Sunday, May 10. 2009
True Jungelists!!!! Bassart Festival München
Ich habe schon zwei Wochen vorher gesehen, daß es ein Fest geben wird, wo sie endlich mal wieder die ganzen "alten" D'n'B
Ich glaube, die werden dort nie wieder so eine Veranstaltung machen, was wirklich schade ist. Die Musikanlage im Planetarium ist einfach super und ich fand die Location allgemein ne schöne und passende Idee. Nennt mich spießig, aber mir ist ein Rätsel, warum so viele Leute sich so aufführen müssen. Feiern und Rausch ist ja voll in Ordnung. Aber muß man pöbeln und Sachen kaputt machen? Man schießt sich schließlich ins eigene Bein, wenn solche Veranstaltungen dann einfacht nicht mehr stattfinden.
Naja, aber wir haben auf jeden Fall gehörig getanzt und hatten viel Gaudi! :-) Und die Soundanlage war wohl auch super eingestellt, da wir trotz wirklich lauter Musik und zwerchfellvibrierendem Bass kaum Ohrensausen hatten.
Posted by orange
in kunst, kino, schönes, urlaube und erlebtes
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03:26
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Thursday, May 7. 2009
Singapur-Malaysia-Thailand-Tour 2009 / TEIL 1 - Singapur
4 Freunde, 3 Länder, 24 Tage und 6 verschiede Verkehrsmittel... Und Ende die Rückkehr in die Heimat mit einem Sack voll kulinarischer Highlights! Vom Edelrestaurant über Kantinen und Foodmalls zum Straßenstand. Eines ist uns sicher nicht passiert - nämlich daß wir verhungert wären.
TEIL 1 -> 3 Tage SINGAPUR

Am Abend unserer Ankunft haben wir zwar noch einen kleinen Spaziergang gemacht, aber sehr weit sind wir aufgrund von Müdigkeit und eingerosteten Beinen von 13 Stunden Flug nicht gekommen. Deshalb haben wir uns entschlossen, bei uns "zuhause" im Restaurant des Hangout Hotels namens Wild Rocket zu essen... [ mehr zu Wild Rocket ]

Reichlich ausgeschlafen sind wir erstmal nach Little India marschiert auf der Suche nach Frühstück. Nach ein paar Ecken und Straßen fanden wir ein kantinenartiges südindisches Veggie-Restaurant namens Ananda Bhavan.
[ mehr zu Ananda Bhavan ]

Den Rest des sonnigen Tages haben wir den Tag im wunderschönen Botanischen Garten verbracht (wir haben gefühlte 1000 Makro-Fotos geschossen) und wurden am Abend auch noch ausgeführt... nach Dempsey Hill - einem Upper-Class-Wohlfühlviertel mit einigen guten Restaurants, Kunstgalerien, Spa und üppigen Gärten für einen erholsamen Spaziergang, nahe dem Botanischen Garten. Wer die Wahl hat hat die Qual, aber nachdem wir einmal die Restaurantstraße rauf und runter gegangen sind, haben wir uns für ein japanisches Restaurant namens "Rakuichi" entschieden. [ mehr zu Rakuichi ]

Vollgefuttert haben wir den Abend dann bei einem Bier mit Blick auf den bunt beleuchteten Singapore River ausklingen lassen, im "Kunstpark Ost" (die Münchner werden ihn kennen) von Singapur - Clarke Quay. [ mehr zu Clarke Quay ]

Am dritten Abend fühlten wir uns schon wie zuhause. Also haben wir uns (die meiste Zeit zufuß) auf eine Tour durch ein paar Foodmalls und Hawker Center der Stadt gewagt. Hawker Center sind meist offene Hallen, also mit Dach aber ohne Wände, wo viele verschiedene Gerichte an unterschiedlichen Ständen angeboten werden. In der Mitte stehen nummerierte Tische, wo einem dann das bestellte Essen hingebracht wird. In Food Malls findet man das Selbe, nur eher in geschlossenen Räumlichkeiten oder als Teil von einem Shopping Center.
[ mehr zu unserer Hawker Center Tour ]
Am Tag unserer Abreise haben wir uns einen Sightseeing-Bus geschnappt und sind einmal quer durch Singapur gefahren. Nach einem letzten Spaziergang durch China Town und Little India haben wir unser Gepäck aus dem Hotel geholt und sind in Richtung Zugbahnhof aufgebrochen. Wohin uns der Zug brachte, erfahrt Ihr in Teil 2 - Kuala Lumpur (Malaysia) :-)
Fazit: Wir hatten für Singapur diesmal leider nicht sehr viel Zeit im Gepäck, aber eines ist sicher: Wer richtig gut und abwechslungsreich essen will, ist hier definitiv im Paradies. Vom Straßenstand-Snack bis zum Nobelrestaurant ist hier alles geboten und ich glaube, die Fülle an Neuentdeckungen reißt eine seeehr lange Zeit nicht ab. Wir hatten viel Spaß und werde auf jeden Fall bald wieder kommen!
Mein persönliches Highlight: Ich habe mir eine Bentobox gekauft juhuuu Aber dazu ein ander Mal mehr.
TEIL 1 -> 3 Tage SINGAPUR

Am Abend unserer Ankunft haben wir zwar noch einen kleinen Spaziergang gemacht, aber sehr weit sind wir aufgrund von Müdigkeit und eingerosteten Beinen von 13 Stunden Flug nicht gekommen. Deshalb haben wir uns entschlossen, bei uns "zuhause" im Restaurant des Hangout Hotels namens Wild Rocket zu essen... [ mehr zu Wild Rocket ]

Reichlich ausgeschlafen sind wir erstmal nach Little India marschiert auf der Suche nach Frühstück. Nach ein paar Ecken und Straßen fanden wir ein kantinenartiges südindisches Veggie-Restaurant namens Ananda Bhavan.
[ mehr zu Ananda Bhavan ]

Den Rest des sonnigen Tages haben wir den Tag im wunderschönen Botanischen Garten verbracht (wir haben gefühlte 1000 Makro-Fotos geschossen) und wurden am Abend auch noch ausgeführt... nach Dempsey Hill - einem Upper-Class-Wohlfühlviertel mit einigen guten Restaurants, Kunstgalerien, Spa und üppigen Gärten für einen erholsamen Spaziergang, nahe dem Botanischen Garten. Wer die Wahl hat hat die Qual, aber nachdem wir einmal die Restaurantstraße rauf und runter gegangen sind, haben wir uns für ein japanisches Restaurant namens "Rakuichi" entschieden. [ mehr zu Rakuichi ]

Vollgefuttert haben wir den Abend dann bei einem Bier mit Blick auf den bunt beleuchteten Singapore River ausklingen lassen, im "Kunstpark Ost" (die Münchner werden ihn kennen) von Singapur - Clarke Quay. [ mehr zu Clarke Quay ]

Am dritten Abend fühlten wir uns schon wie zuhause. Also haben wir uns (die meiste Zeit zufuß) auf eine Tour durch ein paar Foodmalls und Hawker Center der Stadt gewagt. Hawker Center sind meist offene Hallen, also mit Dach aber ohne Wände, wo viele verschiedene Gerichte an unterschiedlichen Ständen angeboten werden. In der Mitte stehen nummerierte Tische, wo einem dann das bestellte Essen hingebracht wird. In Food Malls findet man das Selbe, nur eher in geschlossenen Räumlichkeiten oder als Teil von einem Shopping Center.
[ mehr zu unserer Hawker Center Tour ]
Am Tag unserer Abreise haben wir uns einen Sightseeing-Bus geschnappt und sind einmal quer durch Singapur gefahren. Nach einem letzten Spaziergang durch China Town und Little India haben wir unser Gepäck aus dem Hotel geholt und sind in Richtung Zugbahnhof aufgebrochen. Wohin uns der Zug brachte, erfahrt Ihr in Teil 2 - Kuala Lumpur (Malaysia) :-)
Fazit: Wir hatten für Singapur diesmal leider nicht sehr viel Zeit im Gepäck, aber eines ist sicher: Wer richtig gut und abwechslungsreich essen will, ist hier definitiv im Paradies. Vom Straßenstand-Snack bis zum Nobelrestaurant ist hier alles geboten und ich glaube, die Fülle an Neuentdeckungen reißt eine seeehr lange Zeit nicht ab. Wir hatten viel Spaß und werde auf jeden Fall bald wieder kommen!
Mein persönliches Highlight: Ich habe mir eine Bentobox gekauft juhuuu Aber dazu ein ander Mal mehr.
Thursday, March 26. 2009
Blue Boy Veggie Foodcenter [Kuala Lumpur, Malaysia]
Da uns die Hawker Center in Singapur so viel Spaß gemacht hatten, wollten wir uns auch in KL eins anschauen. Im Lonely Planet wurden wir auch fündig. Es hab dort tatsächlich ein Foodcenter, das sich darauf spezialisiert hatte, Fleisch-Ersatzprodukte zu entwickeln und so lecker wie möglich zu verkochen.
Das mußten wir einfach ausprobieren. Also rein ins Taxi und gesagt, wo die Fahrt hin geht. Der Taxifahrer ist auch schon mal ins richtige Viertel gefahren, hatte dann aber wohl keine Ahnung, wo es genau ist und hat uns an einer Ecke armewedelnd "da drüben ist es gleich" aus dem Taxi komplimentiert. Da standen wir nun und es war da natürlich nicht gleich *g* Aber ein netter Herr auf der Strasse hat mit den Worten "Veggie veggie veggie?!" seine Kollegen gefragt und uns dann den Weg mitgeteilt. Es war sehr versteckt in einer kleinen Hinterstraße, aber wir kamen tatsächlich an.

Wir traten vorsichtig in die wandlose, neonbeleuchtete Halle. Über die ganze Länge standen verschiedene Garküchen-Stände nebeneinander, die Mitte war gefüllt mit Tischen und Stühlen und weiter hinten lagerten die Vorräte. Es kommen wohl nicht sehr häufig Touristen hier her. Die Menüanpreisungen waren nur in Malay geschrieben und wir ernteten verwunderte, aber immerhin nicht abweisende Blicke. Ein Mann kam zu uns und wir sagten ihm, daß wir gerne etwas zu essen probieren würden. Er war sehr nett und bot an, uns ein paar Gerichte von verschiedenen Ständen zusammenzustellen und zu servieren, somit hätte sich das Verständigungsproblem geregelt. Er brachte uns:
Austernpilze in einem Backteig und einer klebrigen süßlichen Sauce, gebratene Nudeln, eine Art gebratenen Salat mit Knoblauch+Chili,

ein Curry mit Okraschoten und Fischersatz

und eine vegetarische Laksa

Die Gerichte waren allesamt köstlich und der Besuch war die Lauferei und Sucherei wirklich wert. Und man muß fairerweise sagen, daß das der erste und einzige Taxifahrer in Malaysia war, der uns etwas verarscht hat. Das ist doch eine gute Quote!
Zum Reisebericht: Singapur-Malaysia-Thailand-Tour 2009 / TEIL 2 - Kuala Lumpur
Das mußten wir einfach ausprobieren. Also rein ins Taxi und gesagt, wo die Fahrt hin geht. Der Taxifahrer ist auch schon mal ins richtige Viertel gefahren, hatte dann aber wohl keine Ahnung, wo es genau ist und hat uns an einer Ecke armewedelnd "da drüben ist es gleich" aus dem Taxi komplimentiert. Da standen wir nun und es war da natürlich nicht gleich *g* Aber ein netter Herr auf der Strasse hat mit den Worten "Veggie veggie veggie?!" seine Kollegen gefragt und uns dann den Weg mitgeteilt. Es war sehr versteckt in einer kleinen Hinterstraße, aber wir kamen tatsächlich an.

Wir traten vorsichtig in die wandlose, neonbeleuchtete Halle. Über die ganze Länge standen verschiedene Garküchen-Stände nebeneinander, die Mitte war gefüllt mit Tischen und Stühlen und weiter hinten lagerten die Vorräte. Es kommen wohl nicht sehr häufig Touristen hier her. Die Menüanpreisungen waren nur in Malay geschrieben und wir ernteten verwunderte, aber immerhin nicht abweisende Blicke. Ein Mann kam zu uns und wir sagten ihm, daß wir gerne etwas zu essen probieren würden. Er war sehr nett und bot an, uns ein paar Gerichte von verschiedenen Ständen zusammenzustellen und zu servieren, somit hätte sich das Verständigungsproblem geregelt. Er brachte uns:
Austernpilze in einem Backteig und einer klebrigen süßlichen Sauce, gebratene Nudeln, eine Art gebratenen Salat mit Knoblauch+Chili,

ein Curry mit Okraschoten und Fischersatz

und eine vegetarische Laksa

Die Gerichte waren allesamt köstlich und der Besuch war die Lauferei und Sucherei wirklich wert. Und man muß fairerweise sagen, daß das der erste und einzige Taxifahrer in Malaysia war, der uns etwas verarscht hat. Das ist doch eine gute Quote!
Zum Reisebericht: Singapur-Malaysia-Thailand-Tour 2009 / TEIL 2 - Kuala Lumpur
Cafe Petaling, The Terrace Cafe [Kuala Lumpur, Malaysia]
An Tag zwei in Kuala Lumpur wollten wir eigentlich zu den Batu Caves fahren, aber das Wetter hatte uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Also ließen wir es langsam angehen und setzten uns für ein spätes Frühstück ins Terrace Cafe, das am Swiss Inn anschließt.
Die Terrasse des Cafes liegt direkt am Rand des wurlenden Petaling Markets.

Wir bekamen erstmal Tee und Kaffee und später Satay Spieße auf einem kleinen Holzkohlegrill mit den obligatorischen Gurkenstücken, Erdnußsauce und Reiskuchen

und "Sizzling Prawns" - eine bruzzelnd-heiße Schale voll Prawns mit Gemüse in einer dunklen Sauce.

Den Jungs in der Küche haben es unsere Kameras sichtlich angetan und sie gaben uns eine Extra-Feuershow mit ihrem Wok für ein paar Schnappschüsse. War aber gar nicht so einfach das einzufangen, wir üben ja noch ;-)

Im Cafe Petaling (der Innenbereich hinter dem Terrace Cafe) ist übrigens auch das Frühstücksbuffet, wenn man im Swiss Inn wohnt. Es gab eine Platte mit frischen Früchten, Toast und Marmelade, Frühlingsrollen, Würstchen, gebratene Nudeln und noch so einiges mehr. Jetzt nichts, was einen vom Hocker reißt, aber ganz ok für einen satten Start in den Morgen.

Swiss Inn Kuala Lumpur
Chinatown
62, Jalan Sultan
50000 Kuala Lumpur
Malaysia
Info zu den Swiss Inn Restaurants
Zum Reisebericht: Singapur-Malaysia-Thailand-Tour 2009 / TEIL 2 - Kuala Lumpur
Die Terrasse des Cafes liegt direkt am Rand des wurlenden Petaling Markets.

Wir bekamen erstmal Tee und Kaffee und später Satay Spieße auf einem kleinen Holzkohlegrill mit den obligatorischen Gurkenstücken, Erdnußsauce und Reiskuchen

und "Sizzling Prawns" - eine bruzzelnd-heiße Schale voll Prawns mit Gemüse in einer dunklen Sauce.

Den Jungs in der Küche haben es unsere Kameras sichtlich angetan und sie gaben uns eine Extra-Feuershow mit ihrem Wok für ein paar Schnappschüsse. War aber gar nicht so einfach das einzufangen, wir üben ja noch ;-)

Im Cafe Petaling (der Innenbereich hinter dem Terrace Cafe) ist übrigens auch das Frühstücksbuffet, wenn man im Swiss Inn wohnt. Es gab eine Platte mit frischen Früchten, Toast und Marmelade, Frühlingsrollen, Würstchen, gebratene Nudeln und noch so einiges mehr. Jetzt nichts, was einen vom Hocker reißt, aber ganz ok für einen satten Start in den Morgen.

Swiss Inn Kuala Lumpur
Chinatown
62, Jalan Sultan
50000 Kuala Lumpur
Malaysia
Info zu den Swiss Inn Restaurants
Zum Reisebericht: Singapur-Malaysia-Thailand-Tour 2009 / TEIL 2 - Kuala Lumpur
Wednesday, March 25. 2009
Saravanaa Bhavan [Kuala Lumpur, Malaysia]
Shoppen und Erkunden macht natürlich wieder hungrig. Ihr seht schon, das ist eine endlose Schleife ;-) Frisch geduscht machten wir uns deshalb am Abend auf den Weg nach Little India. Anders als in Singapur waren hier schon ziemlich die Bürgersteige hochgeklappt und außer ein paar Stoff-Wholesale-Läden und Restaurants war nicht mehr viel Aktion hier.
Wir haben vergeblich versucht, die eine oder andere Futterstelle aus dem Reiseführer zu finden, also ließen wir uns im Saravanaa Bhavan nieder - wieder ein vegetarisches indisches Restaurant.

Ich wünschte, bei uns gäbe es die auch in so großer Zahl. Vor allem so eine große Auswahl an leckeren vegetarischen Gerichten (und Süßigkeiten... ich geb's ja zu ;-) ). Wir futterten genüßlich Paneer Tikka, Alu Palak, irgend ein Gemüsecurry, Knoblauchnaan und Raita.
Als Abschluß habe wir einen Chai bestellt. Echten indischen Chai MIT Gewürzen (in Malaysia gibt es meist Milchtee ohne Gewürze, deshalb die Euphorie...). Ich habe schon an mehreren Plätzen Chai getrunken und sogar in Indien habe ich ihn immer im Glas bekommen. Diesmal wurde er in einem Metallbecher serviert, der in einem Metallschälchen stand. Hmmm, Metall + heißer Tee = heißes Metall. Aber sogleich kam einer der Kellner und hat das Rätsel gelüftet. Er hat den frischen Chai so lange in einer Wahnsinnsgeschwindigkeit und mit einem Wahnsinnshöhenunterschied zwischen Becher und Unterbecher hin und her gekippt, bis das Getränk wunderbar schaumig und auch etwas abgekühlt war. Jetzt konnte man von dem Becher immer so viel in den Unterbecher kippen, daß der nur halb voll war und somit am oberen Rand problemlos angefasst werden konnte. Und aus dem Unterbecher wurde dann getrunken. Gar nicht blöd :-)
Saravanaa Bhavan
Little India
Kuala Lumpur, Malaysia
saravanabhavan.com
Zum Reisebericht: Singapur-Malaysia-Thailand-Tour 2009 / TEIL 2 - Kuala Lumpur
Wir haben vergeblich versucht, die eine oder andere Futterstelle aus dem Reiseführer zu finden, also ließen wir uns im Saravanaa Bhavan nieder - wieder ein vegetarisches indisches Restaurant.

Ich wünschte, bei uns gäbe es die auch in so großer Zahl. Vor allem so eine große Auswahl an leckeren vegetarischen Gerichten (und Süßigkeiten... ich geb's ja zu ;-) ). Wir futterten genüßlich Paneer Tikka, Alu Palak, irgend ein Gemüsecurry, Knoblauchnaan und Raita.
Als Abschluß habe wir einen Chai bestellt. Echten indischen Chai MIT Gewürzen (in Malaysia gibt es meist Milchtee ohne Gewürze, deshalb die Euphorie...). Ich habe schon an mehreren Plätzen Chai getrunken und sogar in Indien habe ich ihn immer im Glas bekommen. Diesmal wurde er in einem Metallbecher serviert, der in einem Metallschälchen stand. Hmmm, Metall + heißer Tee = heißes Metall. Aber sogleich kam einer der Kellner und hat das Rätsel gelüftet. Er hat den frischen Chai so lange in einer Wahnsinnsgeschwindigkeit und mit einem Wahnsinnshöhenunterschied zwischen Becher und Unterbecher hin und her gekippt, bis das Getränk wunderbar schaumig und auch etwas abgekühlt war. Jetzt konnte man von dem Becher immer so viel in den Unterbecher kippen, daß der nur halb voll war und somit am oberen Rand problemlos angefasst werden konnte. Und aus dem Unterbecher wurde dann getrunken. Gar nicht blöd :-)
Saravanaa Bhavan
Little India
Kuala Lumpur, Malaysia
saravanabhavan.com
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