die Marmelade ganz schön verhageln. Bei sauer Eingelegtem ist das öfter mal so. Die Gläser und Deckel werden erstmal gut gewaschen und von alten Etiketten befreit. Das geht am besten wenn man das Waschbecken mit Wasser voll macht und sie eine Zeit lang reinlegt und dann schrubbt. Wenn alles sauber ist, koche ich Wasser im Wasserkocher auf und fülle die Gläser (die immernoch im lauwarmen Wasserbad stehen) und Deckel (die auf der Waschbeckenablage liegen) damit. Dann kippe ich vorsichtig das Wasser aus, passe auf, daß ich mich nicht verbrenne und lasse die Gläser auf einem Küchenhandtuch abtropfen und trocknen.

Variationen
Bei der Würzung sind der Phantasie fast keine Grenzen gesetzt... wer kein Marzipan oder keinen Ingwer mag, läßt diese Zutat einfach weg. Wer keine Zimtrinde hat, tut eine Prise Zimtpulver mit hinein. Auch die Orange kann ersatzlos gestrichen werden, wenn man gerade keine da hat, wobei sich dann ein Spritzer Zitronensaft sicher gut machen würde. Ich könnte mir auch Kardamom gut drin vorstellen (aber vorsicht mit der Dosierung - ist sehr intensiv!). Ich bin gespannt auf Eure Variationen! :-)

Viel Spaß mit dieser oberleckeren, cremigen Marmelade, die sich mit einem schönen Etikett versehen sicher auch super unterm Weihnachtsbaum macht!

Fruchtige Blätterteig - Windräder


Samstag, 3. Oktober 2009

Ich habe mir heute zum Frühstück ganz dringend diese leckeren, fluffigen Blätterteigtaschen eingebildet. Ich weiß nicht mehr warum, aber irgendwie ist mir in den letzten Tagen eingefallen, daß die Mutter meiner damaligen besten Freundin (vor langer, laaanger Zeit) die immer spontan gemacht hat, wenn jemand zum Kaffee kam. Und ich habe sie geliebt, auch wenn man sich meist vor Gier die Zunge an der Füllung verbrannt hat ;-)

Man braucht nur 3 Zutaten und sie gehen wirklich verdammt schnell. Meinen Gästen hat es auch geschmeckt. Ein super Spontan-Rezept also! Die Variation mit Marmelade ist auch toll - schmeckt gut und Marmelade hat man ja eigentlich immer greifbar.


1 Rolle frischer Blätterteig aus der Kühltheke
1 Dose Mandarin-Orangen
evtl. Marmelade nach Wahl
Puderzucker



Ofen auf 200°C vorheizen. Blätterteig in ca. 12x12 cm große Vierecke schneiden. Die Mandarin-Orangen abtropfen lassen.

Für Windräder, die Ecken der Blätterteigvierecke je ca. 3-4 cm einschneiden. In die Mitte ein paar Fruchstücke oder einen Klecks Marmelade geben und jede 2. Eckenspitze über der Füllung zusammendrücken. (Ich hoffe, das ist einigermaßen verständlich erklärt %) ).

Für die Fruchttaschen etwas Fruchtfüllung in die Mitte des Blätterteigvierecks geben und einmal in der Mitte umklappen, daß die Enden auf der anderen Seite aufeinandertreffen. Zum Verschließen der Tasche die Ränder vorsichtig festdrücken und die lange Randseite ca. 1,5 cm einschneiden.

Fruchttaschen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und goldbraun backen (ca. 10 Minuten).
Mit Puderzucker bestäuben und warm zu Kaffee oder Tee (oder Glühwein - bald ist es soweit ;-) ) servieren.

Palets de Dames - nussige Kekse aus Mürbteig


Donnerstag, 24. September 2009

Dieses Rezept habe ich bei Lea Linster in der Sendung "Lea's Kochlust" gesehen (die Sendung mit dem Lehrling *g* ). Und spätestens mit der Aussage "Die sind so einfach zu machen. Wenn man den Teig einfriert, hat man immer spotan innerhalb von ein paar Minuten frische Kekse" hatte sie mich im Sack. Jetzt können also immer Leute spontan auf einen Tee und ein wenig Geplauder reinschauen... dann gibt's auch einen Keks *hint* ;-)

Leider habe ich in einem unaufmerksamen Moment genau diese Sendung gelöscht und habe im Internet nirgends das Rezept gefunden. Irgendwie geht bei mir die sr-online.de-Seite zur Sendung nicht. Lädt einfach nicht. Bei chefkoch kam dann die Rettung. Ich schreibe Euch das ergatterte Rezept in meiner Version auf, daß Ihr, wenn Ihr die leckeren Kekse backen wollt, nicht so lang suchen müßt :-)

Jetzt kann der Herbst kommen. Mit dieser feinen, nussigen, mürben, nicht zu süßen Begleitung ist jeder Tee "royal"...



250 g Mehl
150 g Butter direkt aus dem Kühlschrank
150 g Zucker
6 Eigelb
1 ganzes Ei
100 g gemahlene Mandeln
100 g Kokosraspel
8 g Salz (ich habe etwas weniger genommen)
Mein Zusatz: ein großzügiger Schluck Amaretto

Mehl sieben, mit kalter Butter, Zucker und Salz verrühren. Eine Küchenmaschine eignet sich dafür besser, als ein Handrührgerät, da man sonst die ganze Küche voll Mehl hat! :-) Mit der Hand geht es sicher auch, ist aber wahrscheinlich eine ziemliche Batzerei.

Das Ei und das Eigelb mit unterrühren. Die gemahlenen Mandeln und die Kokosraspel untermengen.

Teig auf Frischhaltefolie zu einer Wurst rollen. Mit Eigelb einstreichen und in Zucker wälzen. Kaltstellen oder einfrieren.

Von der Rolle 1-2 cm dicke Taler abschneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben. Ich habe zwei verschiedene Größen gemacht: Meine Rolle war ca. Lebkuchendick, also waren ganze Scheiben ebenfalls ungefähr so groß wie Lebkuchen. Die Teigmenge ergab zwei Bleche. Das zweite Blech habe ich mit halbierten Scheiben gemacht. Ich habe noch jeweils eine gehäutete ganze Mandel leicht in den Teig gedrückt.

Bei 170 Grad im Ofen goldbraun backen. Das hat bei mir - je nach Größe - 15-20 Minuten gedauert.

Morgenstund' hat Gold im Mund


Sonntag, 5. Juli 2009

Ich finde, man muß schon zugeben, daß es auf so einer Heilpraktikermesse doch einige Dinge gibt, auf die die Welt nicht uuuunbedingt gewartet hat. Aber es sei ja sowieso jedem das Seine. Und ich muß zugeben, daß ich - auch wenn ich dort eigentlich nur arbeiten soll und nicht rumstöbern - immer irgendwas finde, was in meine Tasche wandert.

Meistens sind es reine ätherische Öle oder Massagelotiönchen und Cremchen. Aber diesmal habe ich sogar etwas richtig Sinnvolles gefunden! Etwas für die Gesundheit und das Wohlbefinden, das auch noch satt macht!

Berufsbedingt weiß ich ja, wie wichtig eine überwiegend basische Ernährung ist *räusper*. Und auch die Lehre, daß man das Frühstück nicht ausfallen lassen soll, ist mir wohlbekannt. "Morgenstund' hat Gold im Mund" - auf mich paßt eher die Fortsetzung dieses alten Sprichworts. Deshalb ist das mit dem Frühstück nicht immer so einfach umzusetzen - bis jetzt!

Mein Fundstück dieses Mal ist nämlich:

MorgenStund' - Hirse-Buchweizenbrei mit Früchten und Samen

Ich hab mal versucht, mir morgens im Büro immer Porridge (hier das Rezept) zu kochen. Aber das bedeutet, ihn zuhause zusammenzustellen (Haferflocken, Nüsse, Trockenfrüchte etc.), ihn nicht zuhause zu vergessen und dann im Büro 10 Minuten neben dem Topf zu stehen und zu rühren. Sehr lecker, hält richtig lang satt, aber ist ein wenig umständlich.

Deshalb war ich gleich ganz hellauf begeistert, daß man den MorgenStund' Porridge - nach Wahl - einfach mit heißem Wasser oder Milch aufgießen kann. Bis er nach fertig gequollen ist, hat man bequem Zeit seine morgendlichen E-Mails abzurufen und so schon ein Stück Arbeit für den Tag geschafft. Ich bin gespannt, wie lange ich es schaffe, den Magen ab jetzt morgens mit gesunden Dingen zu füllen und nicht um halb 11 völlig ausgehungert nach den ersten Keksen zu greifen :)

Ich hab die Mischung heute gleich ausprobiert und vom Geschmack her kann man alles andere als meckern! Es gibt viele Möglichkeiten, den Porridge zuzubereiten und zu verfeinern, jeder kann eigentlich hineinrühren, was er gerne mag. Am besten schmeckt Porridge sowieso mit frischem Obst als Beilage.



Ich habe 3 EL MorgenStund' mit 100ml Wasser, 100ml Kokosmilch, 3 klein geschnittenen getrockneten Aprikosen und 4 grob zerbrochenen Walnüssen zusammen aufgekocht, vom Herd genommen und 5 Minuten quellen lassen. Da heute Wochenende ist, hatte ich ja genug Zeit das ganze im Topf zu machen ;-) Und hier zuhause ist auch Mikrowellen-freie Zone... Als der Brei fertig war, habe ich ihn mit einer aufgeschnittenen Birne, Zimt und einem Löffel Zuckerrübensirup angerichet. Das alles hat nichtmal 10 Minuten gedauert und war sättigend und absolut lecker.



Den Zuckerrübensirup habe ich auch gestern abgestaubt... Ich glaube das Zeug habe ich seit meiner Kindheit nicht mehr gegessen. Früher waren wir immer viel spazieren und hier in der Umgebung gibt es ja unzählige Felder, auf denen Zuckerrüben angebaut werden. Deshalb war das ein bekanntes Bild. Meine Eltern hatte auch oft einen Becher Sirup zuhause. Aber selbst habe ich ihn mir später irgendwie nie gekauft. Eigentlich schmeckt die Masse richtig gut. Etwas malzig und intensiv und nicht allzu süß. Für so ein warmes Frühstück ein wunderbarer Zusatz an Geschmack.

Honig, Ahornsirup, Agavendicksaft oder was man sonst noch so zuhause hat, geht natürlich genauso gut. Oder man läßt zusätzliche Süßung einfach ganz weg.
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