Rote Bete ist eher selten auf unserem Speiseplan vertreten, aber wenn ich Lust darauf habe, dann meist morgens zu einem deftigen, späten Wochenendfrühstück. Und da das Wochenende kurz bevor steht, möchte ich Euch diese Rezeptidee nicht vorenthalten!
Am Liebsten war mir bisher der Rote Bete-Salat mit Zitronensaft, Korianderpulver und Sonnenblumenkernen. Dazu ein knuspriges Brot mit einer dicken Schicht Frischkäse und ein gekochtes Ei oder Rührei.
Doch immer mal wieder was Neues: Bei "the bitten word" habe ich eine Kombination von Roter Bete mit Äpfeln und einem Dressing aus Senf und Meerrettich entdeckt und mich davon inspiriren lassen. Ich habe noch ein paar Zutaten einfließen lassen, die ich zu Roter Bete sehr gerne mag - frischer Koriander und knuspriges Fleur de Sel.

Für 2 Personen als Beilage:
2 Rote Bete (gibt es fertig gekocht und eingeschweißt)
1 Apfel (ich hatte einen kleinen, roten, sauer-erfrischenden Nikolausapfel)
Für das Dressing folgende Zutaten gut verquirlen - Mengen nach Geschmack:
fruchtiger Essig, z.B. Orangenbalsamico, Mango- oder Apfelessig
Olivenöl
ein Löffelchen Dijonsenf und/oder
etwas Sahnemeerrettich
Pfeffer
Fleur de Sel
wer möchte: frische Korianderblätter oder frischer Thymian
Rote Bete und Äpfel in dünne Scheiben schneiden und versetzt übereinander auf einem Teller anrichten. Das Dressing darüber träufeln und mit Pfeffer und Fleur de Sel würzen. Mit reichlich frischen Kräutern verfeinern.
Die knusprigen Salzkristalle des Fleur de Sel geben das gewisse Etwas. Wenn man keines da hat, kann man das Dressing natürlich auch mit normalem Salz würzen.
Am Liebsten war mir bisher der Rote Bete-Salat mit Zitronensaft, Korianderpulver und Sonnenblumenkernen. Dazu ein knuspriges Brot mit einer dicken Schicht Frischkäse und ein gekochtes Ei oder Rührei.
Doch immer mal wieder was Neues: Bei "the bitten word" habe ich eine Kombination von Roter Bete mit Äpfeln und einem Dressing aus Senf und Meerrettich entdeckt und mich davon inspiriren lassen. Ich habe noch ein paar Zutaten einfließen lassen, die ich zu Roter Bete sehr gerne mag - frischer Koriander und knuspriges Fleur de Sel.
Für 2 Personen als Beilage:
2 Rote Bete (gibt es fertig gekocht und eingeschweißt)
1 Apfel (ich hatte einen kleinen, roten, sauer-erfrischenden Nikolausapfel)
Für das Dressing folgende Zutaten gut verquirlen - Mengen nach Geschmack:
fruchtiger Essig, z.B. Orangenbalsamico, Mango- oder Apfelessig
Olivenöl
ein Löffelchen Dijonsenf und/oder
etwas Sahnemeerrettich
Pfeffer
Fleur de Sel
wer möchte: frische Korianderblätter oder frischer Thymian
Rote Bete und Äpfel in dünne Scheiben schneiden und versetzt übereinander auf einem Teller anrichten. Das Dressing darüber träufeln und mit Pfeffer und Fleur de Sel würzen. Mit reichlich frischen Kräutern verfeinern.
Die knusprigen Salzkristalle des Fleur de Sel geben das gewisse Etwas. Wenn man keines da hat, kann man das Dressing natürlich auch mit normalem Salz würzen.
Ich hatte in der Zeitung gelesen, dass in Haidhausen ein neuer Alnatura Supermarkt aufgemacht hat. Da ich zufällig in der Nähe war, habe ich ihn mir mal von innen angeschaut. Er ist sehr geräumig, und hell eingerichet. Gleich am Eingang gibt es einen Bäckereibereich mit allerlei frischen Backwaren. Wenn man am Obst- und Gemüsestand vorbei gegangen ist, fällt einem gleich die große Auswahl an Kühl- und Tiefkühlprodukten auf. Außerdem gibt es natürlich sämtliche Konserven, Nudeln und Süßigkeiten.
Am Regal mit den Gewürzmischungen bin ich schon in so manchem Biomarkt hängen geblieben, da man dort immer spannende Zusammenstellungen findet. Leider auch sehr teuer. Diesmal habe ich mich verleiten lassen, doch eine mit nach Hause zu nehmen.
Aber die Zutatenliste hörte sich auch einfach zu gut an: Steinsalz, Vollrohrzucker*, geröstete Erdnusskerne*, Gomasio* (Sesam*, Salz), Meerrettich*, schwarzer Pfeffer*, gerösteter Knoblauch*, Meeressalat*, Tulsi*, Shiitakepilze*, Galgant*, Langpfeffer*. (*Aus kontrolliert biologischem Anbau.) Und das Döschen ist auch besonders schön.

Sie hat den lustigen Namen "Buddha's Bauch" und ist für allerlei exotische Salate geeignet. Man rührt einen Löffel davon in etwas warmes Wasser ein, gibt noch ein wenig (Reis-)essig und (Sesam-)öl dazu und kann damit Gemüse, Nudeln, Reis und vieles mehr würzen.
Ich habe einen lauwarmen Glasnudelsalat mit Gemüse gemacht. Tofu hatte ich leider keinen mehr, aber der hätte auch prima rein gepasst.
Ich habe mir den Geschmack der Würzmischung zwar etwas anders vorgestellt, aber fand den Salat dann trotzdem recht gelungen. Ich habe ihn am Abend lauwarm gegessen und am nächsten Tag die Reste kalt verputzt.

Für 2 Portionen:
1 Packung Glasnudeln
1 Karotte, in dünne Streifen gehobelt
2 Frühlingszwiebeln, in dünne Ringe geschnitten
eine handvoll Chinakohl, in dünne Streifen geschnitten
helles Sesamöl oder Sonnenblumenöl zum Anschwitzen des Gemüses
Dressing:
1,5 EL Buddha's Bauch Gewürzmischung
1,5 EL heißes Wasser
geröstetes, dunkles Sesamöl
Reisessig
Wer möchte: 1 EL fein gehackter Ingwer, frischer Koriander, geröstete Erdnuss-Stücke,

Die Glasnudeln in eine Schale geben und mit kochendem Wasser begießen. Ca. 2 Minuten ziehen lassen, bis sie etwas weicher, aber noch bissfest sind. Dann das Wasser abgießen.
Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und das vorbereitete Gemüse kurz darin anschwitzen. Es soll auch noch bissfest bleiben. Dann zusammen mit den Nudeln in einer Schale vermengen.
Das Dressing über den Glasnudelsalat geben und mit den verwendeten Zutaten abschmecken. Frischer Ingwer schmeckt sehr gut in der Sauce! Wer möchte kann den Salat mit gerösteten Erdnüssen und Koriander garnieren.
Am Regal mit den Gewürzmischungen bin ich schon in so manchem Biomarkt hängen geblieben, da man dort immer spannende Zusammenstellungen findet. Leider auch sehr teuer. Diesmal habe ich mich verleiten lassen, doch eine mit nach Hause zu nehmen.
Aber die Zutatenliste hörte sich auch einfach zu gut an: Steinsalz, Vollrohrzucker*, geröstete Erdnusskerne*, Gomasio* (Sesam*, Salz), Meerrettich*, schwarzer Pfeffer*, gerösteter Knoblauch*, Meeressalat*, Tulsi*, Shiitakepilze*, Galgant*, Langpfeffer*. (*Aus kontrolliert biologischem Anbau.) Und das Döschen ist auch besonders schön.
Sie hat den lustigen Namen "Buddha's Bauch" und ist für allerlei exotische Salate geeignet. Man rührt einen Löffel davon in etwas warmes Wasser ein, gibt noch ein wenig (Reis-)essig und (Sesam-)öl dazu und kann damit Gemüse, Nudeln, Reis und vieles mehr würzen.
Ich habe einen lauwarmen Glasnudelsalat mit Gemüse gemacht. Tofu hatte ich leider keinen mehr, aber der hätte auch prima rein gepasst.
Ich habe mir den Geschmack der Würzmischung zwar etwas anders vorgestellt, aber fand den Salat dann trotzdem recht gelungen. Ich habe ihn am Abend lauwarm gegessen und am nächsten Tag die Reste kalt verputzt.
Für 2 Portionen:
1 Packung Glasnudeln
1 Karotte, in dünne Streifen gehobelt
2 Frühlingszwiebeln, in dünne Ringe geschnitten
eine handvoll Chinakohl, in dünne Streifen geschnitten
helles Sesamöl oder Sonnenblumenöl zum Anschwitzen des Gemüses
Dressing:
1,5 EL Buddha's Bauch Gewürzmischung
1,5 EL heißes Wasser
geröstetes, dunkles Sesamöl
Reisessig
Wer möchte: 1 EL fein gehackter Ingwer, frischer Koriander, geröstete Erdnuss-Stücke,
Die Glasnudeln in eine Schale geben und mit kochendem Wasser begießen. Ca. 2 Minuten ziehen lassen, bis sie etwas weicher, aber noch bissfest sind. Dann das Wasser abgießen.
Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und das vorbereitete Gemüse kurz darin anschwitzen. Es soll auch noch bissfest bleiben. Dann zusammen mit den Nudeln in einer Schale vermengen.
Das Dressing über den Glasnudelsalat geben und mit den verwendeten Zutaten abschmecken. Frischer Ingwer schmeckt sehr gut in der Sauce! Wer möchte kann den Salat mit gerösteten Erdnüssen und Koriander garnieren.
Bei unserem momentanen Lieblings-Sushi-Takeout Ichi Ban gibt es auch eine sehr leckere, sättigende Udon-Suppe mit frittierten Garnelen (Tempura). Ein perfektes, leichtes Abendessen das ich mir oft und gerne hole. Udon-Nudeln sind dicke, lange, japanische Weizennudeln.
Bisher hatte ich keine Ahnung, wie einfach es geht, eine vegetarische Variante der Udon-Suppe selbst zu machen. Bis ich auf den Blogeintrag von Shaina Olmanson gestoßen bin.
Kaum hatte ich das Foto gesehen, hatte ich total Lust eine zu essen. Also bin ich nach der Arbeit in den Asia-Markt gefahren und habe mir die paar nötigen Zutaten besorgt. Viel braucht man ja nicht. Und ein paar Minuten später saß ich vor einer dampfenden Schale!
Schneller geht es kaum, ein gesundes und leckeres Essen zu zaubern. Und man braucht lediglich die Suppengrundlage. Als Einlage kann man das verwenden, was man gerade zur Hand hat. Jetzt müsste ich mich nur noch irgendwann mal selbst an ein Tempura trauen ;-)

Für 1 Portion:
1 große Suppenschale voll Gemüsebrühe
1 Packung fertig gekochte, eingeschweisste Udon-Nudeln
1-2 TL helle Misopaste (lieber erst nur einen TL rein tun und probieren - nachwürzen kann man immer)
Suppeneinlage nach Wunsch und Geschmack, z.B.:
1 kleine handvoll frische Spinatblätter
1 kleine Karotte, geschält und in dünne Scheiben geschnitten
ein paar Würfel Seidentofu
2 EL Frühlingszwiebeln, in dünne Ringe geschnitten
1/2 TL frischer, fein gehackter Ingwer
1 EL gerösteter Sesam

Sesam in einer kleinen Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten. Beiseite stellen.
Die Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen. Wenn sie kocht, die Hitze herunterschalten und die Nudeln und Karottenscheiben hinein geben. Nach einer Minute auch den Spinat, Tofu und Ingwer zufügen.
Ein paar Esslöffel Brühe in ein Schälchen abschöpfen und die Misopaste damit gut verquirlen. Die nun verflüssigte Paste in die Suppe geben und vorsichtig umrühren. Eine weitere Minute köcheln und dann sofort in einer großen Suppenschüssel servieren und mit dem gerösteten Sesam bestreuen.
Am besten essen sich die großen, dicken Nudeln mit Stäbchen und für die Brühe kann man einen Löffel reichen, oder sie direkt aus der Schale schlürfen.
Um die Suppe noch reichhaltiger zu machen, kann man ein gekochtes Ei und/oder frittierten, getrockneten Tofu hinein geben. Auch frische Tempura-Garnelen (Garnelen im Backteig frittiert) schmecken fantastisch dazu. Natürlich könnte man statt Spinat auch getrocknete Algen nehmen. So kann man die Liste unendlich weiterführen.
Tip: Wenn man die Misopaste in ein sauberes Schraubglas füllt und sie in den Kühlschrank stellt, hält sie relativ lange!
Bisher hatte ich keine Ahnung, wie einfach es geht, eine vegetarische Variante der Udon-Suppe selbst zu machen. Bis ich auf den Blogeintrag von Shaina Olmanson gestoßen bin.
Kaum hatte ich das Foto gesehen, hatte ich total Lust eine zu essen. Also bin ich nach der Arbeit in den Asia-Markt gefahren und habe mir die paar nötigen Zutaten besorgt. Viel braucht man ja nicht. Und ein paar Minuten später saß ich vor einer dampfenden Schale!
Schneller geht es kaum, ein gesundes und leckeres Essen zu zaubern. Und man braucht lediglich die Suppengrundlage. Als Einlage kann man das verwenden, was man gerade zur Hand hat. Jetzt müsste ich mich nur noch irgendwann mal selbst an ein Tempura trauen ;-)

Für 1 Portion:
1 große Suppenschale voll Gemüsebrühe
1 Packung fertig gekochte, eingeschweisste Udon-Nudeln
1-2 TL helle Misopaste (lieber erst nur einen TL rein tun und probieren - nachwürzen kann man immer)
Suppeneinlage nach Wunsch und Geschmack, z.B.:
1 kleine handvoll frische Spinatblätter
1 kleine Karotte, geschält und in dünne Scheiben geschnitten
ein paar Würfel Seidentofu
2 EL Frühlingszwiebeln, in dünne Ringe geschnitten
1/2 TL frischer, fein gehackter Ingwer
1 EL gerösteter Sesam
Sesam in einer kleinen Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten. Beiseite stellen.
Die Gemüsebrühe in einem Topf erhitzen. Wenn sie kocht, die Hitze herunterschalten und die Nudeln und Karottenscheiben hinein geben. Nach einer Minute auch den Spinat, Tofu und Ingwer zufügen.
Ein paar Esslöffel Brühe in ein Schälchen abschöpfen und die Misopaste damit gut verquirlen. Die nun verflüssigte Paste in die Suppe geben und vorsichtig umrühren. Eine weitere Minute köcheln und dann sofort in einer großen Suppenschüssel servieren und mit dem gerösteten Sesam bestreuen.
Am besten essen sich die großen, dicken Nudeln mit Stäbchen und für die Brühe kann man einen Löffel reichen, oder sie direkt aus der Schale schlürfen.
Um die Suppe noch reichhaltiger zu machen, kann man ein gekochtes Ei und/oder frittierten, getrockneten Tofu hinein geben. Auch frische Tempura-Garnelen (Garnelen im Backteig frittiert) schmecken fantastisch dazu. Natürlich könnte man statt Spinat auch getrocknete Algen nehmen. So kann man die Liste unendlich weiterführen.
Tip: Wenn man die Misopaste in ein sauberes Schraubglas füllt und sie in den Kühlschrank stellt, hält sie relativ lange!
Draußen tanzen die Schneeflocken weiter und es ist zapfig kalt.
Aber ich träume von Sonne und Strand.
Und wenn ich da jetzt wäre, sähe ich in etwa so aus:

Kurzer Vergleich zum Ist-Zustand:

Doch schon ein einfaches Frühstücksbrot kann einen mental in die Wärme beamen. Nach Bangkok, direkt an meinen Lieblingstisch in die Shanti Lodge. Dort gibt es nämlich das beste Frühstücksbrot auf der ganzen Welt.

Und so in etwa holt man es sich auf den heimischen Tisch:
1 Scheibe Brot oder 2 Scheiben Toast
1 Schalotte
1 handvoll frische Spinatblätter
Salz, Pfeffer
Butter
wer mag: Frischkäse
Brot im Toaster oder einer Pfanne knusprig anrösten.
In einer kleinen Pfanne 1 guten Esslöffel Butter schmelzen und die Schalottenwürfel darin anschwitzen. Die Spinatblätter dazu geben (wenn sie sehr groß sind, grob in Stücke schneiden). Auf mittlerer Hitze unter rühren zusammen fallen lassen. Mit Salz, Pfeffer und - wer mag noch einer Prise geröstetem Knoblauch aus der Mühle würzen.
Das Brot ist nun etwas abgekühlt und man kann es mit Butter oder reichlich Frischkäse bestreichen. Dann den Spinat darauf verteilen, schön anrichten und mit einer heißen Tasse Schwarztee genießen...
Miss u BKK <3
Aber ich träume von Sonne und Strand.
Und wenn ich da jetzt wäre, sähe ich in etwa so aus:
Kurzer Vergleich zum Ist-Zustand:
Doch schon ein einfaches Frühstücksbrot kann einen mental in die Wärme beamen. Nach Bangkok, direkt an meinen Lieblingstisch in die Shanti Lodge. Dort gibt es nämlich das beste Frühstücksbrot auf der ganzen Welt.
Und so in etwa holt man es sich auf den heimischen Tisch:
1 Scheibe Brot oder 2 Scheiben Toast
1 Schalotte
1 handvoll frische Spinatblätter
Salz, Pfeffer
Butter
wer mag: Frischkäse
Brot im Toaster oder einer Pfanne knusprig anrösten.
In einer kleinen Pfanne 1 guten Esslöffel Butter schmelzen und die Schalottenwürfel darin anschwitzen. Die Spinatblätter dazu geben (wenn sie sehr groß sind, grob in Stücke schneiden). Auf mittlerer Hitze unter rühren zusammen fallen lassen. Mit Salz, Pfeffer und - wer mag noch einer Prise geröstetem Knoblauch aus der Mühle würzen.
Das Brot ist nun etwas abgekühlt und man kann es mit Butter oder reichlich Frischkäse bestreichen. Dann den Spinat darauf verteilen, schön anrichten und mit einer heißen Tasse Schwarztee genießen...
Miss u BKK <3
Dieses suchtbringende Beilagengericht sollte uns den ganzen Urlaub in Sri Lanka begleiten: frische Kokosraspel, scharf angemacht mit Chili, Zitronensaft, Salz sowie fein geschnittenen Tomaten und Zwiebeln. Da kann man sich glatt reinlegen.
Sambals sind unter anderem Bestandteil des traditionellen "Rice + Curry", aber man kann sie eigentlich zu allem essen. Nach der zweiten Portion davon, die wir in Neela's Guesthouse in Hikkaduwa gegessen hatten, haben wir gemerkt, dass wir für den Rest unseres Lebens nicht mehr ohne sein wollen. Deshalb haben wir in der Küche angefragt, ob uns jemand zeigen kann, wie es zubereitet wird. Und hier ist das Ergebnis:

Die Hauptzutat sind frische Kokosflocken, etwa eine Müslischale voll. Wer gar keine frische Kokosnuss auftreiben kann, kann zur Not auch getrocknete Flocken aus der Tüte verwenden. Diese sollten aber mit etwas warmem Wasser vor der Zubereitung eine Zeit lang aufgeweicht werden. Sonst wird das Sambal eine trockene Angelegenheit.

Vorbereitung:
Jeder, der schon einmal versucht hat, eine Kokosnuss auf einer Küchenreibe mit der Hand zu raspeln, weiss, wie gefährlich das für die Finger ist. Abgesehen davon dauert es relativ lang. Eine elektrische Reibe, wie sie als Aufsatz für manche Küchenmaschinen zu finden ist, kann hier Abhilfe schaffen.
Die Sri Lankischen Hausfrauen aber haben das ultimative Gerät, um schnell, effektiv und umweltfreundlich (ohne Strom) Kokosraspeln herzustellen. Es sieht aus wie ein Mordwerkzeug mit messerscharfen, gezackten Klingen. Es wird mit einer Schraubzwinge am Tisch befestigt und mit einer Kurbel betrieben. In Sri Lanka bekommt man es in kleinen baumarktähnlichen Läden, den "Hardware Stores" und es kostet 1050 Rupien, ca. 7 EUR. Eines davon wird ab jetzt in meiner Küche eingesetzt.

Bleibt nur noch ein Hindernis: Wie halbiert man eine Kokosnuss, ohne sie versehentlich in tausend Splitter zu schlagen?
Leider ist das Video nicht mehr online, das die Erleuchtung gebracht hat. Bei der nächsten Nuss werde ich das Öffnen mal selbst filmen. Aber es geht so: Ein großes, schweres Messer in die rechte Hand nehmen. Die Kokosnuss liegt in der linken Hand (die "Augen" zeigen nach links oder rechts). Nun mit dem Messerrücken in die Mitte der Nuss schlagen, wo man sie halbieren möchte. Die Nuss dabei um die eigene Achse drehen und immer wieder mit Kraft in die Mitte schlagen. Irgendwann nach einer Zeit bricht sie auf und das Kokoswasser fließt heraus. Nun noch ein paar Schläge und es bildet sich ein gleichmäßiger Bruch um die ganze Nuss. Jetzt kann man sie mit der Hand vorsichtig auf ziehen.
Die halbierte Nuss wird dann vorne auf die Klinge gesteckt und mit der Hand angedrückt. Mit der anderen Hand wird die Kurbel betätigt. Es braucht ein wenig Übung, um die beste Technik herauszufinden, wie man die Nuss im laufenden Betrieb dreht, um sie gleichmäßig auszukratzen. Aber dann funktioniert es erstaunlich gut.

Mit den fertigen Flocken kann man zuerst frische Kokosmilch herstellen (Rezept hier). Danach haben sie die perfekte Konsistenz für das Pol Sambol:
1 Müslischale frische Kokosflocken (Fleisch von 1 Kokosnuss)
1/2 TL Chiliflocken
1-2 TL Chilipulver (je nach Intensität des Chilipulvers und gewünschtem Schärfegrad)
1/2 TL Salz
1/3 TL Pfeffer
Saft von 1 kleinen Limette
1 Tomate, entkernt und klein gewürfelt
1 kleine rote junge Zwiebel oder Schalotte, fein gewürfelt
Alles zusammen in eine Schale geben und mit der Hand vermischen und ein wenig ineinander kneten. Eventuell mit einem Plastikhandschuh arbeiten, dann gibt es keine Chilihände. Wer nicht gern mit den Händen kocht, bekommt es sicher auch mit einer Gabel hin.
Abschmecken, ob es von einer Zutat noch ein wenig mehr sein darf und frisch servieren.

Es passt hervorragend zu Reis mit verschiedenen Curries, Pellkartoffeln, gedämpftem Gemüse, frisch frittiertem Pappadam (knusprige Cracker aus Linsenteig) oder wonach einem sonst der Sinn steht.
In Sri Lanka wird es auch gerne zum Frühstück gereicht, zusammen mit Hoppers (Pfannkuchen aus Reismehl und Kokosmilch) oder String-Hoppers (siehe Bild), Dhal (würzigen Linsen) und Curry mit Ei. Dazu hier mehr.
Sambals sind unter anderem Bestandteil des traditionellen "Rice + Curry", aber man kann sie eigentlich zu allem essen. Nach der zweiten Portion davon, die wir in Neela's Guesthouse in Hikkaduwa gegessen hatten, haben wir gemerkt, dass wir für den Rest unseres Lebens nicht mehr ohne sein wollen. Deshalb haben wir in der Küche angefragt, ob uns jemand zeigen kann, wie es zubereitet wird. Und hier ist das Ergebnis:

Die Hauptzutat sind frische Kokosflocken, etwa eine Müslischale voll. Wer gar keine frische Kokosnuss auftreiben kann, kann zur Not auch getrocknete Flocken aus der Tüte verwenden. Diese sollten aber mit etwas warmem Wasser vor der Zubereitung eine Zeit lang aufgeweicht werden. Sonst wird das Sambal eine trockene Angelegenheit.

Vorbereitung:
Jeder, der schon einmal versucht hat, eine Kokosnuss auf einer Küchenreibe mit der Hand zu raspeln, weiss, wie gefährlich das für die Finger ist. Abgesehen davon dauert es relativ lang. Eine elektrische Reibe, wie sie als Aufsatz für manche Küchenmaschinen zu finden ist, kann hier Abhilfe schaffen.
Die Sri Lankischen Hausfrauen aber haben das ultimative Gerät, um schnell, effektiv und umweltfreundlich (ohne Strom) Kokosraspeln herzustellen. Es sieht aus wie ein Mordwerkzeug mit messerscharfen, gezackten Klingen. Es wird mit einer Schraubzwinge am Tisch befestigt und mit einer Kurbel betrieben. In Sri Lanka bekommt man es in kleinen baumarktähnlichen Läden, den "Hardware Stores" und es kostet 1050 Rupien, ca. 7 EUR. Eines davon wird ab jetzt in meiner Küche eingesetzt.

Bleibt nur noch ein Hindernis: Wie halbiert man eine Kokosnuss, ohne sie versehentlich in tausend Splitter zu schlagen?
Leider ist das Video nicht mehr online, das die Erleuchtung gebracht hat. Bei der nächsten Nuss werde ich das Öffnen mal selbst filmen. Aber es geht so: Ein großes, schweres Messer in die rechte Hand nehmen. Die Kokosnuss liegt in der linken Hand (die "Augen" zeigen nach links oder rechts). Nun mit dem Messerrücken in die Mitte der Nuss schlagen, wo man sie halbieren möchte. Die Nuss dabei um die eigene Achse drehen und immer wieder mit Kraft in die Mitte schlagen. Irgendwann nach einer Zeit bricht sie auf und das Kokoswasser fließt heraus. Nun noch ein paar Schläge und es bildet sich ein gleichmäßiger Bruch um die ganze Nuss. Jetzt kann man sie mit der Hand vorsichtig auf ziehen.
Die halbierte Nuss wird dann vorne auf die Klinge gesteckt und mit der Hand angedrückt. Mit der anderen Hand wird die Kurbel betätigt. Es braucht ein wenig Übung, um die beste Technik herauszufinden, wie man die Nuss im laufenden Betrieb dreht, um sie gleichmäßig auszukratzen. Aber dann funktioniert es erstaunlich gut.

Mit den fertigen Flocken kann man zuerst frische Kokosmilch herstellen (Rezept hier). Danach haben sie die perfekte Konsistenz für das Pol Sambol:
1 Müslischale frische Kokosflocken (Fleisch von 1 Kokosnuss)
1/2 TL Chiliflocken
1-2 TL Chilipulver (je nach Intensität des Chilipulvers und gewünschtem Schärfegrad)
1/2 TL Salz
1/3 TL Pfeffer
Saft von 1 kleinen Limette
1 Tomate, entkernt und klein gewürfelt
1 kleine rote junge Zwiebel oder Schalotte, fein gewürfelt
Alles zusammen in eine Schale geben und mit der Hand vermischen und ein wenig ineinander kneten. Eventuell mit einem Plastikhandschuh arbeiten, dann gibt es keine Chilihände. Wer nicht gern mit den Händen kocht, bekommt es sicher auch mit einer Gabel hin.
Abschmecken, ob es von einer Zutat noch ein wenig mehr sein darf und frisch servieren.

Es passt hervorragend zu Reis mit verschiedenen Curries, Pellkartoffeln, gedämpftem Gemüse, frisch frittiertem Pappadam (knusprige Cracker aus Linsenteig) oder wonach einem sonst der Sinn steht.
In Sri Lanka wird es auch gerne zum Frühstück gereicht, zusammen mit Hoppers (Pfannkuchen aus Reismehl und Kokosmilch) oder String-Hoppers (siehe Bild), Dhal (würzigen Linsen) und Curry mit Ei. Dazu hier mehr.




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