Kennt Ihr Schwarzwurzeln? Ich glaub, als Kind habe ich sie mal probiert, eingelegt aus dem Glas. Frisch hat sie meine Mutter sicher auch mal gemacht, aber ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich sie recht gemocht hätte. Zumindest sind sie dann lange in der Vergessenheit verschwunden.
Auf dem Kochportal lecker.de hat mein Freund letzte Woche dann ein Rezept mit frischen Schwarzwurzeln entdeckt und wollte es gerne ausprobieren. Nach einem schönen stop-and-go Berufsverkehr-Stau und dem Abliefern meines Autos (drückt die Daumen, dass ich noch einmal TÜV bekomme!) waren wir in Sendling auf dem Weg zur U-Bahn. So wirklich schön fand ich die Ecke noch nie, aber auf einmal sind wir an einem einladend beleuchteten Hof vorbei kommen, der einen für eine Großstadt ziemlich idyllischen Blick freigab. Das haben wir uns genauer angeschaut und haben herausgefunden, dass dies der Stemmerhof ist - ein Areal mit allerlei netten Läden, Kultureinrichtungen und Möglichkeiten, seinen Hunger zu stillen.
In dem Biomarkt rechts hinten konnten wir dann auch unsere Zutaten für den Gratin finden - und noch viel mehr!
Schwarzwurzeln - eine erdige Angelegenheit, aber mit ganz feinem Geschmack. Wie eine Mischung aus Spargel und Petersilienwurzel:

Unser abgewandeltes Rezept für 4 Portionen:
Das Originalrezept ist zu finden auf lecker.de
800 g Kartoffeln
500 g Schwarzwurzeln
6 EL Weinessig
Parmesan zum überbacken
Sauce:
1 Zwiebel
2 EL Butter
1 gehäufter EL Mehl
400 ml Gemüsebrühe
100 g Schlagsahne
Salz, Pfeffer
1 Prise frisch geriebener Muskat
1 TL getrockneter Estragon
1/2 TL Zitronensaft bzw. nach Geschmack
optional: fein gewürfelte Cacciatore-Salami
Für die vegetarische Variante einfach weg lassen.

Den Backofen auf 175°C vorheizen.
Die Kartoffeln mit Schale in einem großen Topf mit Wasser fast durch kochen. Sie sollten nicht zu weich sein, da sie ja nachher noch in den Ofen kommen. Die Kartoffeln mit kaltem Wasser abschrecken, dass sie nicht nachgaren, dann die Haut abziehen und zur Seite stellen.
Die Schwarzwurzeln mit einer Bürste gründlich von der Erde befreien und dann mit einem Sparschäler schälen. Kaltes Wasser in einer Schale mit Essig vermengen und die geschälten, halbierten Schwarzwurzelstücke darin einlegen. Nicht wundern, die Wurzeln hinterlassen ziemlich klebrige Hände. Das geht aber mit Spüli, einer Nagelbürste und intensivem Schrubben recht gut wieder runter.
Wenn alle Wurzeln geschält sind, Wasser in einem Topf erhitzen und die Stücke ca. 15 Minuten in Salzwasser kochen, dass sie bissfest sind.
Für die Sauce eine Zwiebel fein würfeln. Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und die Zwiebel darin andünsten. Ich gebe gerne noch eine Prise braunen Zucker dazu. Das Mehl in den Topf geben und unter ständigem Rühren ein wenig anrösten. Vorsicht, dass es nicht zu dunkel wird. Mit Gemüsebrühe und Sahne ablöschen und gut verquirlen, dass keine Klümpchen entstehen. Die Sauce aufkochen lassen, dass das Mehl zu Binden beginnt. Mit Salz (wenn die Brühe nicht schon salzig genug war), Pfeffer, einer guten Prise frisch geriebener Muskatnuss und einem TL getrockneten Estragon und Zitronensaft verfeinern. Nach Geschmack die Salamiwürfel unterrühren. Vom Herd nehmen.
Die geschälten Kartoffeln in Scheiben schneiden und mit den Schwarzwurzeln vermengen. In eine Auflaufform schichten und mit der Sauce übergießen.
Parmesan darüber reiben, dass die Oberfläche gut bedeckt ist und etwa 15 Minuten im Ofen gratinieren.

Dazu gab es bei uns einen gemischten grünen Salat mit Paprika, Tomaten, Avocado und Kürbiskernen in einem Senfdressing.
Auf dem Kochportal lecker.de hat mein Freund letzte Woche dann ein Rezept mit frischen Schwarzwurzeln entdeckt und wollte es gerne ausprobieren. Nach einem schönen stop-and-go Berufsverkehr-Stau und dem Abliefern meines Autos (drückt die Daumen, dass ich noch einmal TÜV bekomme!) waren wir in Sendling auf dem Weg zur U-Bahn. So wirklich schön fand ich die Ecke noch nie, aber auf einmal sind wir an einem einladend beleuchteten Hof vorbei kommen, der einen für eine Großstadt ziemlich idyllischen Blick freigab. Das haben wir uns genauer angeschaut und haben herausgefunden, dass dies der Stemmerhof ist - ein Areal mit allerlei netten Läden, Kultureinrichtungen und Möglichkeiten, seinen Hunger zu stillen.
In dem Biomarkt rechts hinten konnten wir dann auch unsere Zutaten für den Gratin finden - und noch viel mehr!
Schwarzwurzeln - eine erdige Angelegenheit, aber mit ganz feinem Geschmack. Wie eine Mischung aus Spargel und Petersilienwurzel:

Unser abgewandeltes Rezept für 4 Portionen:
Das Originalrezept ist zu finden auf lecker.de
800 g Kartoffeln
500 g Schwarzwurzeln
6 EL Weinessig
Parmesan zum überbacken
Sauce:
1 Zwiebel
2 EL Butter
1 gehäufter EL Mehl
400 ml Gemüsebrühe
100 g Schlagsahne
Salz, Pfeffer
1 Prise frisch geriebener Muskat
1 TL getrockneter Estragon
1/2 TL Zitronensaft bzw. nach Geschmack
optional: fein gewürfelte Cacciatore-Salami
Für die vegetarische Variante einfach weg lassen.

Den Backofen auf 175°C vorheizen.
Die Kartoffeln mit Schale in einem großen Topf mit Wasser fast durch kochen. Sie sollten nicht zu weich sein, da sie ja nachher noch in den Ofen kommen. Die Kartoffeln mit kaltem Wasser abschrecken, dass sie nicht nachgaren, dann die Haut abziehen und zur Seite stellen.
Die Schwarzwurzeln mit einer Bürste gründlich von der Erde befreien und dann mit einem Sparschäler schälen. Kaltes Wasser in einer Schale mit Essig vermengen und die geschälten, halbierten Schwarzwurzelstücke darin einlegen. Nicht wundern, die Wurzeln hinterlassen ziemlich klebrige Hände. Das geht aber mit Spüli, einer Nagelbürste und intensivem Schrubben recht gut wieder runter.
Wenn alle Wurzeln geschält sind, Wasser in einem Topf erhitzen und die Stücke ca. 15 Minuten in Salzwasser kochen, dass sie bissfest sind.
Für die Sauce eine Zwiebel fein würfeln. Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und die Zwiebel darin andünsten. Ich gebe gerne noch eine Prise braunen Zucker dazu. Das Mehl in den Topf geben und unter ständigem Rühren ein wenig anrösten. Vorsicht, dass es nicht zu dunkel wird. Mit Gemüsebrühe und Sahne ablöschen und gut verquirlen, dass keine Klümpchen entstehen. Die Sauce aufkochen lassen, dass das Mehl zu Binden beginnt. Mit Salz (wenn die Brühe nicht schon salzig genug war), Pfeffer, einer guten Prise frisch geriebener Muskatnuss und einem TL getrockneten Estragon und Zitronensaft verfeinern. Nach Geschmack die Salamiwürfel unterrühren. Vom Herd nehmen.
Die geschälten Kartoffeln in Scheiben schneiden und mit den Schwarzwurzeln vermengen. In eine Auflaufform schichten und mit der Sauce übergießen.
Parmesan darüber reiben, dass die Oberfläche gut bedeckt ist und etwa 15 Minuten im Ofen gratinieren.

Dazu gab es bei uns einen gemischten grünen Salat mit Paprika, Tomaten, Avocado und Kürbiskernen in einem Senfdressing.
Weiter geht es mit den Rezepten von unserem Weihnachts-Buffet.
Heute: Der Waldorfsalat - Diese zwei rohen Selleriesalate schmecken wirklich toll - sogar einem Waldorfsalat-Skeptiker, wie mir! Und man muss danach auch nicht seinen Namen tanzen! ...Nur wenn man möchte ;-)
Leichte, klassische Variante:
nach einem Rezept von meiner lieben Muttern

250 g (ca. 2) säuerliche Äpfel
250 g (ca. 1/2) Sellerieknolle
250 g Ananas-Fruchtfleisch (frisch oder Dose), in mundgerechte Stückchen geschnitten
100 g gehackte Walnüsse
Saft von 1/2 Zitrone
je 1/2 Becher Naturjoghurt und Creme fraiche
Salz, weißer Pfeffer, eine Prise Zucker oder ein wenig Honig und ein Löffelchen Ananassaft
Den Sellerie und die Äpfel schälen, dann zu feinen Stiftchen hobeln. Das geht sehr gut in einer Küchenmaschine, aber natürlich auch mit der Hand. Die Ananas in mundgerechte Stücke schneiden und zum Obst und Gemüse geben. Die Walnüsse grob hacken und ebenfalls in die Schüssel streuen. Eventuell eine handvoll Nüsse und ein paar Ananasstücke für die Deko aufheben.
Joghurt und Creme fraiche mit etwas Ananassaft, dem Zitronensaft, den Gewürzen und dem Honig verrühren - abschmecken. Das Dressing unter den Salat mischen und vor dem Verzehr ein wenig durchziehen lassen.
Vegane Vollwert-Variante mit Sonnenblumenkern-Ingwer-Dressing:
nach der sympathischen Vollwert- und Rohkostkennerin Ute-Marion Wilkesmann

Ich bin letztens durch Zufall auf Ute's Youtube-Channel gestoßen und war recht begeistert, wie viele neue Anregungen ich dort gefunden habe - zum Beispiel Nußmuse als Ersatz für Sahne für die Sämigkeit bei verschiedensten Gerichten zu verwenden. Schmeckt toll - in der asiatischen Küche wird ja teilweise auch mit Nuss angedickt (siehe "Candle Nut").
Einen selbst gemixten Kakao aus rohen Kakaobohnen werde ich sicher auch mal ausprobieren. Da tun sich ja ganz neue Geschmackswelten auf. Der Nachteil ist, dass sie scheinbar ebenfalls ein großer Küchengeräte-Fan ist und man nach den Videos anfängt, seine Wunschliste kontinuierlich zu erweitern - ihr "Fuhrpark" ist nämlich durchaus fortgeschritten.
Das geschriebene Rezept und die Zutatenliste findet Ihr auf Ute's Website vollwertkochbuch.de.
Ich habe statt Zitronensaft frisch gepressten Mandarinensaft verwendet, da ich einfach keine Zitronen mehr da hatte. Von dem Dressing habe ich gleich etws mehr gemacht. Oben drüber habe ich noch ein wenig Cayennepfeffer für die Schärfe gestreut. So erfrischend!
Vor allem mit frisch geknackten Walnüssen von der letzten Ernte (Danke an die Nachbarn meiner Eltern). Der Geschmacksunterschied zur Tütenvariante ist wie Tag und Nacht...
Heute: Der Waldorfsalat - Diese zwei rohen Selleriesalate schmecken wirklich toll - sogar einem Waldorfsalat-Skeptiker, wie mir! Und man muss danach auch nicht seinen Namen tanzen! ...Nur wenn man möchte ;-)
Leichte, klassische Variante:
nach einem Rezept von meiner lieben Muttern
250 g (ca. 2) säuerliche Äpfel
250 g (ca. 1/2) Sellerieknolle
250 g Ananas-Fruchtfleisch (frisch oder Dose), in mundgerechte Stückchen geschnitten
100 g gehackte Walnüsse
Saft von 1/2 Zitrone
je 1/2 Becher Naturjoghurt und Creme fraiche
Salz, weißer Pfeffer, eine Prise Zucker oder ein wenig Honig und ein Löffelchen Ananassaft
Den Sellerie und die Äpfel schälen, dann zu feinen Stiftchen hobeln. Das geht sehr gut in einer Küchenmaschine, aber natürlich auch mit der Hand. Die Ananas in mundgerechte Stücke schneiden und zum Obst und Gemüse geben. Die Walnüsse grob hacken und ebenfalls in die Schüssel streuen. Eventuell eine handvoll Nüsse und ein paar Ananasstücke für die Deko aufheben.
Joghurt und Creme fraiche mit etwas Ananassaft, dem Zitronensaft, den Gewürzen und dem Honig verrühren - abschmecken. Das Dressing unter den Salat mischen und vor dem Verzehr ein wenig durchziehen lassen.
Vegane Vollwert-Variante mit Sonnenblumenkern-Ingwer-Dressing:
nach der sympathischen Vollwert- und Rohkostkennerin Ute-Marion Wilkesmann
Ich bin letztens durch Zufall auf Ute's Youtube-Channel gestoßen und war recht begeistert, wie viele neue Anregungen ich dort gefunden habe - zum Beispiel Nußmuse als Ersatz für Sahne für die Sämigkeit bei verschiedensten Gerichten zu verwenden. Schmeckt toll - in der asiatischen Küche wird ja teilweise auch mit Nuss angedickt (siehe "Candle Nut").
Einen selbst gemixten Kakao aus rohen Kakaobohnen werde ich sicher auch mal ausprobieren. Da tun sich ja ganz neue Geschmackswelten auf. Der Nachteil ist, dass sie scheinbar ebenfalls ein großer Küchengeräte-Fan ist und man nach den Videos anfängt, seine Wunschliste kontinuierlich zu erweitern - ihr "Fuhrpark" ist nämlich durchaus fortgeschritten.
Das geschriebene Rezept und die Zutatenliste findet Ihr auf Ute's Website vollwertkochbuch.de.
Ich habe statt Zitronensaft frisch gepressten Mandarinensaft verwendet, da ich einfach keine Zitronen mehr da hatte. Von dem Dressing habe ich gleich etws mehr gemacht. Oben drüber habe ich noch ein wenig Cayennepfeffer für die Schärfe gestreut. So erfrischend!
Vor allem mit frisch geknackten Walnüssen von der letzten Ernte (Danke an die Nachbarn meiner Eltern). Der Geschmacksunterschied zur Tütenvariante ist wie Tag und Nacht...
Einer der leckeren Salate von unserem Weihnachts-Buffet... wie versprochen.

300 g gelbe Linsen
600 g Kürbis-Fruchtfleisch, in mundgerechte Würfel geschnitten
1/2 Knoblauchzehe
1 Scheibe Ingwer
optional: eine Prise gutes Currypulver
4 Lauchzwiebeln, in dünne Ringe geschnitten
250 g Kirschtomaten, geviertelt
Dressing:
3-4 EL weißer Balsamico
4 EL Olivenöl
3 EL Kürbiskernöl
1 TL Honig
1 kleines Stück Ingwer (genaue Menge nach Gusto), fein gewürfelt
Salz, Pfeffer
Cayennepfeffer oder etwas Chilipulver
Die Linsen in reichlich Wasser gar kochen. Sie sollten noch nicht zerfallen, aber auch nicht mehr zu hart sein, sonst sind sie so schwer verdaulich.
Den Kürbis in kleine Würfel schneiden. Ein kleines Stück Butter in eine Pfanne geben und schmelzen. Die Kürbiswürfel, Knoblauch, Ingwer und Currypulver mit dazu geben und das Gemüse eine Minute unter Rühren anschwitzen. Die Hitze herunterschalten. Mit Gemüsebrühe aufgießen, so dass die Brühe gerade den Boden der Pfanne bedeckt. Den Deckel auf die Pfanne geben und den Kürbis ein paar Minuten weich garen. Hin und wieder probieren - wenn er zu weich wird, zerfällt er später beim Vermengen des Salates.
Die Dressing-Zutaten gut verquirlen und über Linsen und Gemüse geben. Den Salat ausgiebig vermengen und ca. 2 Stunden ziehen lassen.
Zur Dekoration eine frische Dattel in Streifen schneiden und auf dem Salat anrichten. Die Aromen ergänzen sich wunderbar!
300 g gelbe Linsen
600 g Kürbis-Fruchtfleisch, in mundgerechte Würfel geschnitten
1/2 Knoblauchzehe
1 Scheibe Ingwer
optional: eine Prise gutes Currypulver
4 Lauchzwiebeln, in dünne Ringe geschnitten
250 g Kirschtomaten, geviertelt
Dressing:
3-4 EL weißer Balsamico
4 EL Olivenöl
3 EL Kürbiskernöl
1 TL Honig
1 kleines Stück Ingwer (genaue Menge nach Gusto), fein gewürfelt
Salz, Pfeffer
Cayennepfeffer oder etwas Chilipulver
Die Linsen in reichlich Wasser gar kochen. Sie sollten noch nicht zerfallen, aber auch nicht mehr zu hart sein, sonst sind sie so schwer verdaulich.
Den Kürbis in kleine Würfel schneiden. Ein kleines Stück Butter in eine Pfanne geben und schmelzen. Die Kürbiswürfel, Knoblauch, Ingwer und Currypulver mit dazu geben und das Gemüse eine Minute unter Rühren anschwitzen. Die Hitze herunterschalten. Mit Gemüsebrühe aufgießen, so dass die Brühe gerade den Boden der Pfanne bedeckt. Den Deckel auf die Pfanne geben und den Kürbis ein paar Minuten weich garen. Hin und wieder probieren - wenn er zu weich wird, zerfällt er später beim Vermengen des Salates.
Die Dressing-Zutaten gut verquirlen und über Linsen und Gemüse geben. Den Salat ausgiebig vermengen und ca. 2 Stunden ziehen lassen.
Zur Dekoration eine frische Dattel in Streifen schneiden und auf dem Salat anrichten. Die Aromen ergänzen sich wunderbar!
Normalerweise gibt es bei uns am 24.12. einen besonderen Salat als Vorspeise, Fisch und Gemüse als Hauptgang und irgend etwas Verführerisches als Nachtisch (wie im letzten Jahr). In diesem Jahr wollte sich meine Mutter nicht so viel Arbeit mit dem Weihnachtsmenü machen und mein Vater wünschte sich ein kaltes Buffet. Moral von der Geschicht war natürlich, dass es am Ende viel mehr Arbeit war ;-) Aber immerhin ließen sich die Gerichte sehr gut vorbereiten und kurz vor der Abendessens-Zeit mussten nur noch ein paar Kleinigkeiten erledigt werden.

Als Magenwärmer hatten wir zuerst eine tolle, ingwerlastige Kürbissuppe, die mit einem Schuß Sahne, Kürbiskernöl und gerösteten Kürbiskernen garniert war (zum Rezept). Das kernige Walnussbrot, das meine Schwester noch besorgt hatte, passte sowohl zu der Suppe, als auch zu den Salaten danach.
Die Stars des Buffets:
Salat aus Kürbis und roten Linsen mit frischen Dattelstreifen
(zum Rezept)
Dieser Salat war besonders lecker und hat auch richtig gut satt gemacht.

Feldsalat mit gebratenem Ziegenkäse, frischen Feigen und sahniger Zwiebelsauce
Auf dem Käse haben wir, nachdem wir ihn kurz ohne zusätzliches Fett in der Pfanne angebraten hatten, in Rosenhonig eingelegte Walnüsse verteilt. Diese gibt es in manchen Feinkostläden zu kaufen. Das Dressing habe ich aus Walnussessig, neutralem Öl, Senf, Sahne, ganz fein gehackten Zwiebeln, Honig, Salz und Pfeffer angerührt. Die Mengen habe ich durch Abschmecken ermittelt - da kann man experimentieren.

Leichter Waldorfsalat (Zu den Rezepten)
Ich mochte Waldorfsalat noch nie so recht. Alle Varianten, die ich bisher probiert hatte waren pampfig, sehr schwer und mit Sahne und Mayo überladen.
Vor kurzem hatte ich dann ein Vollwert-Rezept mit einer veganen Sauce aus gemahlenen Sonnenblumenkernen probiert und war total begeistert. Als meine Mutter meinte, sie möchte einen Waldorfsalat mit "normalen" Zutaten zu Weihnachten machen, war ich wieder etwas skeptisch, aber ihr Rezept stellte sich ebenfalls als schön leicht und sehr lecker heraus! Für's nächste Mal habe ich also die Qual der Rezepte-Wahl!

Bunter Kichererbsensalat mit Gemüse (Rezept kommt in Kürze!)
Eine tolle Beilage nicht nur beim Grillen...

Krabbencocktail (zum Rezept)
Der Klassiker mit "Tousand-Island-Dressing", Ananas und knackigem Eissalat.

Außerdem gab es noch eine kleine Wurst- und Käseplatte, ein paar frische Datteln mit einer Mandel gefüllt, mit eine Salbeiblatt und einer Scheibe Speck umwickelt und knusprig angebraten. Für die vegetarische Version kann man den Speck einfach weg lassen und befestigt das Salbeiblatt mit einem Spießchen (zum Rezept).

Gekochte und halbierte Eier mit Senf, Tomatenmark und Mayonaise

Später, als wieder etwas Platz in der Magengegend war, haben wir uns noch mit selbst gemachter Mousse au Chocolat (zum Rezept) und Bayrische Creme (zum Rezept), Pistazienlikör und frischen Früchten verwöhnen lassen.

Gibt es in Eurer Familie ein traditonelles Weihnachtsgericht und was mögt ihr an den Festtagen am liebsten?
Als Magenwärmer hatten wir zuerst eine tolle, ingwerlastige Kürbissuppe, die mit einem Schuß Sahne, Kürbiskernöl und gerösteten Kürbiskernen garniert war (zum Rezept). Das kernige Walnussbrot, das meine Schwester noch besorgt hatte, passte sowohl zu der Suppe, als auch zu den Salaten danach.
Die Stars des Buffets:
Salat aus Kürbis und roten Linsen mit frischen Dattelstreifen
(zum Rezept)
Dieser Salat war besonders lecker und hat auch richtig gut satt gemacht.
Feldsalat mit gebratenem Ziegenkäse, frischen Feigen und sahniger Zwiebelsauce
Auf dem Käse haben wir, nachdem wir ihn kurz ohne zusätzliches Fett in der Pfanne angebraten hatten, in Rosenhonig eingelegte Walnüsse verteilt. Diese gibt es in manchen Feinkostläden zu kaufen. Das Dressing habe ich aus Walnussessig, neutralem Öl, Senf, Sahne, ganz fein gehackten Zwiebeln, Honig, Salz und Pfeffer angerührt. Die Mengen habe ich durch Abschmecken ermittelt - da kann man experimentieren.
Leichter Waldorfsalat (Zu den Rezepten)
Ich mochte Waldorfsalat noch nie so recht. Alle Varianten, die ich bisher probiert hatte waren pampfig, sehr schwer und mit Sahne und Mayo überladen.
Vor kurzem hatte ich dann ein Vollwert-Rezept mit einer veganen Sauce aus gemahlenen Sonnenblumenkernen probiert und war total begeistert. Als meine Mutter meinte, sie möchte einen Waldorfsalat mit "normalen" Zutaten zu Weihnachten machen, war ich wieder etwas skeptisch, aber ihr Rezept stellte sich ebenfalls als schön leicht und sehr lecker heraus! Für's nächste Mal habe ich also die Qual der Rezepte-Wahl!
Bunter Kichererbsensalat mit Gemüse (Rezept kommt in Kürze!)
Eine tolle Beilage nicht nur beim Grillen...
Krabbencocktail (zum Rezept)
Der Klassiker mit "Tousand-Island-Dressing", Ananas und knackigem Eissalat.
Außerdem gab es noch eine kleine Wurst- und Käseplatte, ein paar frische Datteln mit einer Mandel gefüllt, mit eine Salbeiblatt und einer Scheibe Speck umwickelt und knusprig angebraten. Für die vegetarische Version kann man den Speck einfach weg lassen und befestigt das Salbeiblatt mit einem Spießchen (zum Rezept).
Gekochte und halbierte Eier mit Senf, Tomatenmark und Mayonaise
Später, als wieder etwas Platz in der Magengegend war, haben wir uns noch mit selbst gemachter Mousse au Chocolat (zum Rezept) und Bayrische Creme (zum Rezept), Pistazienlikör und frischen Früchten verwöhnen lassen.
Gibt es in Eurer Familie ein traditonelles Weihnachtsgericht und was mögt ihr an den Festtagen am liebsten?
Die staade (Hochdeutsch: "ruhige") Vorweihnachtszeit macht ihrem Namen auch dieses Jahr wieder keine große Ehre. Aber das ist ein passender Abschluss zum ganzen letzten Jahr mit all seinen Höhen und Tiefen, einschneidenden Veränderungen und Prüfungen...
Doch langsam weihnachtet es sogar bei mir! Die Zutaten für die alljährlichen, traumhaften Florentiner liegen im Schrank bereit und seit Samstag ziert unseren Esstisch sogar ein großer Adventskranz.

Für alle, die auch so früh dran sind, wie ich, habe ich ein tolles Rezept von meiner Mutter, wie man schönen duftenden Baumschmuck oder auch Geschenkanhänger selbst backen kann. Die halten nicht nur ein Weihnachtsfest lang, sondern können problemlos in einer Kiste trocken gelagert werden für die nächsten Jahre. Meine sind schon 4 Jahre alt und verbreiten noch immer ein weihnachtliches Aroma!

Für den Teig:
Backpapier für das Blech
100 g Margarine oder Butter
250 g Honig
125 g Zucker
1/2 Päckchen Lebkuchengewürz
10 g Kakaopulver
600 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
1 Ei
Für die Deko:
150 g Puderzucker
etwas frischen Zitronensaft und ein wenig Wasser
verschiedene Lebensmittelfarben zum Färben des Zuckergusses
Back-Dekoration, z.B. Liebesperlen, Zuckerstreusel, Mandeln, Belegkirschen usw.
Die Butter (oder Margarine) mit dem Honig, Zucker, Lebkuchengewürz und Kakaopulver in einem Topf unter durchgehendem Rühren bei milder Hitze einmal kurz aufkochen lassen. Anschließend abkühlen lassen.
Das Mehl mit dem Backpulver vermengen und in eine Schale sieben. Mit dem Salz und dem Ei zusammen in einem Schwung in das Honiggemisch geben.
Zuerst die Zutaten mit einem Löffel vermengen, dann den Teig auf einer gemehlten Fläche gut durchkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und mit einer Schüssel bedeckt bei Zimmertemperatur über Nacht ruhen lassen.
Die Backbleche mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 200°C vorheizen.
Den Teig auf einer mit Mehl bestäubten Fläche ca. 4 mm dick ausrollen. Mit Förmchen weihnachtliche Motive ausstechen und auf dem Backblech verteilen.
Auf mittlerer Schiene für 15 Minuten backen. Die fertigen Küchlein mit einem breiten Messer vom Backblech heben und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Dekobeispiel:
Den Puderzucker mit Zitronensaft und etwas Wasser verrühren (Flüssigkeitsmenge einfach nach eigenem Ermessen dazu geben), dass eine spritzfähige, nicht zu flüssige Masse entsteht. Die Glasur auf drei Schälchen verteilen und jede mit einer anderen Lebensmittelfarbe einfärben.
Eine Spritztüte kann man entweder aus Pergamentpapier drehen, oder man füllt die Masse in einen Gefrierbeutel, drückt alles auf eine Seite und schneidet dann ein kleines Stück der Spitze ab. Damit kann man die Anhänger mit filigranen Mustern verzieren und Zuckerkügelchen oder Streusel darauf kleben.

Alternative für Förmchen:
Wenn man keine geeigneten Förmchen zuhause hat, kann man sich aus Pappe verschiedene Schablonen vorzeichnen und ausschneiden, z.B. einen Tannenbaum, Stern, Mond etc.
Außerdem sehen die Anhänger auch als essbarer Weihnachtsgruß an einem Päckchen sehr hübsch aus. Als Verzierung könnte man die Namen der Beschenkten auf die Plätzchen spritzen.
Gutes Gelingen, eine tolle Einstimmung auf die Feiertage und nicht zu viel vorher vom Baum naschen ;-)!
Doch langsam weihnachtet es sogar bei mir! Die Zutaten für die alljährlichen, traumhaften Florentiner liegen im Schrank bereit und seit Samstag ziert unseren Esstisch sogar ein großer Adventskranz.
Für alle, die auch so früh dran sind, wie ich, habe ich ein tolles Rezept von meiner Mutter, wie man schönen duftenden Baumschmuck oder auch Geschenkanhänger selbst backen kann. Die halten nicht nur ein Weihnachtsfest lang, sondern können problemlos in einer Kiste trocken gelagert werden für die nächsten Jahre. Meine sind schon 4 Jahre alt und verbreiten noch immer ein weihnachtliches Aroma!
Für den Teig:
Backpapier für das Blech
100 g Margarine oder Butter
250 g Honig
125 g Zucker
1/2 Päckchen Lebkuchengewürz
10 g Kakaopulver
600 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
1 Ei
Für die Deko:
150 g Puderzucker
etwas frischen Zitronensaft und ein wenig Wasser
verschiedene Lebensmittelfarben zum Färben des Zuckergusses
Back-Dekoration, z.B. Liebesperlen, Zuckerstreusel, Mandeln, Belegkirschen usw.
Die Butter (oder Margarine) mit dem Honig, Zucker, Lebkuchengewürz und Kakaopulver in einem Topf unter durchgehendem Rühren bei milder Hitze einmal kurz aufkochen lassen. Anschließend abkühlen lassen.
Das Mehl mit dem Backpulver vermengen und in eine Schale sieben. Mit dem Salz und dem Ei zusammen in einem Schwung in das Honiggemisch geben.
Zuerst die Zutaten mit einem Löffel vermengen, dann den Teig auf einer gemehlten Fläche gut durchkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und mit einer Schüssel bedeckt bei Zimmertemperatur über Nacht ruhen lassen.
Die Backbleche mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 200°C vorheizen.
Den Teig auf einer mit Mehl bestäubten Fläche ca. 4 mm dick ausrollen. Mit Förmchen weihnachtliche Motive ausstechen und auf dem Backblech verteilen.
Auf mittlerer Schiene für 15 Minuten backen. Die fertigen Küchlein mit einem breiten Messer vom Backblech heben und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Dekobeispiel:
Den Puderzucker mit Zitronensaft und etwas Wasser verrühren (Flüssigkeitsmenge einfach nach eigenem Ermessen dazu geben), dass eine spritzfähige, nicht zu flüssige Masse entsteht. Die Glasur auf drei Schälchen verteilen und jede mit einer anderen Lebensmittelfarbe einfärben.
Eine Spritztüte kann man entweder aus Pergamentpapier drehen, oder man füllt die Masse in einen Gefrierbeutel, drückt alles auf eine Seite und schneidet dann ein kleines Stück der Spitze ab. Damit kann man die Anhänger mit filigranen Mustern verzieren und Zuckerkügelchen oder Streusel darauf kleben.
Alternative für Förmchen:
Wenn man keine geeigneten Förmchen zuhause hat, kann man sich aus Pappe verschiedene Schablonen vorzeichnen und ausschneiden, z.B. einen Tannenbaum, Stern, Mond etc.
Außerdem sehen die Anhänger auch als essbarer Weihnachtsgruß an einem Päckchen sehr hübsch aus. Als Verzierung könnte man die Namen der Beschenkten auf die Plätzchen spritzen.
Gutes Gelingen, eine tolle Einstimmung auf die Feiertage und nicht zu viel vorher vom Baum naschen ;-)!




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