Bevor die Weihnachtsrezepte kommen, muss ich einen Eintrag einschieben.
Da dachte ich gestern doch, ich habe ganz versteckt etwas Supertolles entdeckt!
Ich war zufuß auf dem Heimweg durch die Rumfordstraße und was sehe ich auf der anderen Straßenseite? Einen Bubble-Tea-Shop!
Ich dachte, es sei eine Fatamorgana, aber ich hab mich dann selbst davon überzeugt, dass er wirklich da ist. Der Laden heißt "Lotus Perlen Tee"
Ich wurde ganz lieb beraten, was für eine Kombination ich denn nehmen könnte und habe dann auch direkt ein Foto geschossen.

Ich kenne Bubble Tea aus den Singapur-Urlauben. In Deutschland habe ich ihn bisher nirgends angetroffen, aber wenn man die Suchmaschine befragt, kann man sehen, dass ich einfach nur nicht up-to-date war und der Tee hier inzwischen völlig "hip" ist. München hat schon mehrere dieser Läden (bisher in der Rumfordstraße, am Isartor, in Schwabing und scheinbar auch am Hauptbahnhof)!Umso besser. - Nur wo bleibt Haidhausen? ;-) Im Motorama Untergeschoss ist nun auch einer.
Ich habe mir den Heimweg versüßt mit:
Grüntee mit Maracujasirup, einem Schuß Milch (das schmeckt wirklich!) und schwarzen Tapioka-Bubbles (auf denen kann man so schön rumkauen) und Mango-Bubbles, die innen flüssig sind und im Mund zerplatzen.
Einmal doof gucken...

Was ist Bubble Tea eigentlich? Der Münchner Merkur hat's in diesem Artikel ganz gut erklärt...
Ich möchte nur ergänzen, dass der Tee nicht zwingend "pappsüß" sein muss. Man kann den Süßungsgrad nämlich ebenfalls selbst bestimmen und sich den Tee auch säuerlich-fruchtig machen lassen. Gesund und natürlich ist wahrscheinlich was anderes, aber es schmeckt :)
Merkur-Artikel vom 11.11.2011 - Bubble Tea: Trend schwappt nach München: Basis ist Schwarzer, Grüner oder Jasmin-Tee - in der Regel kalter, doch auch die warme Variante ist möglich. Dieser wird mit einem Fruchtsirup (z.B. Mango, Pfirsich) versüßt und mit Eiswürfeln versehen. Der namensgebende Clou sind allerdings die "Bubbles", die mit Hilfe eines dicken Strohhalms eingesaugt werden. Diese gibt es in verschiedenen, sehr unterschiedlichen Sorten. Die klassische Variante sind Tapiokakugeln. Diese werden aus der Tapiokawurzel hergestellt. Sie haben die Konsistenz von Gummibärchen, schmecken aber deutlich herber und gar nicht so süß, wie sie aussehen.
Für Schleckermäuler sind eher die anderen Varianten gedacht: So gibt es so genannte "Jellys", die kleinen Fruchtgummi-Schnipseln ähneln, in verschiedenen Sorten. Eine weitere Variante sind Geleekugeln namens "Popping Boba", die ebenfalls durch einen Strohhalm aufgesogen werden und beim Draufbeißen ihr feuchtes Innenleben offenbaren.
Ein Becher kostet - je nach Zusammensetzung - etwa drei bis vier Euro.
Da dachte ich gestern doch, ich habe ganz versteckt etwas Supertolles entdeckt!
Ich war zufuß auf dem Heimweg durch die Rumfordstraße und was sehe ich auf der anderen Straßenseite? Einen Bubble-Tea-Shop!
Ich dachte, es sei eine Fatamorgana, aber ich hab mich dann selbst davon überzeugt, dass er wirklich da ist. Der Laden heißt "Lotus Perlen Tee"
Ich wurde ganz lieb beraten, was für eine Kombination ich denn nehmen könnte und habe dann auch direkt ein Foto geschossen.
Ich kenne Bubble Tea aus den Singapur-Urlauben. In Deutschland habe ich ihn bisher nirgends angetroffen, aber wenn man die Suchmaschine befragt, kann man sehen, dass ich einfach nur nicht up-to-date war und der Tee hier inzwischen völlig "hip" ist. München hat schon mehrere dieser Läden (bisher in der Rumfordstraße, am Isartor, in Schwabing und scheinbar auch am Hauptbahnhof)!
Ich habe mir den Heimweg versüßt mit:
Grüntee mit Maracujasirup, einem Schuß Milch (das schmeckt wirklich!) und schwarzen Tapioka-Bubbles (auf denen kann man so schön rumkauen) und Mango-Bubbles, die innen flüssig sind und im Mund zerplatzen.
Einmal doof gucken...
Was ist Bubble Tea eigentlich? Der Münchner Merkur hat's in diesem Artikel ganz gut erklärt...
Ich möchte nur ergänzen, dass der Tee nicht zwingend "pappsüß" sein muss. Man kann den Süßungsgrad nämlich ebenfalls selbst bestimmen und sich den Tee auch säuerlich-fruchtig machen lassen. Gesund und natürlich ist wahrscheinlich was anderes, aber es schmeckt :)
Merkur-Artikel vom 11.11.2011 - Bubble Tea: Trend schwappt nach München: Basis ist Schwarzer, Grüner oder Jasmin-Tee - in der Regel kalter, doch auch die warme Variante ist möglich. Dieser wird mit einem Fruchtsirup (z.B. Mango, Pfirsich) versüßt und mit Eiswürfeln versehen. Der namensgebende Clou sind allerdings die "Bubbles", die mit Hilfe eines dicken Strohhalms eingesaugt werden. Diese gibt es in verschiedenen, sehr unterschiedlichen Sorten. Die klassische Variante sind Tapiokakugeln. Diese werden aus der Tapiokawurzel hergestellt. Sie haben die Konsistenz von Gummibärchen, schmecken aber deutlich herber und gar nicht so süß, wie sie aussehen.
Für Schleckermäuler sind eher die anderen Varianten gedacht: So gibt es so genannte "Jellys", die kleinen Fruchtgummi-Schnipseln ähneln, in verschiedenen Sorten. Eine weitere Variante sind Geleekugeln namens "Popping Boba", die ebenfalls durch einen Strohhalm aufgesogen werden und beim Draufbeißen ihr feuchtes Innenleben offenbaren.
Ein Becher kostet - je nach Zusammensetzung - etwa drei bis vier Euro.
Wenn man das ganze Wochenende fleissig gelernt hat, tut ein kühles Radler in der Sonne gut. An der Isar zum Beispiel. Oder im Café Hüller, welches direkt daneben ist.
Dazu einen gebackenen, gefüllten Kohlrabi in Tomatensauce mit Couscous und einen gemischten Salat für den größeren Hunger, oder eine Käseplatte mit Brot für den kleineren. Beides war einwandfrei. Die Käseauswahl war super und den Kohlrabi musste ich eine Woche später unbedingt nachkochen.
Wir saßen gemütlich in der Seitenstraße, wo auch der Verkehr nicht störte und genossen den lauen Abend an unserem Sonnenplätzchen.
Café Hüller
Eduard-Schmid-Straße 8
81541 München
www.cafe-hueller.de

Gefüllter Kohlrabi in Tomatensauce mit Couscous - meine Version
3 Portionen
3 große Kohlrabi, geschält
Füllung:
1 Packung Schafsmilch Feta, zerbröckelt
ca. 4 EL Pinienkerne, trocken angeröstet
ca. 10-12 getrocknete Tomaten, fein gehackt
ca. 4 EL Kohlrabiwürfel (das ausgehöhlte Innere)
1 kleine Knoblauchzehe, fein gehackt oder zerdrückt
Pfeffer, evtl. etwas Cayennepfeffer
und, wer mag, auch hier ein paar frische Kräuter
Couscous:
2 kleine Tassen Couscous
3 kleine Tassen Wasser
etwas Butter
Salz, Pfeffer
ggf. eine Prise Korianderpulver
Tomatensauce:
2 Dosen gestückelte Tomaten
1 Zwiebel, in kleine Würfel geschnitten
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
Rest der Kohlrabiwürfel
1 TL (brauner) Zucker
frische oder getrocknete Kräuter, z.B. Rosmarin, Oregano, Thymian, Basilikum
Olivenöl
In einem großen Topf Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit die Kohlrabi aushöhlen. Der Boden und die Seiten des Schälchens sollten ca. 1 cm Dicke haben. Das geht am einfachsten, wenn man zuerst mit einem kleinen Messer einen Kreis oben rein schneidet - muss nicht gleich ganz in die Tiefe sein. Dann in die Mitte ein Kreuz bis zum Kreiseinschnitt und dann vielleicht nochmal ein Kreuz versetzt. Dann lassen sich schon ein paar Stücke mit dem Messer heraus brechen. Wenn die obere, härtere Schicht abgetragen ist, kann man mit einem Esslöffel weiter schaben, bis genug Raum zum Füllen erreicht ist. Hört sich komplizierter an, als es ist - einfach ausprobieren :)
Das Kohlrabi-Innere in kleine Würfel schneiden.
Den Backofen auf 200°C vorheizen.
Die Kohlrabikörbchen in das kochende Wasser geben und nur so lange garen, dass sie noch sehr bissfest sind, dann abgießen und in eine Auflaufform legen. Wenn man sie vorkocht, geht es nachher im Backofen einfach schneller.
Bis die Kohlrabi so weit sind, kann die Füllung vorbereitet werden. Einfach alle Zutaten inklusive ein paar EL Kohlrabiwürfel in eine Schüssel geben, zusammen zu einer Masse rühren und mit Gewürzen und Kräutern nach Wahl abschmecken.
Für die Tomatensauce Zwiebeln, Knoblauch und restliche Kohlrabiwürfel mit einem TL Zucker in etwas Olivenöl anschwitzen. Mit den Dosentomaten aufgießen und würzen. Ganz am Schluß die (frischen, gehackten) Kräuter dazu geben und alles ein paar Minuten vor sich hin köcheln lassen.
Die vorgegarten Kohlrabi reichlich mit Füllung bestücken. Die Füllung richtig schön mit einem Löffel rein drücken und oben darf auch gerne ein kleines Häufchen über stehen.

Die Tomatensauce in die Auflaufform geben und die Kohlrabi darauf plazieren. Auflaufform auf mittlerer Schiene ca. 35-45 Minuten in den Ofen schieben. Wenn man mit einer Gabel gut in die Kohlrabi stechen kann und die Füllung eine goldbraune Kruste bekommen hat, sind sie fertig.
Nach etwa 20 Minuten Backzeit kann der Couscous vorbereitet werden. 3 Tassen Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und den Couscous einrühren. Die Platte ausschalten und den Couscous ein paar Minuten quellen lassen. Wenn alle Flüssigkeit aufgesogen ist und er leicht und fluffig ist, ein kleines Stück Butter untermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Eine Prise Korianderpulver passt auch super rein.
Den Kohlrabi auf der Tomatensauce mit einem Berg Couscous anrichten - dazu einen gemischten Salat - was ganz Feines!
Dieses Gericht schmeckt auch am nächsten Tag aufgewärmt noch sehr gut, als Arbeits-Mittagessen zum Beispiel.
Dazu einen gebackenen, gefüllten Kohlrabi in Tomatensauce mit Couscous und einen gemischten Salat für den größeren Hunger, oder eine Käseplatte mit Brot für den kleineren. Beides war einwandfrei. Die Käseauswahl war super und den Kohlrabi musste ich eine Woche später unbedingt nachkochen.
Wir saßen gemütlich in der Seitenstraße, wo auch der Verkehr nicht störte und genossen den lauen Abend an unserem Sonnenplätzchen.
Café Hüller
Eduard-Schmid-Straße 8
81541 München
www.cafe-hueller.de
Gefüllter Kohlrabi in Tomatensauce mit Couscous - meine Version
3 Portionen
3 große Kohlrabi, geschält
Füllung:
1 Packung Schafsmilch Feta, zerbröckelt
ca. 4 EL Pinienkerne, trocken angeröstet
ca. 10-12 getrocknete Tomaten, fein gehackt
ca. 4 EL Kohlrabiwürfel (das ausgehöhlte Innere)
1 kleine Knoblauchzehe, fein gehackt oder zerdrückt
Pfeffer, evtl. etwas Cayennepfeffer
und, wer mag, auch hier ein paar frische Kräuter
Couscous:
2 kleine Tassen Couscous
3 kleine Tassen Wasser
etwas Butter
Salz, Pfeffer
ggf. eine Prise Korianderpulver
Tomatensauce:
2 Dosen gestückelte Tomaten
1 Zwiebel, in kleine Würfel geschnitten
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
Rest der Kohlrabiwürfel
1 TL (brauner) Zucker
frische oder getrocknete Kräuter, z.B. Rosmarin, Oregano, Thymian, Basilikum
Olivenöl
In einem großen Topf Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit die Kohlrabi aushöhlen. Der Boden und die Seiten des Schälchens sollten ca. 1 cm Dicke haben. Das geht am einfachsten, wenn man zuerst mit einem kleinen Messer einen Kreis oben rein schneidet - muss nicht gleich ganz in die Tiefe sein. Dann in die Mitte ein Kreuz bis zum Kreiseinschnitt und dann vielleicht nochmal ein Kreuz versetzt. Dann lassen sich schon ein paar Stücke mit dem Messer heraus brechen. Wenn die obere, härtere Schicht abgetragen ist, kann man mit einem Esslöffel weiter schaben, bis genug Raum zum Füllen erreicht ist. Hört sich komplizierter an, als es ist - einfach ausprobieren :)
Das Kohlrabi-Innere in kleine Würfel schneiden.
Den Backofen auf 200°C vorheizen.
Die Kohlrabikörbchen in das kochende Wasser geben und nur so lange garen, dass sie noch sehr bissfest sind, dann abgießen und in eine Auflaufform legen. Wenn man sie vorkocht, geht es nachher im Backofen einfach schneller.
Bis die Kohlrabi so weit sind, kann die Füllung vorbereitet werden. Einfach alle Zutaten inklusive ein paar EL Kohlrabiwürfel in eine Schüssel geben, zusammen zu einer Masse rühren und mit Gewürzen und Kräutern nach Wahl abschmecken.
Für die Tomatensauce Zwiebeln, Knoblauch und restliche Kohlrabiwürfel mit einem TL Zucker in etwas Olivenöl anschwitzen. Mit den Dosentomaten aufgießen und würzen. Ganz am Schluß die (frischen, gehackten) Kräuter dazu geben und alles ein paar Minuten vor sich hin köcheln lassen.
Die vorgegarten Kohlrabi reichlich mit Füllung bestücken. Die Füllung richtig schön mit einem Löffel rein drücken und oben darf auch gerne ein kleines Häufchen über stehen.
Die Tomatensauce in die Auflaufform geben und die Kohlrabi darauf plazieren. Auflaufform auf mittlerer Schiene ca. 35-45 Minuten in den Ofen schieben. Wenn man mit einer Gabel gut in die Kohlrabi stechen kann und die Füllung eine goldbraune Kruste bekommen hat, sind sie fertig.
Nach etwa 20 Minuten Backzeit kann der Couscous vorbereitet werden. 3 Tassen Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und den Couscous einrühren. Die Platte ausschalten und den Couscous ein paar Minuten quellen lassen. Wenn alle Flüssigkeit aufgesogen ist und er leicht und fluffig ist, ein kleines Stück Butter untermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Eine Prise Korianderpulver passt auch super rein.
Den Kohlrabi auf der Tomatensauce mit einem Berg Couscous anrichten - dazu einen gemischten Salat - was ganz Feines!
Dieses Gericht schmeckt auch am nächsten Tag aufgewärmt noch sehr gut, als Arbeits-Mittagessen zum Beispiel.
Gestern wurde ich von meiner lieben Schwester zu einem späten Frühstück ins Louis Hotel eingeladen. Das Hotel liegt ganz Zentral zwischen Viktualien- und Rindermarkt im Herzen Münchens.
Sie hat gemeint, daß mir das Angebot dort bestimmt sehr gut gefallen wird und sie sollte Recht behalten. Ein kleines, aber feines Buffet mit ausgefallenen, gesunden und besonders leckeren Speisen. Leider bin ich nicht der große Esser nach dem Aufstehen, aber ich habe mich trotzdem quer durch das Sortiment probiert - mit kleinen Portionen.
Schon allein mit den verschiedenen selbst gemachten Aufstrichen und Salaten kann man mich glücklich machen, z.B. Kichererbsenmus, Avocadoaufstrich, thailändischer Papayasalat, japanisch marinierte Karottenstreifen, Tofusalat mit gerösteten Cashewkernen. Dazu ein saftiges Vollkornbrot oder eine knusprige Semmel - perfekt.
Von den Marmeladen muß ich noch extra schwärmen, da auch diese etwas ganz besonderes waren, z.B. Erdbeermarmelade mit (grünem?) Pfeffer. Natürlich wurde auch der Käse-, Wurst und Lachsliebhaber nicht enttäuscht und in Sachen gebratenen oder gekochen Eiern werden einem ebenfalls alle Wünsche erfüllt.
An der Teebar kann man sich seinen losen Tee aussuchen, der einem dann stilvoll im japanischen, gußeisenen Kännchen serviert wird. Oder man läßt sich einen Kaffee seiner Wahl bringen. Den Durst kann man mit Säften löschen. Das wird sicher nicht mein letztes Frühstück dort gewesen sein.
In der Zwischenzeit versuche ich, ein paar der neuen Anregungen in die eigene Küche zu tragen und so habe ich mich gleich heute ans Werk gemacht. Dabei kam ein herrlich leichter Rote Bete Salat heraus, der vielseitig als Beilage (z.B. zu Fisch) oder Teil eines Frühstück Verwendung finden kann:
Grundrezept:
1 Packung gekochte Rote Bete - nicht die sauer eingelegte! (eingeschweißt, ca. 5 Knollen)
1 EL Rote Bete-Saft (aus der Packung in der die Knollen drin waren)
Saft von 1 Zitrone
etwas neutrales Öl
1 Prise Korianderpulver
Salz, Pfeffer
2-3 EL Sonnenblumenkerne
Die rote Bete in ganz kleine, möglichst gleichmäßige Würfel schneiden. Dabei entweder Plastikhandschuhe tragen, oder so geschickt mit Gabel und Messer umgehen, daß man die Knollen nicht mehr als nötig anfasst. Sonst gibt es schöne rote Hände ;-)
Sonnenblumenkerne ohne Öl in einer Pfanne goldbraun anrösten.
In einer Schale die Rote Bete Würfel mit Zitronensaft, einem Schuss Öl, einer Prise Korianderpulver (Menge nach Geschmack), reichlich Salz und Pfeffer marinieren. Die Sonnenblumenkerne untermengen.
Äußerst gut passen noch frisch gehackte Korianderblätter in den Salat. Wer Koriander nicht mag kann auch mit anderen Kräutern experimentieren.... Ich habe gleich mehrere Varianten ausprobiert:
Frischkäse-Knäcke mit Rote Bete Salat und Koriander:

Dazu Knäcke schön dick mit Frischkäse bestreichen, Rote Bete Salat darauf türmen und mit frischen Korianderblättern garnieren.
Mit einer Prise Fleur de Sel drüber wird das belegte Brot dann zum Festtagsschmaus!
Rührei mit Rote Bete Salat und Schnittlauch:

Pro Person 2 Eier in eine Schale schlagen. Einen Schluck Milch dazu geben und mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Alles gut mit einer Gabel verquirlen.
In die heiße Pfanne ein kleines Stück Butter oder ganz wenig Öl geben und die Eimasse hinein schütten. Mit einem Pfannenschaber ständig rühren, bis das Ei durch ist und die bekannte Rührei-Konsistenz hat.
Mit Rote Bete Salat und Schnittlauchröllchen anrichten.
Sie hat gemeint, daß mir das Angebot dort bestimmt sehr gut gefallen wird und sie sollte Recht behalten. Ein kleines, aber feines Buffet mit ausgefallenen, gesunden und besonders leckeren Speisen. Leider bin ich nicht der große Esser nach dem Aufstehen, aber ich habe mich trotzdem quer durch das Sortiment probiert - mit kleinen Portionen.
Schon allein mit den verschiedenen selbst gemachten Aufstrichen und Salaten kann man mich glücklich machen, z.B. Kichererbsenmus, Avocadoaufstrich, thailändischer Papayasalat, japanisch marinierte Karottenstreifen, Tofusalat mit gerösteten Cashewkernen. Dazu ein saftiges Vollkornbrot oder eine knusprige Semmel - perfekt.
Von den Marmeladen muß ich noch extra schwärmen, da auch diese etwas ganz besonderes waren, z.B. Erdbeermarmelade mit (grünem?) Pfeffer. Natürlich wurde auch der Käse-, Wurst und Lachsliebhaber nicht enttäuscht und in Sachen gebratenen oder gekochen Eiern werden einem ebenfalls alle Wünsche erfüllt.
An der Teebar kann man sich seinen losen Tee aussuchen, der einem dann stilvoll im japanischen, gußeisenen Kännchen serviert wird. Oder man läßt sich einen Kaffee seiner Wahl bringen. Den Durst kann man mit Säften löschen. Das wird sicher nicht mein letztes Frühstück dort gewesen sein.
In der Zwischenzeit versuche ich, ein paar der neuen Anregungen in die eigene Küche zu tragen und so habe ich mich gleich heute ans Werk gemacht. Dabei kam ein herrlich leichter Rote Bete Salat heraus, der vielseitig als Beilage (z.B. zu Fisch) oder Teil eines Frühstück Verwendung finden kann:
Grundrezept:
1 Packung gekochte Rote Bete - nicht die sauer eingelegte! (eingeschweißt, ca. 5 Knollen)
1 EL Rote Bete-Saft (aus der Packung in der die Knollen drin waren)
Saft von 1 Zitrone
etwas neutrales Öl
1 Prise Korianderpulver
Salz, Pfeffer
2-3 EL Sonnenblumenkerne
Die rote Bete in ganz kleine, möglichst gleichmäßige Würfel schneiden. Dabei entweder Plastikhandschuhe tragen, oder so geschickt mit Gabel und Messer umgehen, daß man die Knollen nicht mehr als nötig anfasst. Sonst gibt es schöne rote Hände ;-)
Sonnenblumenkerne ohne Öl in einer Pfanne goldbraun anrösten.
In einer Schale die Rote Bete Würfel mit Zitronensaft, einem Schuss Öl, einer Prise Korianderpulver (Menge nach Geschmack), reichlich Salz und Pfeffer marinieren. Die Sonnenblumenkerne untermengen.
Äußerst gut passen noch frisch gehackte Korianderblätter in den Salat. Wer Koriander nicht mag kann auch mit anderen Kräutern experimentieren.... Ich habe gleich mehrere Varianten ausprobiert:
Frischkäse-Knäcke mit Rote Bete Salat und Koriander:

Dazu Knäcke schön dick mit Frischkäse bestreichen, Rote Bete Salat darauf türmen und mit frischen Korianderblättern garnieren.
Mit einer Prise Fleur de Sel drüber wird das belegte Brot dann zum Festtagsschmaus!
Rührei mit Rote Bete Salat und Schnittlauch:

Pro Person 2 Eier in eine Schale schlagen. Einen Schluck Milch dazu geben und mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Alles gut mit einer Gabel verquirlen.
In die heiße Pfanne ein kleines Stück Butter oder ganz wenig Öl geben und die Eimasse hinein schütten. Mit einem Pfannenschaber ständig rühren, bis das Ei durch ist und die bekannte Rührei-Konsistenz hat.
Mit Rote Bete Salat und Schnittlauchröllchen anrichten.
So oft ich auch das Internet durchwühlte, es war jedes Mal vergeblich. Ich fand und fand in München kein einziges Restaurant mit südindischer Küche. Spätestens nach unserer Reise nach Kerala war ich nämlich ein sehr großer Fan (und hoffnungslos süchtig nach Lemon Pickles - aber das ist eine andere Geschichte).
Ich hielt mich viele Monate mit selbst kochen über Wasser und eines Tages lag in unserem Hausflur dann auf einmal ein Flyer:
Kerala - erstes südindisches Spezialitätenrestaurant in München
Ihr könnt Euch vorstellen, wie lang es gedauert hat, als ich dort das erste Mal vor der Tür stand.
Bisher habe ich immer nur Gerichte mitgenommen, da es in guter Reichweite meiner Arbeit ist. (Fatal...)

Ich finde super, daß sie verhältnismäßig viele vegetarische Gerichte auf der Mittagskarte haben. Die meisten anderen Restaurants versorgen eher die "carnivoren" Gäste mit einer großen Auswahl.
Nachtrag: Inzwischen saß ich auch schon mal im Restaurant beim Essen und fand es sehr angenehm und gemütlich und habe mich gut und nett betreut gefühlt!
Das ayurvedische Thali hat mich sehr positiv überrascht, da es mal was ganz anderes war.
Das erste der drei Gemüsegerichte war ein Curry mit Jackfruit. Ich habe Jackfruit bisher nur ungekocht gegessen und als erfrischende Frucht in Erinnerung. Daß sie sich auch in einem herzhaften Gericht so gut macht, hätte ich nicht gedacht! Lecker, exotisch, sättigend und eine tolle Alternative zu den normalen Gemüsegerichten.
Das zweite Curry war mit Kochbananen und hat mir auch prima geschmeckt. Und Bananen machen ebenfalls richtig schön satt.
Und das Dritte war ein Spinatgericht. Dazu gab es Reis, Pappad und Salat.
Natürlich mußte ich auch die obligatorischen Idli (gedämpfte Küchlein aus Reismehl) mit Sambhar (flüssiger Eintopf mit Linsen und Gemüse) und Kokoschutney und Masala Dosa (hachdünne, knusprige Pfannkuchen aus Reis- und Linsenmehl mit einer Füllung aus Kartoffeln, Zwiebeln und Gewürzen) sofort testen. Danach gab es dann noch Paneer mit Mangosauce (nicht alles am selben Tag ;-) ), welches auch gut geschmeckt hat.
Natürlich kann man die Gerichte hier nicht ganz mit den Erinnerungen aus Indien vergleichen, dort wachsen die ganzen frischen Zutaten schließlich von der Sonne geküßt im Vorgarten. Aber ein Essen im "Kerala" gibt durchaus eine Idee davon und läßt ein paar Urlaubsgefühle im eiskalten Münchner März aufflammen.
Schön, daß es südindisches Essen jetzt auch ums Eck gibt.
Kerala
Schumannstr. 9
81679 München
www.kerala-restaurant.de
Telefon: 089 - 41 200 548 / 089 - 41 200 549
Öffnungszeiten:
Montag - Samstag 11:30 - 14:30 und 17:30- 24:00 Uhr
Sonn- u. Feiertags 11:30 - 24:00 durchgehend
Ich hielt mich viele Monate mit selbst kochen über Wasser und eines Tages lag in unserem Hausflur dann auf einmal ein Flyer:
Kerala - erstes südindisches Spezialitätenrestaurant in München
Ihr könnt Euch vorstellen, wie lang es gedauert hat, als ich dort das erste Mal vor der Tür stand.
Bisher habe ich immer nur Gerichte mitgenommen, da es in guter Reichweite meiner Arbeit ist. (Fatal...)

Ich finde super, daß sie verhältnismäßig viele vegetarische Gerichte auf der Mittagskarte haben. Die meisten anderen Restaurants versorgen eher die "carnivoren" Gäste mit einer großen Auswahl.
Nachtrag: Inzwischen saß ich auch schon mal im Restaurant beim Essen und fand es sehr angenehm und gemütlich und habe mich gut und nett betreut gefühlt!
Das ayurvedische Thali hat mich sehr positiv überrascht, da es mal was ganz anderes war.
Das erste der drei Gemüsegerichte war ein Curry mit Jackfruit. Ich habe Jackfruit bisher nur ungekocht gegessen und als erfrischende Frucht in Erinnerung. Daß sie sich auch in einem herzhaften Gericht so gut macht, hätte ich nicht gedacht! Lecker, exotisch, sättigend und eine tolle Alternative zu den normalen Gemüsegerichten.
Das zweite Curry war mit Kochbananen und hat mir auch prima geschmeckt. Und Bananen machen ebenfalls richtig schön satt.
Und das Dritte war ein Spinatgericht. Dazu gab es Reis, Pappad und Salat.
Natürlich mußte ich auch die obligatorischen Idli (gedämpfte Küchlein aus Reismehl) mit Sambhar (flüssiger Eintopf mit Linsen und Gemüse) und Kokoschutney und Masala Dosa (hachdünne, knusprige Pfannkuchen aus Reis- und Linsenmehl mit einer Füllung aus Kartoffeln, Zwiebeln und Gewürzen) sofort testen. Danach gab es dann noch Paneer mit Mangosauce (nicht alles am selben Tag ;-) ), welches auch gut geschmeckt hat.
Natürlich kann man die Gerichte hier nicht ganz mit den Erinnerungen aus Indien vergleichen, dort wachsen die ganzen frischen Zutaten schließlich von der Sonne geküßt im Vorgarten. Aber ein Essen im "Kerala" gibt durchaus eine Idee davon und läßt ein paar Urlaubsgefühle im eiskalten Münchner März aufflammen.
Schön, daß es südindisches Essen jetzt auch ums Eck gibt.
Kerala
Schumannstr. 9
81679 München
www.kerala-restaurant.de
Telefon: 089 - 41 200 548 / 089 - 41 200 549
Öffnungszeiten:
Montag - Samstag 11:30 - 14:30 und 17:30- 24:00 Uhr
Sonn- u. Feiertags 11:30 - 24:00 durchgehend
Nach so viel Aktion an der frischen Bergluft knurrten uns schon die Mägen und wir erinnerten uns, daß wir am Abend davor an einigen südindischen Essbuden vorbei kamen. Deshalb sind wir dann zu solch einer gelaufen. Hatte etwas von einer Garage, da es keine Wand zur Straße gab und innen sah es aus wie eine Kantine. Vor dem Lokal stand ein portabler Tandoor und ein Grill sowie ein Buffettisch mit verschiedenen vegetarischen Gerichten.

Es gab ein Bananenblatt-Menü (angebratene Auberginen südindisch Gewürzt mit Curryblättern, Chilis, angerösteten Linsen und Senfsamen, viel Pappad, Reis, Pickles, lecker gewürztes Spinatgemüse, eine große Schale Sambhar und eine große Schale irgend eine andere Suppe/Sauce) - das mußte ich natürlich ausnutzen, denn in meiner Heimatstadt gibt es weit und breit kein einziges südindisches Restaurant. Das Essen war zwar komischerweise komplett kalt, aber trotzdem lecker (wie man unschwer erkennen kann *g*)

Und die kleine süße Miezekatze, die dort wohl immer die Tandoori-Reste vertilgt, hat als Fotomodell und Unterhaltungsprogramm gedient :-)

Es gab ein Bananenblatt-Menü (angebratene Auberginen südindisch Gewürzt mit Curryblättern, Chilis, angerösteten Linsen und Senfsamen, viel Pappad, Reis, Pickles, lecker gewürztes Spinatgemüse, eine große Schale Sambhar und eine große Schale irgend eine andere Suppe/Sauce) - das mußte ich natürlich ausnutzen, denn in meiner Heimatstadt gibt es weit und breit kein einziges südindisches Restaurant. Das Essen war zwar komischerweise komplett kalt, aber trotzdem lecker (wie man unschwer erkennen kann *g*)

Und die kleine süße Miezekatze, die dort wohl immer die Tandoori-Reste vertilgt, hat als Fotomodell und Unterhaltungsprogramm gedient :-)




Kommentare